Artemia
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Artemia | ||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
Artemia | ||||||||||
Artemia ist der Name einer Gattung von Krebstieren aus der Familie Artemiidae in der Ordnung der Kiemenfüßer (Anostraca). Ein bekannter Vertreter der Gattung ist der als Fischfutter gezüchtete Salinenkrebs (Artemia salina). Entdeckt wurde die Gattung Artemia 1755 in Lymington, England.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Arten (Auswahl)
- Artemia franciscana Kellogg 1906: Nordamerika, Karibik, Pazifische Inseln, Australien
- Artemia gracilis Verrill 1869: Amerika
- Artemia monica Verrill 1869: Nordamerika; evtl. als Unterart von Artemia franciscana anzusehen
- Artemia parthenogenetica Claudio Barigozzi 1974: Europa, Afrika, Asien, Australien
- Artemia persimilis Piccinelli und Prosdocimi 1968: Argentinien
- Salinenkrebs (Artemia salina L. 1758): Europa, Nordafrika
- Artemia sinica C. Yaneng 1989: Zentralasien, China
- Artemia tibetiana T.J. Zhang und B. Sorgeloos 1998: Tibet, China
- Artemia tunisiana Anne Fausto-Sterling 1978: Europa, Nordafrika
- Artemia urmiana Gunther 1900: Iran
[Bearbeiten] Sea Monkey
Sea Monkey ist ein in den USA verbreiteter Handelsname für die besonders widerstandsfähige Zuchtlinie Artemia nyos des Züchters Harold von Braunhut (New York), die seit 1957 unter dem Warenzeichen Sea Monkey vertrieben wurde. Diese Zuchtlinie ist kommerziell verfügbar und wird auch zu Forschungszwecken, zum Vergnügen und als Tierfutter (Aquaristik) verwendet. Ob eine Zuchtlinie jedoch als Art im wissenschaftlichen Sinne akzeptiert wurde, ist erheblich zu bezweifeln.
Artemia nyos lebt wie auch andere Salinenkrebse in Salzwasser und ernährt sich filtrierend von Algen und Nanoplankton.
[Bearbeiten] Weiteres und Interessantes
Durch aktive Salzausscheidung über die Kiemen halten die Krebschen ihren osmotischen Wert konstant, benötigen dafür allerdings bis zu einem Drittel der aus der Nahrung gewonnenen Energie.
Im Handel wird ebenfalls Triops longicaudatus als „Urzeitkrebs“ angeboten.
Die Mozilla Foundation hat den ursprünglich von ihr entwickelten, im Programmpaket Mozilla Application Suite enthaltenen Webbrowser ebenfalls SeaMonkey genannt; dieser Name wurde schließlich von einer Gruppe freiwilliger Entwickler übernommen, welche sich nun um die Weiterentwicklung des Browsers und Fortführung des zuvor eingestellten Projektes kümmern.