Braunenberg
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Der Braunenberg ist ein 725 m hoher Berg östlich des Aalener Stadtteils Wasseralfingen auf der Ostalb.
Der Berg bietet eine Aussicht auf die Stadt und ins Remstal, zum Rosenstein, Stuifen und zum Hohenstaufen, die auch bei bewölkter Wetterlage als Silhouette zu erkennen sind. Außerdem besteht Sicht ins Kochertal, wo der Stadtteil Unterkochen und der Oberkochener Stadtteil Heide liegen.
Von 1608 bis 1939 wurde im Braunenberg Eisenerz abgebaut. Mit einer Grubenbahn wurde das geförderte Material zu Tage gefahren und mit Seilbahnen in das nahe gelegende Wasseralfingen zu den Schwäbischen Hüttenwerken gebracht, wo es verarbeitet wurde. Die Anlagen der Seilbahn wurden nach Schließung der Grube vollständig abgebaut, jedoch sind noch oberhalb des Freibads Spiesel einige Reste der Fundamente zu finden.
Die am Braunenberg gelegene ehemalige Grube Wilhelm ist seit 1987 ein Besucherbergwerk unter dem Namen Tiefer Stollen.
[Bearbeiten] Fernsehturm
Der Südwestrundfunk (ehemals der Süddeutsche Rundfunk) betreibt auf dem Braunenberg seit 1956 einen Grundnetzsender für Radio und Fernsehen. Als Antennenträger kommt ein freistehender 80 m hoher Stahlbetonturm zum Einsatz, der mit dem aufgesetzten Mast eine Gesamthöhe von 147 m erreicht. Die abgestrahlten Programme sind SWR1 Baden-Württemberg (95,1 MHz/50 kW), SWR2 (91,1 MHz/50 kW), SWR3 (98,1 MHz/50 kW), SWR4 Baden-Württemberg (96,9 MHz/5 kW), Radio 7 (103,7 MHz/50 kW) und Radio Ton (107,1 MHz/20 kW), das landesweite DAB-Ensemble der DRS (1 kW) und das Fernsehprogramm Das Erste (Kanal 8/50 kW). In unmittelbarer Nähe befindet sich ein kleinerer, 45 m hoher Turm in Stahlfachwerkbauweise.
Durch den günstigen Standort werden nicht nur ganz Ostwürttemberg und der Großraum Stuttgart versorgt, viele Frequenzen vom Braunenberg sind bis weit nach Bayern zu empfangen – teilweise sogar bis München, Nürnberg und Tirol.
[Bearbeiten] Weblinks
Koordinaten: 48° 51′ 37″ N, 10° 8′ 25″ O