Hommage
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Eine Hommage ist eine öffentliche Respektsbezeugung gegenüber jemandem oder etwas, meist einer berühmten Person, der man sich verpflichtet fühlt oder die oder das man verehrt. Meist sind die Urheber einer Hommage auch selbst berühmt.
Als Hommage werden vor allem alle Verweise gesehen, die im Rahmen eines künstlerischen Werks gegeben werden und jemanden hervorheben, dem der Künstler besondere Anregungen für sein Werk verdankt.
Oft sind Kunstwerke als Ganzes explizit als Hommage entworfen. Von vielen Leuten wird etwa Woody Allens Film Manhattan als eine Hommage für New York gesehen, und aus gutem Grund kann man das Album Abbey Road als eine Hommage sehen, welche die Beatles für ihr Plattenstudio gegeben haben.
Einige Filme oder musikalische Kompositionen tragen auch den Ausdruck „Hommage“ im Titel als „Hommage an/für ...“. Ebenso können auch Veranstaltungen als Hommage für eine berühmte Person angelegt sein.
[Bearbeiten] Historische Bedeutung
In früheren Zeiten verstand man unter „Hommage“ eine feierliche Zeremonie, bei der Feudalpächter oder Vasallen ihre Lehnstreue gegenüber dem Lehnsherren bekundeten. Es handelte sich dabei um eine symbolische Bestätigung des Vasallenvertrages, der zwischen zwei freien Männern geschlossen worden war. Dabei versicherte der Vasall dem Lehnsherren, dessen „Mann“ (franz. homme) zu sein.
Solche Verträge wurden auch zwischen Ritter und Lehnsherren geschlossen. Die öffentliche Bekundung unter Zeugen war ebenso bindend wie ein schriftlicher Vertrag. Die Zeremonie wurde später häufig durch die Kirche geleitet (und dabei dokumentiert). Bei eventuell auftretenden Rechtsstreitigkeiten konnte die Kirche als ein zuverlässiger Zeuge auftreten, da sie allgemein als vertrauenswürdig angesehen wurde.