Being Julia
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Filmdaten | |
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Deutscher Titel: | Being Julia |
Originaltitel: | Being Julia |
Produktionsland: | Kanada, USA, Ungarn, Großbritannien |
Erscheinungsjahr: | 2004 |
Länge (PAL-DVD): | 104 Minuten |
Originalsprache: | Englisch |
Altersfreigabe: | FSK o. A. |
Stab | |
Regie: | István Szabó |
Drehbuch: | Ronald Harwood |
Produktion: | Robert Lantos |
Musik: | Mychael Danna |
Kamera: | Lajos Koltai |
Schnitt: | Susan Shipton |
Besetzung | |
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Being Julia ist eine kanadisch-US-amerikanisch-ungarisch-britische Spielfilm-Komödie von 2004 nach dem Kurzroman Theater (Theatre) von William Somerset Maugham. Regie führte István Szabó. Annette Bening wurde für ihre Rolle als Beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Londons West-End Ende der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Julia Lambert ist eine in die Jahre gekommene, aber noch immer gefeierte Schauspielerin am Theater ihre Ehemannes Michael. Die äußerliche Fassade einer intakten Ehe beginnt allmählich zu bröckeln. Außerdem fühlt sich Julia ausgelaugt und unattraktiv und braucht eine Pause. Gerade zur rechten Zeit bemüht sich Tom Fennel, ein Bewunderer Julias, stürmisch um sie, und es kommt zu einer heftigen Affäre. Schließlich merkt sie jedoch, dass Tom sie nur ausnutzt. Er möchte nämlich über Julia seine junge Freundin Avice als Nachwuchsschauspielerin am Theater unterbringen.
Julia nimmt daraufhin Rache an den beiden, indem sie sich scheinbar auf deren Plan einlässt. Sie sorgt zunächst subtil dafür, dass Avice die zweite Hauptrolle in ihrem Stück erhält. Kurz vor der Premiere bietet ihr Ehemann Avice zudem einen langfristigen Vertrag an, den sie auch annimmt.
Bei der Premierenvorstellung sorgt Julia dafür, dass die unerfahrene Avice sich vor dem Publikum lächerlich macht, so hält sie sich nicht an die Regieanweisungen, unterbricht oft den Text von Avice und übernimmt sogar Teile ihres Textes. Avice muss nun improvisieren und sieht dabei sehr schlecht aus, während Julia souverän das Stück im Alleingang rettet und damit einen großen Erfolg beim Publikum hat.
[Bearbeiten] Kritiken
- Das Lexikon des internationalen Films bescheinigte dem Film „Tempo“ und „Leichtigkeit“, erwähnte aber „dramaturgische Ungereimtheiten“.[1]
- Cinema bezeichnete den Film als „Leichtgewicht“ und schrieb, dass sich die „Hauptdarstellerin die Oscar-Nominierung redlich verdient“ hätte. [2]
[Bearbeiten] Auszeichnungen (Auswahl)
- 2004 gewann Annette Bening als Beste Hauptdarstellerin den NBR Award des National Board of Review.
- Benning wurde für ihre schauspielerische Leistung mit einem Golden Globe (2005) in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical ausgezeichnet.
- Bei den Satellite Awards 2005 gewann Benning als Beste Hauptdarstellerin und Jeremy Irons wurde als Bester Nebendarsteller nominiert.
- Beim Europäischen Filmpreis gab es Nominierungen für die Beste Kameraführung (2004) für den Kameramann Lajos Koltai und in der Kategorie Jameson-Publikumspreis – Beste Regie (2005) für den Regisseur István Szabó.
- Benning wurde bei der Oscarverleihung 2005 als Beste Hauptdarstellerin nominiert.
- 2005 erhielt der Film bei den Genie Awards zwei Nominierungen, nämlich für Bruce Greenwood als Besten Nebendarsteller und Robert Lantos für den Besten Film.
- Beim Goya 2005 wurde István Szabó für den Besten europäischen Film nominiert.
[Bearbeiten] Hintergründe
Der deutsche Verweistitel lautet Alle lieben Julia.
Der Film wurde ab dem 16. Juni 2003 in Budapest, England, Jersey, Kecskemét und London gedreht. Das Budget betrug in etwa 18 Millionen US-Dollar.
[Bearbeiten] Weblinks
- Being Julia in der Internet Movie Database
- Pressespiegel bei film-zeit.de
- Filmbesprechung
- Besprechung der DVD
- Kritiken zu Being Julia auf Rotten Tomatoes (englisch)
- Offizielle Webseite (englisch) (benötigt Flash)