Litermont
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der im Saarland gelegene Litermont erhebt sich in eine Höhe von 414 Meter und erstreckt sich größtenteils in das Nalbacher Tal, klein und auch kleinere Ausläufer bis nach Düppenweiler.

[Bearbeiten] Geschichte
Früher wurde am Litermont Kupfer abgebaut, allerdings sind diese Minen heutzutage erschöpft. In Düppenweiler kann man allerdings ein Musemumsbergwerk besichtigen. Früher stand eine Burg auf dem Litermont, von der allerdings nur noch sehr kleine Mauerreste und Spuren von den drei Wällen mit Gräben zu sehen sind. Die Burg muss schon sehr früh zerstört worden sein, da sie nie urkundlich erwähnt wurde. Sie wurde von Maldix vom Litermont und seiner Familie bewohnt. Eine Sage besagt, dass dieser am Karfreitag bei der Jagd nach einem Hirsch von einer steilen Felsklippe stürzte und zu Tode kam. Seine Mutter, Margarete von Maldix, stiftete in Nalbach den Glockenzehnten, weshalb sie nach ihrem Tod im Chor der Kirche zu Nalbach begraben wurde. Heute steht am Litermont ein großes Kreuz, ihr zu Ehren, das weit sichtbar ist. Seit dem Sommer 2005 befindet sich am Litermont ein in Deutschland einzigartiger Walderlebnispfad. Der Nachbau eines optischen Telegrafen entsteht.Er gehörte zu der Telegraphenlinie Paris-Metz-Mainz,die 1813 errichtet wurde.
[Bearbeiten] Weblinks
Koordinaten: 49° 24' 05" N, 06° 47' 06" O