Uwe Lausen
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Uwe Lausen (* 1941 in Stuttgart; † 1970 in der Schweiz, Suizid) war ein deutscher Maler.
Er war Autodidakt und begann früh alleine zu malen. Nach dem Abitur studierte er zunächst Jura und Philosophie in Tübingen, gab das Studium allerdings bald zugunsten der Malerei auf.
Mit 19 Jahren hatte er in München Kontakt mit der Künstlergruppe SPUR. In den 1960er Jahren stellte er Collagen und surrealistische Landschaftsbilder her, dann auch Werke im Stil des Hyperrealismus. Seine Motive waren dabei u.a. die Subkultur des Untergrunds, Kriminelle und die Drogenszene.
Er war Mitglied der Situationistischen Internationale.
1962 wurde er in Deutschland für drei Wochen inhaftiert, unter anderem wegen Blasphemie, Unmoralität, Pornografie und Anstiftung von Unruhen. Situationistische Schriften wurden beschlagnahmt.
1970 nahm er sich in der Schweiz das Leben.
[Bearbeiten] Zitat
- Das alltägliche Leben ist die einzige Möglichkeit für die zukünftige Kunst. Wir müssen nach radikalen Freunden suchen - solche gibt es ja. Die Alten sagen: 'In unserer Jugend waren wir radikal' Das stimmt. In ihrer Jugend lebten sie noch. Man hat dann vergessen, was man wollte. Man schläft. Man ist tot. Wir müssen diejenigen aufrufen, die wach sind, die Schläfrigen aus dem Schlaf rütteln und die Toten begraben. Das heisst: wir müssen anfangen.
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.kettererkunst.de/kunst/kd/bio/UweLausen-1941-1970.php - Biografie
- http://www.deutsche-bank-kunst.com/beta32/deutsch/ie1024/100xkunst/100xkunst_1967.htm - Lausen in der Sammlung der Deutschen Bank
Personendaten | |
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NAME | Lausen, Uwe |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
GEBURTSDATUM | 1941 |
GEBURTSORT | Stuttgart |
STERBEDATUM | 1970 |
STERBEORT | in der Schweiz |