Silenen UR
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UR ist das offizielle Kürzel für den Kanton Uri und wird hier verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen zu vermeiden. |
Wappen | |
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Basisdaten | |
Kanton: | Uri |
Bezirk: | (Uri kennt keine Bezirke) |
BFS-Nr.: | 1216Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde |
PLZ: | 6473 |
Koordinaten: | 693971 / 182983 Koordinaten: 46° 47' 29" N, 8° 40' 10" O46° 47' 29" N, 8° 40' 10" O |
Höhe: | 510 m ü. M. |
Fläche: | 144.78 km² |
Einwohner: | 2282 (31. Dezember 2005) |
Website: | www.silenen.ch |
Karte | |
Silenen ist eine politische Gemeinde des Kantons Uri in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Hauptort der politischen Gemeinde Silenen ist die gleichnamige Ortschaft am rechten Ufer der Reuss. Zu Silenen gehören ausserdem die Ortschaften Amsteg südlich im Reusstal und Bristen östlich im Maderanertal gelegen.
Nachbargemeinden von Silenen sind Erstfeld, Gurtnellen, Schattdorf, Unterschächen und die Spiringer Exklave Urnerboden, die Gemeinde grenzt im Osten ausserdem an die Kantone Glarus und Graubünden.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Entstehung und Entwicklung
[Bearbeiten] Internationale Politik
Kaspar von Silenen führte als Hauptmann die ersten Schweizer Söldner nach Rom, die am 22. Januar 1506 ihre Aufgabe als vatikanische Schweizergarde aufnahmen.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Silenen
- Turm der Edlen von Silenen (Meierturm)
- Südlich des Bahnhofs stehender 17 m hohe Turm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts (erbaut ca. 1240). Dieser fünfstöckige Wohnturm war einst Sitz der Edlen Freiherren von Silenen (1243-1363), die als sogenannte Meier von Silenen als Gutsverwalter von Besitzungen der Fraumünsterabtei von Zürich amteten und so auch die Einzüge von Zehnten besorgten. Der erste Meier war Ritter Werner (1243-1258), dann Ritter Arnold (1290-1294), zugleich Landammann von Uri und Mitbeschwörer des Ewigen Bundes von 1291 auf dem Rütli.
- Im Jahre 1989 wurde der Turm saniert und mit einem Wehrgang und einem Dach versehen. Heutiger Besitzer des Turmes ist der Kanton Uri. Im Sommer 2002 wurde der Turm mit einer Treppe für die Öffentlichkeit begehbar gemacht.
- 14-Nothelfer-Kapelle
- Gleich neben dem Meierturm befindet sich die die erstmals 1081 urkundlich erwähnte 14-Nothelfer-Kapelle. Sie wurde 1666 nach einem Brand wieder hergestellt und erweist sich heute als ein Gotteshaus von erhöhter Rangordnung, nachdem unter mehreren Übermalungen, namentlich im Chorbereich, Fresken aus dem 16. Jahrhundert zutage traten.
[Bearbeiten] Amsteg
[Bearbeiten] Bristen
[Bearbeiten] Weblinks
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