Lough Corrib
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Der Lough Corrib (irisch: Loch Coiribe) ist mit 200 km2der größte See in der Republik Irland (und nach dem Lough Neagh der zweitgrößte auf der irischen Insel). Er ist Teil der Grafschaft Galway und ist über den Fluss Corrib der in Galway in den Atlantik mündet mit dem Meer verbunden. Am See liegen auch die Annaghdown Churches. Es sind die Ruinen einer Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert mit Resten einer älteren Kirche gebaut und einer Klosterkirche von 1195, die auf ein von St. Brendan für seine Schwester Briga gegründetes Nonnenkloster zurückgehen. Hier soll er im Jahre 577 auch begraben worden sein. Auf einer Insel im See liegen die Inchagoill Churches, ebenfalls Reste einer frühen Klostergründung, und nahe dem Nordufer liegt ein weiteres Juwel mit Cong und seiner Abtei.
Der alte irische Name des Sees Loch Oirbsein oder Loch Orib entstammt dem antiken Seefahrer Orbsen Mac Alloid (gemeinhin als Manannán Mac Lir - "Sohn des Meeres" - bekannt), nach dem auch die Isle of Man benannt ist.
Über den See gibt es ein Buch von Sir William Wilde, das 1867 publiziert wurde.
Der See gilt als wahres Anglerparadies, der trotz der Nähe zur Stadt Galway schon wegen seiner Größe viele idyllische und abgeschiedene Angelmöglichkeiten bietet. Geangelt werden können hier Forellen, Hechte, Flussbarsche und Lachse.
[Bearbeiten] Orte in der Nähe des Sees
- Galway
- Oughterard
- Moycullen
- Maam Cross
- Maum
- Cornamona
- Cong
- Clonbur
- Cross
- Headford
- Castlequarter
- Carrowmoreknock
- Ower
[Bearbeiten] Inseln im Lough Corrib
- Inchagoill: Die größte Insel im Lough Corrib mit den Ruinen eines frühchristlichen Klosters sowie einer romanischen Kirche.
- Rabbit Island
- Inchiquin
- Inishmicatreer
- Inishdoorus
[Bearbeiten] Weblink
Dieser Text basiert teilweise auf einer Übersetzung des Artikels Lough Corrib aus der englischen Wikipedia, Version vom 15. Juni 2005.
Koordinaten: 53° 28′ N, 9° 17′ W