Sterling Airlines
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sterling Airlines | |
---|---|
![]() |
|
Gründung: | 1962 / Fusion mit maersk 1995 |
IATA-Code: | NB |
ICAO-Code: | SNB |
Rufzeichen: | Sterling |
Sitz: | Kopenhagen |
Drehkreuz: | Flughafen Kopenhagen |
Firmenstruktur: | Aktiengesellschaft |
Allianz: | keine |
Flottenstärke: | 27 |
Ziele: | 39 |
Sterling ist eine skandinavische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Kopenhagen. Sie entstand im September 2005 durch die Fusion der beiden dänischen Fluglinien Sterling European Airlines A/S und Maersk Air. Einen Monat später übernahm die isländische FL Group Sterling. Zur FL Group gehören auch die Icelandair und 16,8 % von Easyjet.
Mit 29 Flugzeugen und 1600 Mitarbeitern ist Sterling inzwischen doppelt so groß wie Icelandair. Die Linie fliegt von ihren vier Haupt-Drehkreuzen Kopenhagen-Kastrup, Stockholm-Arlanda, Göteborg und Oslo-Gardermoen 40 Ziele in ganz Europa an. Auch die Flughäfen Billund und Helsinki-Vantaa sind wichtige Ziele im Sterling-Steckennetz. Seitdem verzeichnet die Gesellschaft ein deutliches Wachstum.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1962 wurde Sterling als Charter-Fluglinie unter dem Namen Sterling Aiways gegründet, die vor allem Ziele im Mittelmeerraum ansteuerte. Sie wurde eine der bedeutendsten Charterlinien Europas. Sterling setzte ihre Flotte von Boeing 727, Douglas DC-8 und Caravelles nach Europa, Nordafrika, Nordamerika und Sri Lanka ein. Sterling Airways erhielt als erste Charterfluggesellschaft Überflugrechte über die Sowjetunion zum Schwarzen Meer. Die Caravelle war 1965 das erste Düsenflugzeug der Linie. In mehreren Filmen fliegen die Mitglieder der Olsenbande mit Sterling nach Spanien. 1987 konnte Sterling 25. Jubiläum feiern, 1993 folgte die Pleite. 1994 wurde der Flugbetrieb als Frachtoperator für TNT unter dem Namen Sterling European Airlines mit drei Flugzeugen wieder aufgenommen. Nach einem Management-Buy-out 1995 kam die Gesellschaft 1996 an eine norwegische Reederei, worauf die Gesellschaft wieder in den Passagiertransport einstieg. 2000 wurden erste Linienflüge nach Spanien aufgenommen. 2001 entschied man, die Chartergesellschaft zur Billigfluggesellschaft umzubauen. Im Jahr 2005 folgte die Fusion mit Maersk Air A/S, bereits unter isländischer Führung, zu Sterling Airlines.
[Bearbeiten] Ziele
Im deutschsprachigen Raum flog Sterling im Januar 2006 von Kopenhagen-Kastrup aus die Flughäfen München, Frankfurt am Main, Berlin-Tempelhof (THF) und Salzburg an. Außerdem wurde die Strecke von Stockholm-Arlanda nach Tegel (TXL) bedient.
[Bearbeiten] Flotte
(Stand März 2007):
- 1 Boeing 737-300 (geleast)
- 7 Boeing 737-500 (davon drei verleast oder Betrieb für eine andere Fluggesellschaft)
- 11 Boeing 737-700 (größtenteils von Maersk Air)
- 8 Boeing 737-800 (eine verlässt bald die Flotte)
[Bearbeiten] Planespotting
Die Flugzeuge besitzen eine individuelle Bemalung in verschiedenen Farben, was sie zu einem besonderen Ziel für Planespotter werden ließ.
[Bearbeiten] Links
- Homepage der Sterling Airlines
- Details zur Sterling Flotte
- Bericht über die Geschichte von Sterling Airlines