Matthaes Verlag
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Matthaes Verlag Stuttgart, wurde im Jahr 1905 durch Hugo Matthaes gegründet. Er leitete den Verlag zwischen 1905-1931. Zu den Publikationen von Beginn an zählten die "Süd- und Mitteldeutsche Fleischer-Zeitung" und "Der Maler".
Hugo Matthaes, der Sohn des Gründers, führt den Verlag von 1931-1981, ab dem Jahr 1952 zusammen mit seiner Frau Amalie M. Matthaes.
Im Jahr 1944 wird das Verlagsgebäude durch einen Fliegerangriff zerstört. Der Wiederaufbau und Neubeginn an den Standorten Stuttgart-Degerloch erfolgte im Jahr 1946. Mehrere Umzüge folgten: Marienstraße (1947/48), Hospitalstraße (1949-1953), Olgastraße (1953) und schließlich in die Silberburgstraße im Jahr 2005.
1947 erschien erstmals nach dem Krieg die "Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung" (AHGZ; im Oktober 2006 umbenannt in "Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung") sowie die Fachzeitschriften "Konditorei und Café (KoCa)" und "Allgemeine Bäcker-Zeitung (ABZ)" .
Im Jahr 1948 folgte die "Mineralwasser-Zeitung" und "Die Müllerei". 1949 "Der Biergroßhandel" und ab 1956 der "Deutscher Hotelführer". Im Jahr 1968 schließlich wird das Fachmagazin "Hotel + Restaurant" übernommen.
Zwischen 1981 und 2004 wurde das Unternehmen von Hugo Matthaes, dem Enkel des Firmengründers geführt, bis 1998 zusammen mit seiner Mutter Amalie M. Matthaes. Im Frühjahr 2004 beteiligte sich die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag , Frankfurt/Main mehrheitlich am Unternehmen.
Neben verschiedenen Fachzeitungen und Fachmagazinen erscheinen im Matthaes Verlag eine Vielzahl von Fachbüchern für die Bereiche Hotellerie, Gastronomie, Konditorei und Bäckerei.