Gras-Sternmiere
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Gras-Sternmiere | ||||||||||||
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Systematik | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
Stellaria graminea | ||||||||||||
L. |
Die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea), auch Grasmiere genannt, ist ein Angehöriger der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie blüht von Mai bis Juli.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Erscheinungsbild

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 bis 30 cm. Der Stängel wirkt ziemlich schlaff. Die Laubblätter sind lineal-lanzettlich, am Grund etwas gewimpert aber sonst kahl und von grasgrüner Farbe. Der Blütenstand ist ausgebreitet und gabelästig. Die Äste sind oft knickbogig geformt. Die Kronblätter sind weiß, fast bis zum Grunde zweispaltig und so lang oder etwas länger als die dreinervigen Kelchblätter. Diese sind gewimpert und etwa 3 bis 6 mm lang. Die Samen haben einen Durchmesser von ca. 1 bis 1,2 mm.
[Bearbeiten] Verbreitung
[Bearbeiten] Standortansprüche
Die Gras-Sternmiere wächst in mageren Bergwiesen und Magerweiden, an Wegen und in Äckern. Sie bevorzugt mäßig frischen, mäßig nährstoffreichen, kalkarmen, neutral-mäßig saueren, humosen, vorwiegend sandigen Lehmboden. Sie ist ein Versauerungsanzeiger und eine Pionierpflanze.
[Bearbeiten] Allgemeine Verbreitung
Stellaria graminea kommt von Island, Skandinavien bis ins nördliche Südeuropa vor. Nach Osten bis Südrussland und Ostasien. Sie ist ein nordisch-eurasisch-subozeanisches Florenelement. In Österreich und der Schweiz ist die Art verbreitet und häufig zu finden.
[Bearbeiten] Verbreitung in Deutschland
Die Gras-Sternmiere kommt in ganz Deutschland insbesondere in den kalkarmen Gebieten häufig vor.
[Bearbeiten] Weblinks
Commons: Gras-Sternmiere – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |