Ontotheologie
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Der Begriff Ontotheologie (griech. on - theos - logos) wurde durch Immanuel Kant geprägt, der darunter eine Form der transzendentalen Theologie versteht, die Gott nicht auf Erfahrungen zugreifend versteht, sondern diesen mit Hilfe transzendentaler Begriffe versucht zu denken.
Martin Heidegger benutzt diesen Begriff um die traditionelle Metaphysik zu bezeichnen, hinsichtlich deren Frage, wie sie das höchste Seiende denkt. Der Gedanke, dass ein allgemein höheres Sein oder Wesen (sei es Gott, sei es die Substanz bei Spinoza, das Absolute bei Hegel oder Schelling oder die Monade bei Leibniz) als Garant für die Ordnung der Welt notwendig sei, wird als ontotheologische Form der Metaphysik bezeichnet.
Siehe auch: Natürliche Theologie, Fundamentalontologie, Ontologie