Johann Nikolaus Götz
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Johann Nikolaus Götz (* 9. Juli 1721 in Worms; † 4. November 1781 in Winterburg bei Kreuznach) war ein deutscher Geistlicher, Schriftsteller und Übersetzer. Er gilt als Vertreter der deutschen Anakreontik.
[Bearbeiten] Leben
Götz stammt aus einem evangelischen Pfarrhaus und besuchte das Gymnasium in Worms. Nach dem Abitur studierte Götz Theologie in Halle (Saale) (1739-1742). Dort bildete er zusammen mit J. W. L. Gleim und J. P. Uz den sogenannten zweiten Halleschen Dichterkreis. Direkt nach seinem Studium war er als Hauslehrer tätig. Zwischen 1744 und 1761 hatte Götz Predigerstellen an verschiedenen Orten inne, z. B. als Feldprediger beim régiment royal allemand in Nancy.
Er wurde 1761 zum Konsistorialrat in Winterburg bei Kreuznach ernannt. 1776 stieg er zum Superintendenten in Baden-Durlach auf. Götz übersetzte zusammen mit Uz als erstes die Oden Anakreons komplett in die deutsche Sprache (1746).
[Bearbeiten] Werke
- Versuch eines Wormsers in Gedichten, 1745
- Die Oden Anakreons in reimlosen Versen, 1746.
- Die Gedichte Anakreons und der Sappho Oden, 1760.
- Vermischte Gedichte, 1785.
[Bearbeiten] Links
Personendaten | |
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NAME | Götz, Johann Nikolaus |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geistlicher, Schriftsteller und Übersetzer |
GEBURTSDATUM | 9. Juli 1721 |
GEBURTSORT | Worms |
STERBEDATUM | 4. November 1781 |
STERBEORT | Winterburg bei Kreuznach |