Carlo Amoretti
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Carlo Amoretti (* 16. März 1741 in Oneglia, heute Imperia (Ligurien); † 24. März 1816 in Mailand) war ein italienischer Gelehrter.
Amoretti trat 1757 in den Augustinerorden, erhielt 1772, nachdem er Weltgeistlicher geworden war, die Professur des Kirchenrechts in Parma und wurde 1797 als Bibliothekar der Ambrosianischen Bibliothek nach Mailand berufen, wo er 1816 starb. Amoretti hat sich besonders um die Mineralogie wie anderseits um die Paläographie und Kunstgeschichte verdient gemacht.
Unter seinen Schriften sind die Nuova scelta d'opuscoli interessanti sulle scienze e sulle arti (Mailand. 1775-88, 27 Bde.), worin er von den wissenschaftlichen Fortschritten andrer Völker berichtete, ferner
- Della raddomanzia ossia elettrometria animale ricerche fisiche e storiche (Mailand 1808),
- Elementi di elettrometria animale" (Mailand 1816),
- Viaggio di Milano ai tre laghi maggiore(Mailand 1814).
Seine Nichte Maria Pellegrina Amoretti, geb. 1756, war eine namhafte Rechtskundige, erwarb sich 1777 in Pavia die Doktorwürde und starb 1787.
[Bearbeiten] Literatur
- Sereno Musitelli: Un poligrafo onegliese del Settecento: l'abate Carlo Amoretti <1741-1816>. Alassio 1935.
PND: Datensatz zu Carlo Amoretti bei der DNB |
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Personendaten | |
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NAME | Amoretti, Carlo |
KURZBESCHREIBUNG | Gelehrter |
GEBURTSDATUM | 16. März 1741 |
GEBURTSORT | Imperia (Ligurien) |
STERBEDATUM | 24. März 1816 |
STERBEORT | Mailand |