Diskussion:Parthenogenese
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Wenn jetzt auch noch "automiktisch" und "apomiktisch" erklärt werden, ist das für mich ein exzellenter Beitrag: kurz und bündig! -- Robodoc 20:22, 16. Okt 2003 (CEST)
von hier nach Wiki kopiert: http://www.net-lexikon.de/Parthenogenese.html !!!!!!!!!!
ist eher umgekert :-) die beziehen von hier ihre Beiträge siehe bei Wikipedia:Freunde der Wikipedia o.ä. nach :-) -- dom 16:47, 28. Feb 2004 (CET)
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[Bearbeiten] parthogense bei maria????? Müsste dann Jesus nicht weiblich gewesen sein?????
Nach christlichem Verständnis wurde Jesus Christus als Sohn einer Jungfrau geboren (Jungfräuliche Geburt). Einige versuchen das mit der Parthenogenese im Neuen Testament zu erklären.
Müsste dann Jesus nicht weiblich gewesen sein?????
- Ist das denn so? Im Artikel steht doch, dass sich bei Haplo-Diploidie aus den unbefruchteten Eiern haploide Männchen entwickeln. Jesus muss ja kein Klon Marias gewesen sein, er könnte auch haploid gewesen sein, oder ist das aus biologischer Sicht noch unwahrscheinlicher? Wenn es keine Einwände gibt, sollte das im Artikel geändert werden. Froggy 13:58, 22. Jun 2006 (CEST)
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- Beim Menschen wird "die Männlichkeit" durch das sog. sry-Gen eingeleitet, das auf dem Y-Chromosom sitzt. Anders ausgedrückt: dieses sry-Gen blockiert die Ausdifferenzierung weiblicher Geschlechtsorgane (die dann letztendlich sekundäre Merkmale induzieren). Ein theoretisch haploides Säugetier mit einem X-Chromosom kann also nicht männlich werden. Bei Bienen (das Beispiel für Haplo-Diploidie) wird das Geschlecht nicht durch ein Gen bestimmt (also, ob es vorhanden ist, oder nicht), sondern einfach durch Haploidie oder Diploidie. s. auch Geschlechtsdetermination - milebrega 11:31, 29.06.06
[Bearbeiten] Beispiele beim Menschen?
Der Artikel Jungfräuliche Geburt erwähnt tatsächlich existierende Beispiele von Parthenogenese beim Menschen. Hier finden sich dazu jedoch keine (bis auf die religiöse Vorstellung von Jesus Christus - wo ich meinem Vorredner übrigens recht geben muß: Nach der Theorie hätte Jesus ein Mädchen sein müssen). Kann man dazu was nachtragen? --Asthma 14:08, 18. Nov 2005 (CET)
- Nach kurzer Recherche habe ich den entsprechenden Passus bei Jungfräuliche Geburt entfernt. Es sollte da wirklich mal jemand einen handfesten Beweis für tatsächlich beobachtete Fälle von Parthenogenese beim Menschen vorweisen - ansonsten besser überall rauslassen. --Asthma 14:15, 18. Nov 2005 (CET)
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- Ich kannte persönlich eine Frau, die mir glaubwürdig berichtet hat, dass sie nach einem halben Jahr ohne Sex eine Eileiterschwangerschaft im dritten Monat hatte. Aber um ganz sicher zu gehen, ob es funktioniert, werde ich es selbst ausprobieren. Ich muss nur die Reduktionsteilung rückgängig machen. Nicht einfacher als das!
- --Dagmar Rehak 02:50, 11. Mär 2006 (CET)
[Bearbeiten] Jungfräuliche Geburt von Jesus Christus
Erst am 8. Dezember 1854 wurde vom damaligen Papst beschlossen, dass Maria ohne Erbsünde war. Es wurde nicht einmal beschlossen, dass Jesus ohne Geschlechtsverkehr empfangen wurde, es war nur seine Mutter ohne Erbsünde. Maria ist ganz einfach nur immer nett und gesetzestreu gewesen. Jungfrau war sie nur in dem Sinne, dass sie eine junge Frau war. Wie kurz das erst her ist, dass Maria eine jungfräuliche Geburt hatte, können wir daran sehen, dass Mozart zB von einer jungfräulichen Geburt von Jesus Christus nichts gewusst hat. --Dagmar Rehak 02:49, 11. Mär 2006 (CET)
[Bearbeiten] Parthenogenenese beim Menschen
Bitte Korrigiert meinen Artikel, er ist höchstwarscheinlich fehlerhaft, aber es gibt hier bei wikipedia keinen einzigen artikel, und auch sonst kaum im Internet einen Artikel über Parthenogenenese beim Menschen, dies war der einzige artikel in einem Forum im Internet den Ich bei ziemlich langer suche gefunden habe. Ich wollte eigendlich eine FAcharbeit darüber schreiben, und muss mir wohl dazu dieses Buch anschaffen wo das angeblich drin steht. der Forum Artikel hies ausführlich:
"hallo zusammen,
wir hatten doch mal das Thema Parthenogenese - jetzt hab ich diesen Thread nicht wieder gefunden.....wollte zu dem Thema nur den Artikel beisteuern, der auch auf der Startseite stand - gab ja einige unter uns, die dieses Thema sehr interessierte.
Zitat: Buchtipp: "Parthenogenese heute" von Marianne Wex Parthenogenese ist die Fähigkeit von weiblichen Pflanzen, Tieren und Menschen, sich ohne Beteiligung eines anderen Geschlechts fortzupflanzen. Seitdem sich auf unserem Planeten ein zweites Geschlecht, das männliche entwickelte, existieren zwei Weisen zur Sicherung des Fortbestandes von Lebewesen, die parthenogenetische und die durch die männliche im weiblichen Wesen stimulierte Erzeugung von Nachkommen. Marianne Wex hat seit den achtziger Jahren zu dem bis heute offensichtlich stark emotional besetzten Tabu der menschlichen Parthenogenese geforscht. Nach einer Schätzung aus den USA kommt die menschliche Parthenogenese in der heutigen Zeit etwa so häufig vor wie die Geburt von zweieiiger Zwillinge. Aus persönlichen Berichten geht das kaum bekannt Leid hervor, das für viele Frauen daraus entsteht, dass sie nicht über die parthenogenetische Gebärfähigkeit wissen. amazon.de "
Die Diskussionsseite kann man übrigens finden unter: [[1]]
[Bearbeiten] Qualitätssicherung
Automixie bedeutet 2 Keimzellen gleichen Ursprungs vereinigen sich. Trifft das aber wirklich auf Thelytokie zu??? Verschmelzen da wirklich 2 Kerne, oder entwickelt sich zunächst eine unbefruchtete Eizelle und gelangt zum Diploide Zustand durch Endomitosen???
Desweiteren "apomiktische Parthenogenese"...ungeschlechtliche, ungeschlechtliche Fortpflanzung? Pleonasmus?
Ich denke man kann Parthenogenese nach dem Ploidiegrad (haploid/diploid) oder danach welches Geschlecht entsteht (Arrhenotokie/ Thelytokie) unterscheiden.
Was meint Ihr?
--Trotamundos 20:43, 30. Sep 2006 (CEST)
- Bei der ersten Reduktionsteilung werden die (beim Menschen) 46 Chromosomen einer Eizelle in je 23 aufgeteilt, ein Satz im Zellkern, ein Satz im Polkörperchen, und diese beiden vereinigen sich bei der automiktischen Parthenogenese wieder. Das können sie ja gefahrlos, da sie komplementär sind. Das ist im Artikel nicht sehr anschaulich beschrieben. Aber dafür gibt es ja den Link zur Reduktionsteilung. Dort ist alles genau erklärt.
- Bienen mit haploiden Körper- und Keimzellen als Männchen zu bezeichnen, finde ich allerdings gewagt. Sie sind lebende Polkörperchen.
- --Dagmar Rehak 03:45, 16. Okt. 2006 (CEST)
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- Danke für die Erklärung ;0) Drohnen sind diploid, aber durch Endomitose. Das 1. Larvenstadium besitzt noch haploide Zellen.
- --Trotamundos 16:26, 15. Nov 2006 (CEST)
- Momentmomentmoment. (Normale) Drohnen sind diploid? Das halte ich für ein Gerücht. Welche Zellen denn? Die Keimbahn doch wohl kaum? Möglicherweise sind irgendwelche somatischen Zellen auch polyploid oder polytän, wie bei Drosophila, aber generell diploid? Bevor ich das glaube hätte ich gerne eine zitierfähige Quelle dafür. Gibt's eine? --Dietzel65 17:56, 15. Nov. 2006 (CET)
[Bearbeiten] Links
bitte beachtet, daß bestimmte Internetanbieter (z. B. Spiegel) die Artikel nur kurz frei verfügbar anbietet. Danach ist die Seite kostenpflichtig. Gruß det, dbmenden 19:59, 26. Okt. 2006 (CEST)
[Bearbeiten] klone?!?
Es stimmt nicht für alle Fälle der Parthenogenese, dass die Nachkommen Klone der Mutter sind. Bei haplo-diploider Vermehrung entstehen die Eizellen ja durch Meiose und bei der Meiose kommt es zu einer zufällig Verteilung der Chromosomen der jeweiligen Chromosomenpaare. Ausserdem kommt es zu Crossing Over. Die Bienen der Bienenstocks entwickeln sich zwar alle aus unbefruchteten Eiern, aber sie sind genetisch sehr wohl alle unterschiedlich.
Bei anderen Formen der Parthenogenese müsste man sich das ebenfalls durchdenken. Bei den Rennechsen macht die unbefruchtete Eizelle eine Chromosomenverdopplung durch. Auch in diesem Fall sind die Nachkommen kein Klon. liebe Grüsse Bernhart
- Die Rennechsen verdopplen nicht ihre Chromosomen, sondern verzichten auf die erste Reduktionsteilung. Und die artemia salina befruchtet sich wahlweise mit einem männlichen Spermium oder mit ihrem eigenen Polkörperchen. Es bilden sich also sehr wohl genetisch idente Individuen der Mutter.--Dagmar Rehak 01:44, 11. Nov. 2006 (CET)
- Hallo Bernhart, das stimmt bezüglich der Bienen nicht: Nur die Männchen sind haploid (aus unbefruchteten Eiern), die Weibchen sind diploid (aus befruchteten Eiern). Steht ja auch so im Artikel. Ich möchte nur vermeiden, dass es hier zu Verwirrung kommt. Natürlich hast Du Recht darin, dass diese Männchen keine Klone der Königin sind. Gruß, --Dietzel65 09:06, 6. Nov. 2006 (CET)
arggl, du hast natürlich recht. natürlich sind die drohnen haploid und die arbeiterinnen diploid (peinlich, peinlich .. ich stell mich gleich ins winkerl) nichts destotrotz, weder drohnen noch arbeiterinnen sind klone der königin; und auch nicht untereinander ein klon. darauf gings mir v.a.- gruss bernhart ruso
- Weiß man das so genau? Hat man schon einmal einen Bien genetisch untersucht? Ich könnte mir sehr wohl einen Weg vorstellen, wie alle Drohnen identisch sind und alle Arbeiterinnen Klone ihrer Königin. Aber das müsste ich erst ur-kompliziert aufzeichnen.--Dagmar Rehak 01:49, 11. Nov. 2006 (CET)
Zumindest für die Arbeiterinnen ist das sicher: Königinnen paaren sich mit >=10 Drohnen und die Arbeiterinnen sind entsprechend auch genetisch verschieden. Für Drohnen habe ich keine Infos gefunden, aber wenn es Klone wären hätte es sicher dabei gestanden. Siehe z.B. [2]. --Dietzel65 22:01, 11. Nov. 2006 (CET)
- Muss nicht sein. Wenn nix dabei steht, heißt das noch lang nicht, dass es nicht so ist. Es könnte genauso gut sein, dass die haploiden Eizellen, aus denen die Drohnen entstehen, untereinander genetisch ident sind und der komplementäre Chromosomensatz in den Eizellen verbleibt, die zur Befruchtung vorgesehen sind. Das wäre ganz einfach möglich, wenn zuerst der doppelte Chromosomensatz halbiert wird und dann erst die Zellen mitotisch vermehrt werden.
- Andernfalls wäre das ungünstig für die genetische Fitness, weil das ja eine Mega-Inzucht wäre, wenn das dem Zufall überlassen wäre.
- ODER alle Allele sind identisch, so dass es eh wurscht ist.--Dagmar Rehak 02:01, 15. Nov. 2006 (CET)
Bei den letzten beiden Absätzen kann ich Dir nicht folgen. Wieso sind verschiedene Drohnen schlecht für die Fitness?
Im Normalfall hast Du natürlich Recht dass man aus der Abwesenheit von Information nicht schließen kann, dass es nicht so ist. Aber da die Honigbiene sehr gut untersucht ist und Drohnen-Klone schon eine ziemliche Überraschung wäre denke ich doch, dass es dabei gestanden hätte. Drohnen werden übrigens auch als fliegendes Sperma bezeichnet, was ebenfalls auf Verschiedenheit hindeutet. Wenn Du es genau wissen willst musst Du Dich wohl durch die Originalliteratur kämpfen. hier wäre vielleicht ein guter Startpunkt. Da steht auch noch mal drin, dass es eigentlich nur darauf ankommt ob ein ganz bestimmter Locus ein oder zwei mal da ist, damit Drohnen oder Weibchen entstehen. Habe von der Arbeit bisher nur die Einleitung überflogen. Oder hier, da hab nicht noch nicht weiter reingeschaut. Schöne Grüße, Dietzel65 09:58, 15. Nov. 2006 (CET)
- Verschiedene Drohnen sind dann schlecht, wenn sie ausschließlich Zufallschromosomen von EINER Königin besitzen und sich mit Eizellen vereinigen, die ebenfalls eine zufällige Hälfte ihrer Mutter sind. Das wäre eine Inzucht mit sich selbst, denn in der Regel begatten ja nur die eigenen Drohnen die Königin.
- Aber vielleicht ist das das Fortpflanzungssystem der Biene. Das kann aber nur dann gutgehen, wenn die Allele identisch sind, also dass diploid in Wirklichkeit doppelt haploid ist.
- Sodala, jetzt schau ich mir die Links an...
- --Dagmar Rehak 22:44, 21. Nov. 2006 (CET)
"...denn in der Regel begatten ja nur die eigenen Drohnen die Königin." Das ist falsch. Das Gegenteil ist richtig. Die Begattung geschieht an den Drohnensammelplätzen und da sind hauptsächlich fremde Drohnen. Siehe auch Chromosom#Geschlechtsbestimmung, Absatz Haplo-Diplo. Gruß --Dietzel65 09:54, 22. Nov. 2006 (CET)
- Na, dann passt eh alles. Dann finde ich aber, dass die Bienenfortpflanzung nicht zur Parthenogenese gehört. Da werden die Männchen ganz einfach nur mit dem Chromosomensatz ausgestattet, den sie auch mit ihren Spermien weitergeben, also ganz normaler Heterosex.--Dagmar Rehak 14:32, 23. Nov. 2006 (CET)
Habe jetzt die Klongeschichte nachgeschärft. Quelle: Campell "Biologie" Seite 1025 Siehe Text der Seite Have fun, Bernhart
--Ruso 23:28, 25. Dez. 2006 (CET)