Gemündener Maar
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Gemündener Maar ist das nördlichste der drei Dauner Maare, in unmittelbarer Nähe des Dauner Ortsteils Gemünden und ca. 1,5 km südlich von Daun in der Eifel (Rheinland-Pfalz) gelegen.
Der Maarsee ist rund 325 m lang, 300 m breit und maximal 38 m tief. Mit einer Fläche von rund 7,2 ha ist das 10.500 Jahre alte Maar jünger als die Schalkenmehrener Maare (westlicher Maarsee und östliches Trockenmaar) und das kleinste der drei Dauner Maare. Der Wasserspiegel des Maares liegt ca. 406 m ü. NN, der Maarboden bei 368 m über NN. Teile des Sees werden im Sommer als Freibad genutzt, was das Maarumfeld als Naturschutzgebiet stark beeinträchtigt.
Bei der Explosion, die das Maar entstehen ließ, blieb nur ein schmaler Grat aus Schiefer, Grauwacke und Sandstein zwischen dem Maar und dem benachbarten Liesertal stehen. Auf einem Weg rund um das Maar kann man diese aus dem Devon stammenden Steine um den See verteilt finden. Besonders im nordwestlichen Bereich des Maares sind zahlreiche Auswürflinge zu finden.
[Bearbeiten] Weblinks
Commons: Gemündener Maar – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
[Bearbeiten] Literatur
- d´Hein: Nationaler Geopark Vulkanland Eifel. Ein Natur- und Kulturführer. Gaasterland Verlag Düsseldorf 2006. ISBN 3-935873-15-8
[Bearbeiten] Siehe auch
Koordinaten: 50° 10′ 39" n. Br., 6° 50′ 11" ö. L.