Elstertalbrücke Pirk
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Die Elstertalbrücke Pirk ist die größte Quadersteinbogenbrücke Europas und eine der ungewöhnlichsten Autobahnbrücken in Deutschland. Mit dem Bau dieser Brücke wurde 1937 begonnen, er wurde 1940 aufgrund des Zweiten Weltkriegs jedoch wieder eingestellt. Nach der Teilung Deutschlands in Besatzungszonen lag die Brücke am Rand des Grenzsperrgebiets der DDR und blieb bis 1990 eine brachliegende Baustelle. Im Juni 1990 wurde mit Voruntersuchungen begonnen und im September 1990 schließlich der Weiterbau in die Wege geleitet. Im August 1993 wurde sie dem Verkehr übergeben. Über die Brücke führt seitdem die Bundesautobahn 72 (vom Dreieck Bayerisches Vogtland nach Chemnitz).
Die Elstertalbrücke Pirk überspannt die Weiße Elster. Im Brückenbereich steigt die Autobahntrasse Richtung Osten mit 2%. Das Bauwerk besitzt gemauerte Pfeiler und Bögen aus Granitstein. Die Überbauten jeder Fahrtrichtung sind Spannbetonhohlkästen, 2,5 m hoch und zusammen 29,5 m breit. Diese tragen die Lasten direkt in die Pfeiler ab. Die Brücke besitzt 12 sichtbare Bögen und hat eine Gesamtstützweite von 17,0 m + 33,0 m + 10 x 38,5 m + 35,0 m + 33,5 m = 503,5 m. Das Bauwerk ist über der Weißen Elster 60 m hoch.
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Koordinaten: 50° 25′ 42" n. Br., 12° 4′ 15" ö. L.