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Diskussion:Leben-Jesu-Forschung - Wikipedia

Diskussion:Leben-Jesu-Forschung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

--> siehe auch Diskussion:Hypothesen über Jesus von Nazaret/Archiv

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Text zum Einbau?

von Spekulative Theorien über Jesus von Nazaret hierher verschoben zwecks Einbau an geeigneter Stelle. Jesusfreund 16:05, 26. Jan 2006 (CET)


Die Forscher weisen demgegenüber darauf hin, dass die mythologischen und legendarischen Züge von den früheren zu den späteren Evangelien zunehmen, während die Verkündigung Jesu bei den Synoptikern mit relativ großem Konsens dargestellt werde. Sie erklären einen Teil der Widersprüche aus verschiedener Zeitsituation der Evangelisten und ihren theologischen Schwerpunkten. Sie fragen die Skeptiker, wie bei Juden, die das erste Gebot achteten, die Übertragung göttlicher Attribute auf einen Menschen, den es nie gegeben habe, vorstellbar sein soll. Darum nehmen sie eher einen Prozess der Vergöttlichung einer historischen Person als die nachträgliche Historisierung eines Mythos an.

Tatsächlich nahm die damalige Geschichtsschreibung von Jesus so gut wie keine Notiz; die wenigen Hinweise in ihren Quellen sind entweder als Fälschungen verdächtig (Testimonium Flavianum), nicht eindeutig auf Jesus bezogen (Sueton, der einen "Chrestus" erwähnte) oder könnten auf schon von Christen überlieferten Gerüchten beruhen (Tacitus, über 80 Jahre nach Jesu vermutetem Tod).

Ferner sind viele Stoffe des NT - von Geburtslegenden über Wunder, "Ethik", Jesus beigelegte Hoheitstitel, Höllen- und Himmelfahrt bis hin zu zahlreichen Motiven seiner Passion - so oder ähnlich auch in anderen Religionen zu finden. Die meisten dieser Parallelen finden sich in der Hebräischen Bibel (dem später so genannten "Alten" Testament). Denn die Urchristen waren fast alle Juden und übernahmen viele ihrer Deutungsmuster für die Person Jesu aus ihrer Tradition.

Die Berufung von Jüngern, das Verlassen von Familie, Besitz, Heimat, die Kritik an vorgegebenen Geboten, die Ethik der Feindesliebe und manche Bildworte des Johannnesevangeliums (z.B. Ich bin das Licht der Welt oder Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben) verbindet die christliche Überlieferung mit der des Buddhismus. Dies wurde schon im 19. Jahrhundert bemerkt und manchmal auf direkte Einflüsse zurückgeführt (Gustav Mensching).

Die meisten Forscher halten jedoch indirekte Verwandtschaft für wahrscheinlicher. Das damalige Judentum war bereits seit 300 Jahren vom Hellenismus geprägt, der durch das makedonische Großreich Alexanders Verbreitung fand und seinerseits viele ägyptische und persische Religionsvorstellungen aufnahm. Viele der damaligen Mysterienkulte im Umfeld Palästinas mischten Elemente verschiedener philosophischer Gruppen (Pythagoras, Dionysos u.a.) und Religionen (Synkretismus). Dort fanden sich schon seit dem Isis-Osiris-Kult sterbende und wiederauferstehende Gottessöhne.

Die Übernahme der Schuld des Volkes durch stellvertretendes Leiden des sündlosen "Gottesknechts" war in der jüdischen Märtyrertheologie (Jes 53) vorgeformt: Doch ihre Verbindung mit der Selbsthingabe des Menschensohns und dem Exodusmotiv (Mk 10,45) ist auch auf jüdischem Hintergrund neu. Die Auferweckung eines Einzelnen, der zuvor den Kreuzestod eines Verfluchten starb (Mk 15,34), sprengt vollends die antike Vorstellungswelt des Judentums wie auch des Hellenismus. So ist etwa der Satz Jh 1,14 nirgends sonst zu finden:

Und das Wort (griechisch Logos) wurde Fleisch und wohnte unter uns...

Skeptiker vermuten, dass die jüdische Sekte der Urchristen um die mythische Figur Jesu herum allmählich immer mehr legendarisch-historische Stoffe aufgebaut habe. Daraus erklären sie auch die zahlreichen Widersprüche in der Evangelien-Darstellung vom Leben Jesu: besonders in den Geburtslegenden (Stammbäume, Geburtsort, Vaterschaft), den Wunderberichten (z.B. ein- oder zweimalige Speisung von 5.000), dem Lebenslauf (z.B. Jerusalemaufenthalt zu Beginn: Lukas, Johannes), dem Todesdatum (vor oder bei einem Passahfest), der Auferstehungsüberlieferung (wieviele und welche Frauen fanden sein Grab leer, wer sah ihn zuerst lebend usw.).

[Bearbeiten] Lob

Finde es super, wie dieser Artikel in letzter Zeit wächst und die schon lange wartenden leeren Überschriften allmählich ausgefüllt werden... Danke Dir, Irmgard!

Man kann natürlich fragen, nach welchen Kriterien wir hier einige Vertreter ausführlich aufführen, andere dagegen noch überhaupt nicht erwogen worden sind (z.B. Herbert Braun). Vor allem fehlen mir jüdische Jesusstudien, u.a. Flusser, Ben-Chorin, Lapide. Einen Sonderartikel für sie kann man erwägen, nur ist das eine Spaltung, die faktisch nicht mehr gilt, weil alle von einander lernen an den Unis.

Falls das Ding auf die Art allerdings wieder ins Uferlose wachsen sollte, wären sinnvolle Straffungen gemeinsam zu überlegen. Vielleicht ist es möglich, die Hauptlinien der Entwicklung der LJF hervorzuheben und nicht so sehr jeden Einzelvertreter mit einem Extrakapitel zu ehren. Bis jetzt finde ich den Mittelweg, diese Hauptlinien anhand ihrer Hauptvertreter darzustellen, akzeptabel. Nur eben die leise Sorge vor Überlänge. Grüße, Jesusfreund 22:51, 20. Apr 2006 (CEST)

Lieber Gerhard, mich beschäftigten gerade einige Aspekte der Forschung, wie sie sich gerade bei Reimarus zeigen: das Verhältnis Christentum und Judentum in Hinblick auf die sog. Humanitätsreligion bzw. Vereinigungsreligion. Im Zuge der Aufklärung ergaben sich hier einerseits die religionskritisch-judenfeindliche und andererseits die identifikatorische Position. Du kannst das in etwas bei Fragmentenstreit nachvollziehen. Leider scheint es wenig Literatur dazu zu geben. Trotzdem wäre es interessant, auch in LJF diese Aspekt etwas Raum zu geben. Als nicht Theologe habe ich mich da ohnehin schon sehr vorgewagt und kann deshalb das nur als Anregung geben. Ansonsten freue ich mich gerade darüber, wie klein WP ist, denn ich hätte nicht gedacht, dass wir uns bei deinem Spezialthemas hier über den Weg laufen. Herzlich, -- andrax 23:55, 6. Nov. 2006 (CET)
Ich kenne mich da ehrlich gesagt wenig aus, habe aber den Verdacht, dass beide Positionen des Streits damals latent oder offen judenfeindlich waren.
Die "Humanitätsreligion" gewann ihren Universalitätsanspruch merkwürdigerweise sehr oft in einer gewollten Herabsetzung des Judentums als angeblich national beschränkter, intoleranter Religion.
Die Orthodoxie wehrte sich gegen die Auflösung der biblizistisch vermittelten Offenbarungswahrheit zugunsten einer allgemeinen Vernunft - und verlor so vermutlich ebenfalls die konkrete Hoffnungsperspektive des Judentums aus dem Blick, dessen eigenartige Gottesvorstellung auf Befreiung von aller Knechtschaft und Segen für alle Völker tendiert. Jesusfreund 00:39, 7. Nov. 2006 (CET)
Ich sehe schon, du bist trozdem viel tiefer im Thema. Freut mich. Ich werde mal meine gierig aufgenommenen Infos dazu an möglichst passenden Stellen unterbringen. Was mir nur dabei immer auffällt: die christliche und nationalistische Geschichtsschreibung scheint überall dominant. Wir tauschen uns dann entsp. aus. -- andrax 00:55, 7. Nov. 2006 (CET)

[Bearbeiten] Wiederherstellung der letzten Fassung von Benutzer Jesusfreund

An Benutzer "Goldene Bertramgedenkplakette mit Eichenlaub und Schwertfischen" (die Zumuntung dieses Benutzernamens solltest Du anderen Nutzern, die Dich anreden wollen, ersparen): Ich habe deine Aenderungen des Artikels rueckgaengig gemacht, Begruendugn:

  • Aenderung der Ueberschrift "Pseudo-wissenschaftliche Jesushypothesen" in "Mindermeinungs-Jesushypothesen" [1]: Man kann darueber streiten (auch wenn ich keinen Gruend dafuer sehe), ob ausnahmslos alle in dem Abschnitt genannten Positionen als "pseudo-wissenschaftlich" einzustufen sind. Wenn Du in dieser Hinsicht etwas richtigzustellen hast, bleibt Dir das unbenommen, allerdings solltest Du Deine Gruende dann auf der Diskussionsseite darlegen. Tatsache ist aber, dass der Artikel nicht "Mindermeinungen" innerhalb der LJF darstellen will und darstellt, sondern Meinungen oder verkaufsfoerdernde Darstellungen interessierter Laien und Aussenseiter, die der wissenschaftlichen LJF nicht zuzurechnen sind. Du kannst versuchen, den Inhalt des Abschnitts zu verbessern, aber Du kannst ihm nicht einfach durch Aenderung der Ueberschrift ein anderes Thema vorgeben, das er in der jetzigen Fassung nicht behandelt. Deine Begruendung "da nicht intersubjektiv prüfbar sind sowohl die mehrheitsmeinungen als auch die minderheitsmeinungen pseudowissenschaftlich" ist im uebrigen in der Behauptung, dass LJF generell "nicht intersubjektiv pruefbar" sei nicht unbedingt ein Nachweis Deiner Qualifikation fuer die Mitarbeit an solchen Themen.
  • Loeschung der Formulierung "statt biografisch exakte Tatsachen weiterzugeben" [2] mit der Begruendung: "Nebensatz gestrichen da er suggeriert, biografische Details würden von anderen Strömungen exakt wiedergegeben; das ist falsch". Die Stelle suggeriert nichts dergleichen, und es steht Dir auch keineswegs zu, hier apodiktisch ueber die Ueberlieferung anderer Religionen ("Stroemungen")zu urteilen, dass diese biographische Details ihrer Gruender nicht exakt wiedergebe. Du hast vielmehr offensichtlich nicht verstanden, worum es an dieser Stelle geht: es wird darauf hingewiesen, dass die urchristlichen Erzaehlungen Jesus fuer die eigene Zeit interpretieren und nicht die Absicht verfolgen, dem Interesse (mancher) moderner Leser an biographisch exakten Tatsachen zuzuarbeiten. Die Aussage ist inhaltlich korrekt, fuer die Darstellung erheblich und enthaelt keine irgendwie gearteten Suggestionen in Bezug auf "andere Stroemungen".
  • Aenderung der Formulierung "Die bekanntesten Hypothesen dieser Art sind heute" unter Streichung von "heute" mit der Begruendung [3]: "Bekanntheit existiert i m m e r in der Gegenwart". Das ist eine besserwisserische Aussage, in der sich eine sehr unhistorische Betrachtungsweise ausspricht, weil Du Bekanntheit offenbar nur in Bezug auf Deine eigene kleine Gegenwart denken kannst. Der Absatz stellt die heute bekanntesten Thesen vor, zu anderen Zeiten hatten andere, die hier weggefallen sind, groessere Bekanntheit, waehrend einige der hier genannten (z.B. die von Dan Brown kolportierten und weiter ausgesponnenen) in der Vergangenheit zwar kursierten, aber keine besondere Popularitaet besassen.
  • Streichung des Satzes "Diese Hypothesen werden oft mit großem medialem Aufwand publiziert, als sensationelle Neuentdeckung massenhaft verkauft und finden zeitweise in der Öffentlichkeit und der Esoterik großen Anklang", mit der Begruendung: "Dieser verhetzende Satz weist keinerlei Bedeutungsgehalt auf der über Spekulation hinausginge. Bitte belegen oder getilgt lassen": Wer sich davon verletzt fuehlen soll, muesstest Du erst einmal darlegen. Im uebrigen steht es Dir frei, bei den verlinkten Namen nachzuschlagen, wenn Du Dich etwa ueber den medialen Aufwand bei der Verbreitung der Thesen eines Dan Brown oder Daeniken informieren willst. Die von Dir gestrichene Aussage koennte man differenzierter fassen, aber sie ist zumindest ansatzweise relativierend formuliert ("oft" statt "immer") und sachlich im wesentlichen korrekt, Belege sind selbstevident und muessen dafuer nicht eigens angefuehrt werden.

--Otfried Lieberknecht 11:07, 10. Jan. 2007 (CET)

Der Vorwurf der der Pseudowissenschaftlichkeit fällt wegen seiner Pauschalität auf seine Urheber zurück. Belege bitte! S.a. die Diskussion:Pseudowissenschaft und zur Kategorie PW. --Glasreiniger 14:07, 10. Jan. 2007 (CET)
Ob der Satz mit dem "medialen Aufwand" verhetzend ist oder nicht, ist belanglos; er gehört wg. Schwurbelei nicht in eine Enzyklopädie. Ist der mediale Aufwand eiens Ereignisses wie der Mondland ein Argument gegen ihre Faktizität? Gibt es irgendetwas, das in seinem Medienaufwand mit den Papstauftritten vergleichbar ist? Ist die Verkündung nicht schon in sich mit "medialem Aufwand" notwendigerweise verbunden? Das, was Otfried für sebstevident hält, halte ich für eben das nicht. --Glasreiniger 09:52, 11. Jan. 2007 (CET)
Ob etwas belanglos ist oder nicht, mag der betreffende Nutzer selbst entscheiden: fuer ihn war das belangvoll genug, um in seine Loeschbegruendung augenommen zu werden.
Was Deine Deutung des "Geschwurbels" angeht, so ist der mediale Aufwand im Hinblick auf die fehlende Resonanz in der wissenschaftlichen Forschung durchaus erwaehenswert -- fuer denjenigen Leser, der nur das Mediengetoese, aber nicht die Forschung kennt --, im uebrigen werden Formulierungen in der WP nicht gewaehlt, um damit ein "Argument" fuer oder wider eine These zu liefern, sondern schlicht zum Zweck der Deskription, und der wird im gegebenen Fall erfuellt.
Wenn Dir im uebrigen der mediale Aufwand bei der Verbreitung der betreffenden Thesen nicht selbstevident, sondern nachweisbeduerftig erscheint, dann mag es zwar sein, dass Du als Einzelfall in der Bevoelkerung die Medienpraesenz dieser Thesen nicht mitbekommen hast, der Nachweis ist aber durch die Verlinkung der Namen hinreichend erbracht, es steht Dir frei, die Dir persoenlich angeblich fehlenden Informationen durch Anklicken der Links einzuholen.
--Otfried Lieberknecht 12:41, 11. Jan. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Unwissenschaftlichkeit von Carotta

Wg. deines Reverts betr. Carotta darf ich dich um entsprechende Belege des "medialen Aufwands", der Unwissenschaftlichkeit etc. bitten. --Glasreiniger 13:57, 11. Jan. 2007 (CET)

Carotta, von dem ich nicht seine deutschen oder niederlaendischen Publikationen, sondern lediglich die italienischen Beitraege auf seiner Homepage kenne (Beitraege, die er nach eigenen Angaben auf Einladung von Canfora verfasst hat), ist aus meiner Sicht ein Grenzfall, jemand der zwar nicht als Vertreter eines der zustaendigen Faecher gelten kann, aber zumindest zwei der erforderlichen Sprachen (Latein und Griechisch) beherrscht, sich auch in einschlaegiger Fachliteratur auskennt und den Forschungsstand in Ansaetzen passabel praesentieren kann (ich kenne Fachvertreter, die das schlechter hinbekommen), aber genau an dem Punkt intellektuell ausrastet, an dem seine These ueber die in der Forschung herkoemmlich als diskussionsfaehig betrachteten Parallelen und Abhaengigkeitsfragen hinausgeht. Wenn er naemlich nicht etwa nur die Frage generischer Parallelen zwischen Christuskult und Caesarkult, zwischen Evangelien und Caesarviten, ausserdem die Frage moeglicher Einfluesse und der Abhaengigkeit von gemeinsamen Vorlaeufern untersucht, auch nicht etwa nur die legitime Frage nach den moeglichen Anhaltspunkten fuer ein lateinisches Proto-Markusevangelium stellt, sondern die Entstehung eines solchen Proto-Evangeliums aus den Viten (Pollio) anahand von Parallelen und Transformationshypothesen (falsche Worttrennungen, Metathesen, Fehllesungen und Fehluebersetzungen) zur Evidenz bringen will, die sich jeder wissenschaftlichen Plausibilisierung entziehen. Schau Dir beispielsweise mal an, wie er den Historiker und Biographen Caesars G. Asinius Pollio in den biblischen Esel transformiert, auf dem Jesus in Jerusalem einreitet. Auf genau solchen Eseleien reitet seine These. Als Philologe liest man so etwas hoechstens zur Unterhaltung, insofern kann es nicht verwundern, dass er in der Forschung offenbar nicht diskutiert wird, sondern verwundern kann hoechstens, dass Canfora einen dieser Beitraege angeblich (in gekuerzter Fassung, ich haette die Beweisfuehrung weggekuerzt) fuer die Quaderni di storia angenommen hat.
Unwissenschaftlich ist das allemal, aber auch als ausserwissenschaftlich -- wie ich in dieser Artikeldiksussion vorgeschlagen habe -- ist er schon adaequat bezeichnet, und das wirst Du hoffentlich akzeptieren koennen, auch ohne dass man Dir dafuer entsprechende Aussagen aus einschlaegiger Fachliteratur recherchiert. Was den medialen Aufwand seiner Publikationen (Ausgabe des Buches in drei Sprachen, zahlreiche Artikel, umfangreiche Homepage) und seine Medienpraesenz angeht, kann er nach Ausweis seiner Homepage ja offenbar schon einiges vorweisen. Zu den heute besonders "bekannten" Vertretern kurioser Jesushypothesen wuerde ich ihn deshalb noch nicht zaehlen, aber der Abschnitt sagt ueber die dort behandelten Autoren ja auch nur, dass ihre Thesen "oft oft mit großem medialem Aufwand publiziert" werden, und deshalb sehe ich keinen besonderen Grund, dort nur die Dan Browns und Daenikens aufzunehmen. Wenn Du so grossen Wert darauf legst, kann man ja auch das "oft" noch etwas abschwaechender ("in einigen Faellen" oder so) formulieren.
Ich habe nichts dagegen, dass Du den Artikel verbesserst, und ich habe nichts dagegen, meine eigenen Aenderungen oder Reverts zu begruenden, aber ich bin dagegen, dass hier ganze Abschnitte oder Absaetze ohne nachvollziehbare Begruendung einfach herausgeholzt werden. --Otfried Lieberknecht 19:47, 11. Jan. 2007 (CET)
Du hast sicherlich das Recht, dir eine eigene Meinung über Carotta zu bilden, aber es ist erst einmal nur deine eigene, also Theoriefindung. Wenn du eine solch drastische Klassifizierung vertreten sehen willst, bitte reputable Quellen. Abschwächung durch Wieselei hilft nix. --Glasreiniger 08:13, 12. Jan. 2007 (CET)
Nein, bei Dir hilft ein Verbindlichkeit offensichtlich nicht. Und jetzt noch Deine Argumente und Belege? --Otfried Lieberknecht 08:39, 12. Jan. 2007 (CET)
Um etwas nicht zu nennen, braucht man keine Belege. Und mehr hatte ich nicht getan, als Carotta zu streichen. Du gibst ja selbst zu, daß du Zweifel an der Richtigkeit der Aussagen im Artikel betr. Bekanntheit etc. hast. Wenn du aber die Aussage über sein Buch bringen möchtest, es sei unwissenschaftlich, meine ich schon, daß du dann beweispflichtig bist. --Glasreiniger 09:15, 12. Jan. 2007 (CET)
Steht unter Carotta. Dass die LJF sein Buch nachweislich nicht diskutiert, ist Beleg genug. Niemand sonst behauptet z.B. einen lateinischen Urmarkus. Auch die Wanderschaft einer verschollenen Cäsarbiografie von Gallien nach Galiläa ist eher private Theoriebildung. Jesusfreund 12:50, 12. Jan. 2007 (CET)
Dort steht nichts, was zur Unterstützung deiner Behauptung tauglich ist. Ich verstehe nicht, warum ihr euch gegen die schlichte Streichung wehrt. --Glasreiniger 13:16, 12. Jan. 2007 (CET)
Die Beweislast für Wissenschaftlichkeit trägst du, wenn du die Erwähnung streichen willst. Und du wirst uns hier nicht den x-ten Aufguss der bei Carotta gelaufenen Diskussion darüber aufzwingen. Daher EOD. Jesusfreund 13:18, 12. Jan. 2007 (CET)
Non sequitur. Die Beweislast für nicht gemachte Behauptungen ist Null. --Glasreiniger 13:24, 12. Jan. 2007 (CET)
Deine Begründung für die Streichung fehlt also weiterhin. Jesusfreund 13:29, 12. Jan. 2007 (CET)
@Glasbrenner: Das ist dummes Zeug. Du traegst die Beweislast nicht fuer "nicht gemachte Behauptungen", sondern fuer Deine Streichung eines Absatzes, die Du nicht minder zu begruenden hast als ich meine Wiederherstellung dieses Absatzes. Die Erwaehnung Carottas und seiner These ist fuer denjenigen Leser informativ, der ueberhaupt ueber solche Thesen informiert werden will. Benutzer Jesusfreund hat die Ueberschrift unterdessen in "Spekulative Jesushypothesen" geaendert, das angemessen fuer die dort vorgestellten Thesen, auch fuer die Carottas, und ist hinreichend neutral. "Spekulativ" bedeutet nicht notwendig "unwissenschaftlich" oder "pseudowissenschaftlich" und ist nicht ehrenruehrig, auch ich selbst habe als Philologe schon sehr spekulative Quellenthesen vertreten und mit wissenschaftlichen Mitteln zu plausibilisieren versucht. --Otfried Lieberknecht 13:34, 12. Jan. 2007 (CET)
Danke für den Namensverhunzung. Gegen "spekulativ" habe ich keine Einwände. --Glasreiniger 14:12, 12. Jan. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Jesus starb nicht am Kreuz

... ist eine der verbreitetsten nicht wissenschaftlich erhärtbaren Jesushypothesen und wird von fast allen genannten Sensationsautoren vertreten. Gnostizismus und Islam sind hier nur erwähnt, um die Vorläufer und das anti-christliche Interesse an dieser These zu benennen. Einzelbelege findet man zuhauf in den verlinkten, hier nur zusammenfassend aufgelisteten Einzelartikeln.

Und wer das jetzt - trotz der konsensualen Artikelauflösung des umstrittenen Lemmas "Hypothesen über..." und klarer Begründung der Unwissenschaftlichkeit dieser Hypothesen in den Einzelartikeln, wo sie näher dargestellt werden - doch wieder zum Anlass für destruktive zeitraubende Kleinkriege nimmt, ohne dafür seinerseits konkrete Gründe anzuführen, die nicht anderswo schon lang und breit diskutiert wurden, der fliegt. Dafür werden ich und andere sorgen. Es ist eine absolute Frechheit, anderen erst jahrelange Pseudodebatten aufzuzwingen, ihnen die Recherchearbeit zu überlassen und dann, wenn sie Zankäpfel auszuräumen bemüht sind, erneut mit Steinen zu werfen. Es reicht. Jesusfreund 16:48, 10. Jan. 2007 (CET)

Das ist zwar ein aergerlicher Vorgang, aber andererseits kann man die Intention des Abschnitts ja vielleicht noch etwas verdeutlichen, um solchen Poebeleien den Wind aus den Segeln zu nehmen:
  • Statt "Pseudowissenschaftliche Jesushypothesen" oder der jetzt gerade mal aktuellen Fassung "Unwissenschaftliche Jesushypothesen" wuerde ich den Titel "Ausserwissenschaftliche Hypothesen" vorziehen. Die Genannten waeren damit, so weit ich sehe, immer noch korrekt zugeordnet, aber der Titel waere weniger dezidiert wertend.
  • Uber den Text zu "Jesus starb nicht am Kreuz" bin ich beim ersten Lesen auch gestolpert, weil man zunaechst meinen kann, dass Gnosis und Islam den Pseudowissenschaften zugeordnet wuerden, waehrend ja tatsaechlich nur gesagt werden soll, wo die nachfolgend aufgefuehrten die Thesen hergenommen haben, deren Richtigkeit sie beweisen wollen. Der Absatz sollte vielleicht in umgekehrter Reihenfolge formuliert werden, um das Gemeinte deutlicher zu machen, etwa in der Art: "Jesus starb nicht am Kreuz: Diese These bildet eine Grundannahme in der Beweisfuehrung moderner Autoren, die hierbei auf eine Vorstellung zurueckgreifen, die bereits... etc"
----Otfried Lieberknecht 17:46, 10. Jan. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Jesus Menschensohn

Rudolf Augstein ist nicht erwähnenswert? --Glasreiniger 14:34, 11. Jan. 2007 (CET)

Journalismus, Grenzfall. Wird im Forschungsdiskurs ebenfalls nicht beachtet, obwohl er zum Teil auf - eigenwillig gedeutete - Forschungsergebnisse Bezug nimmt. Ist unter "Populäre Jesusliteratur" bei Jesus von Nazaret aufgeführt. Jesusfreund 12:53, 12. Jan. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Neue Quelle, bitte helft beim editieren

Ich habe unter N.T. Wright eine oeffentliche Diskussion mit John Dominic Crosson eingebracht die 2005 statt fand und deren Mitschnitt Akeuflich erwerblich und in sofern als Quelle anerkannt ist. Leider bin ich mir nicht sicher wie ich die am besten verlinken soll, daher editiert bitte die Quelle in "Literatur der 3. Phase" wenn ihr wist wie das besser zu loesen ist. Da die CD's keine ISBN Nummer haben habe ich die Hauptseite des Gree Heard Forums angeben wo man sie bestellen kann, ich weis allerdings nicht in wie fern das Korrekt ist oder nicht. --Kolja.keller 18:22, 16. Feb. 2007 (CET)

l

[Bearbeiten] Wissenschaftlichkeit

Wird die Leben-Jesu-Forschung von der Geschichtswissenschaft anerkannt? --204.11.35.133 16:19, 28. Feb. 2007 (CET)

Da es eine "Forschung" ist, kannst du davon ausgehen. NT-Historiker sind ausgebildete Historiker, nicht anders wie andere. Sie arbeiten z.B. vielfältig mit Altorientalisten, Historikern zum Römischen Reich, Judaisten, Archäologen etc. zusammen. Jesusfreund 02:50, 1. Mär. 2007 (CET)

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