Francesco Marchetti Selvaggiani
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Francesco Kardinal Marchetti Selvaggiani (* 1. Oktober 1871 in Rom; † 13. Juni 1951 in Rom) war ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.
[Bearbeiten] Leben
Francesco Marchetti Selvaggiani empfing am 4. April 1896 nach dem Studium der Mathematik und später der Katholischen Theologie und des Kanonischen Rechtes das Sakrament der Priesterweihe. Während seines Theologiestudiums an der Päpstlichen Universität Gregoriana hatte er bereits den späteren Papst Pius XII. kennengelernt.
Am 16. Februar 1918 wurde er zum Titularerzbischof von Seleucia in Isauria ernannt und nach seiner Bischofsweihe, die er durch Pietro Kardinal Gasparri empfing, zum Apostolischen Internuntius (ab 1920 Nuntius) in Venezuela berufen. Im Dezember 1920 wurde ihm die Leitung der Nuntiatur in Österreich übertragen. Am 15. Dezember 1922 kehrte er in den Vatikan zurück und wurde zum Sekretär der Congregatio de Propaganda Fide berufen.
Am 30. Juni 1930 nahm ihn Papst Pius XI. als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria Nuova in das Kardinalskollegium auf. 1936 wurde er zum Kardinalbischof von Frascati ernannt.
Im Jahr 1939 wurde er Sekretär des Heiligen Offiziums, 1948 Präfekt der Kongregation für das Zeremoniale. Im gleichen Jahr wurde er zum Dekan des Kardinalskollegiums gewählt und damit auch zum Kardinalbischof von Ostia erhoben.
Francesco Marchetti Selvaggiani starb am 13. Januar 1951 in Rom.
Vorgänger |
Kardinaldekan 1948 - 1951 |
Nachfolger |
Vorgänger |
Kardinalbischof von Ostia 1948 - 1951 |
Nachfolger |
Vorgänger |
Kardinalbischof von Frascati 1936 - 1951 |
Nachfolger |
Personendaten | |
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NAME | Marchetti Selvaggiani, Francesco |
KURZBESCHREIBUNG | Kardinal der römisch-katholischen Kirche |
GEBURTSDATUM | 1. Oktober 1871 |
GEBURTSORT | Rom |
STERBEDATUM | 13. Januar 1951 |
STERBEORT | Rom |