Bärbel Dieckmann
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Barbara „Bärbel“ Dieckmann (* 26. März 1949 in Leverkusen) ist Oberbürgermeisterin von Bonn und seit dem 15. November 2005 stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Leben
Bärbel Dieckmann wurde als Tochter eines Diplomaten geboren.
[Bearbeiten] Studium und Beruf
1967 machte sie an der Bonner Liebfrauenschule Abitur. Anschließend studierte Frau Dieckmann von 1967 bis 1972 Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität. Im Juni 1972 legte sie die Erste Staatsprüfung für das Lehramt am Gymnasium in den Fächern Geschichte und Sozialwissenschaften ab. Von 1974 bis 1977 war Bärbel Dieckmann Lehrerin in Köln und nach einer Familienpause von 1983 bis 1995 in Bonn, zuletzt als Studiendirektorin Mitglied der Schulleitung am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium .
[Bearbeiten] Familie
Bärbel Dieckmann ist seit 1973 mit Jochen Dieckmann verheiratet, zur Zeit bis April 2007 Landesvorsitzender der SPD Nordrhein-Westfalen. Sie ist Mutter von vier Kindern, zwei Zwillingspaaren. Christoph und Markus kamen 1976 zur Welt. Die Töchter Susanne und Barbara ein Jahr später.
[Bearbeiten] Bonner Oberbürgermeisterin
1994 kürte die Bonner SPD Bärbel Dieckmann zur Spitzenkandidatin im Kommunalwahlkampf. Bei dieser Wahl sorgten die Wähler für einen tiefen Einschnitt in die Bonner Stadtgeschichte. SPD und Grüne beendeten die Jahrzehnte lange konservative Vorherrschaft. Bärbel Dieckmann wurde von der rot-grünen Mehrheit des Stadtrates als Nachfolgerin von Hans Daniels (CDU) zur Oberbürgermeisterin gewählt.
Durch die Gemeindereform wurde Bärbel Dieckmann 1995 hauptamtliche Oberbürgermeisterin und Chefin der Stadtverwaltung. 1999 wurde sie in der Stichwahl gegen Helmut Stahl (CDU) für eine zweite Amtszeit direkt gewählt. 2004 erhielt sie bereits im ersten Wahlgang die Stimmenmehrheit von 56,8%.
Um im Rat der Stadt eine Mehrheit für ihre Politik zu erhalten, setzte Bärbel Dieckmann sich nach der Kommunalwahl im September 2004 für eine „projektorientierte Zusammenarbeit“ ihrer Partei mit den anderen im Rat vertretenen Parteien ein. Im Januar 2006 kam es in Bonn zu einer Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP, die jedoch im September 2006 aufgekündigt wurde.
[Bearbeiten] Stellvertretende Bundesvorsitzende
Bärbel Dieckmann trat 1972 in die SPD ein. Bis in die 1990er Jahre war sie in ihrem Ortsverein überwiegend kommunalpolitisch aktiv. Nach ihrer Wahl zur Bonner Oberbürgermeisterin 1994 wurde sie auch in weitere Parteiämter gewählt. Nach Mitgliedschaft im Landesvorstand NRW und im Parteirat wurde sie 2001 in den (Bundes-)Parteivorstand gewählt. Nach ihrer Wiederwahl 2003 wurde sie auch Präsidiumsmitglied. Diese Tätigkeit biete – so Frau Dieckmann auf ihrer Internetseite – „die Chance, für Bonn und die Bedeutung der Kommunalpolitik zu werben“. Der SPD-Parteitag in Karlsruhe wählte sie am 15. November 2005 zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden.
[Bearbeiten] Weblinks
Wikinews: Bärbel Dieckmann – Nachrichten |
- Homepage von Bärbel Dieckmann
- Bundesstadt Bonn – Seite der Oberbürgermeisterin
- Die Clintons aus der Bundesstadt - taz, 5.11.2005
Anton Maria Karl Graf von Belderbusch | Peter Joseph Eilender | Johann Martin Joseph Windeck | Karl Edmund Joseph Oppenhoff | Leopold Kaufmann | Hermann Jakob Doetsch | Wilhelm Spiritus | Fritz Bottler | Johannes Nepomuk Maria Falk | Franz Wilhelm Lürken | Ludwig Rickert | Eduard Spoelgen | Peter Stockhausen | Peter Maria Busen | Wilhelm Daniels | Peter Kraemer | Hans Daniels | Bärbel Dieckmann
Personendaten | |
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NAME | Dieckmann, Bärbel |
ALTERNATIVNAMEN | Dieckmann, Barbara |
KURZBESCHREIBUNG | Oberbürgermeisterin von Bonn |
GEBURTSDATUM | 26. März 1949 |
GEBURTSORT | Leverkusen |