Helios (Rebsorte)
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Helios ist eine 1973 neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige weiße Rebsorte. Die Solaris wurde am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg durch Norbert Becker aus den Sorten Merzling, Seyve-Villard 12-481 und Müller-Thurgau gekreuzt. Amtlich wird er mit dem Zuchtstamm FR 242-73 gekennzeichnet. Der Sortenschutz wurde beantragt.
Der Name "Helios" leitet sich vom Sonnengott ab, der der Sorte zu einer guten Zuckerleistung verhilft.
Das Weinbauinstitut Freiburg betreibt u. a. die Züchtung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (Hybridreben) . Neben dem Helios wurde dort mit dem Merzling, dem Bronner und dem Johanniter ein weiterer Züchtungserfolg erzielt (siehe auch Ökologischer Weinbau).
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[Bearbeiten] Eigenschaften der Rebe
Die Blätter sind mittelgroß, dreilappig und intensiv grün. Die Trauben sind mittelgroß. Austrieb, Blüte und Reifungsbeginn erfolgt etwa zeitgleich mit der Sorte Müller-Thurgau. Die Frostfestigkeit gilt als gut bis sehr gut. Die Lageansprüche sind verhältnismäßig gering.
[Bearbeiten] Eigenschaften des Weins
Die Weine sind fruchtig und stoffig.
Synonyme: Zuchtnummer FR 242-73
Abstammung: Merzling x (Seyve-Villard 12-481 x Müller-Thurgau)
[Bearbeiten] Weblink
Homepage des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg
[Bearbeiten] Literatur
- Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x