Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund
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Der Nationalsozialistische Rechtswahrerbund (NSRB) war die Berufsorganisation der Juristen im Dritten Reich.
Der NSRB entstand 1936 durch Umbenennung aus dem Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen (BNSDJ). Er umfasste einzelne "Reichsgruppen" für die verschiedenen juristischen Berufe wie Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte, Notare und Rechtswissenschaftslehrer an den Hochschulen. Wie der Vorläuferorganisation BNSDJ stand auch dem NSRB der "Reichsrechtsführer" und Leiter der Akademie für Deutsches Recht Hans Frank vor. Der NSRB hielt in Leipzig mehrfach "Deutsche Juristentage" im Stil der Reichsparteitage ab.