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Orientalische Folkloretänze - Wikipedia

Orientalische Folkloretänze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Orientalische Folkloretänze gelten als die traditionell überlieferten Tänze des Nahen Ostens und sind Teil des orientalischen Tanzes. Im arabischen Sprachraum wird Folklore auch als "Shaabi" bezeichnet, was sich von "Scha'ab" herleitet und die Entsprechung für "Volk" darstellt. "Shaabi" bedeutet "aus dem Volke stammend" und bezeichnet in Kombination mit dem Wort "Raqs" ("Raqs El Shaabi") die folkloristischen Tänze arabischer Länder.

Die aus Ägypten stammenden Folkloretänze der Ghawazee, Fellahi, Hagalla (Beduinen), Saidi, Siwa- und Nubienfolklore werden auch als "Raqs el Shaabi" bezeichnet.

Die Alexandriafolklore Iskanderani und Bambuti gehören nicht in diese Kategorie, werden hier jedoch einfachheitshalber trotzdem aufgeführt, da sie allgemein als folkloristisch gelten.

[Bearbeiten] Stocktanz

Der Folkloretanz Saidi, oder Saeedi, wird in Deutschland auch als Stocktanz, oder Raqs El Assaya bezeichnet und stammt aus Oberägypten.

Als Musik werden Stücke mit dem typischen Saidirhythmus verwendet, so z.B. der sogenannte "Masmoudi Saghir" ein 4/4 Rhythmus. Signifikante Shaabi-Instrumente die in den Saidistücken zu hören sind, sind u.a. Rababa, Mizmar, die großen Rahmentrommeln, Req, Duff und Dahola.

Die Tänzerin tanzt meist in einem durchgängigen Kleid und trägt viel Münzenschmuck. Das typische Saidikleid hat eine trompetenförmige Ärmelform, einen Halbmondschmuck und/oder reiche Stickereien (Halal). Das Tanzaccessoire ist ein Bambusrohrstock (daher auch der Name Stocktanz). Die Damenstöcke sind mit Pailletten verziert, die der männlichen Tanzpartner oder Solotänzer sind aus dickerem Material und vollkommen undekoriert.

Der Stocktanz war ursprünglich ein traditioneller Duellier-, Werbungs- und Kampfritualtanz ägyptischer Männer. Zwei gegeneinander konkurrierende Männer duellieren sich im Kreise ihrer männlichen Verwandten und Dorfbewohner (Tahtib). Aus diesem Ritual entwickelte sich eine tänzerische Spielart, die heute sowohl von Männern als auch von Frauen als Solo (Musik), Duett, Quartett (Musik) oder in Gruppen getanzt wird. Der Stock wird während des Tanzes geschwungen und virtuos gedreht und/oder balanciert. Der Männersolostocktanz wird oft auch mit zwei Stöcken präsentiert.

[Bearbeiten] Khaleegy

Der Khaleegy, auch Raqs Na'ashat oder Samri, besser gemäß arabischer Aussprache: Khaliji genannt, wird in Deutschland auch als "Haartanz" bezeichnet. Dies ist ein westlicher und recht ungenauer Begriff für den Khaleegy. Dieser spezielle Tanz gehört zwar zu den Tänzen der arabischen Welt, ist jedoch nicht als sogenannter "Bauchtanz" oder "bauchtanzähnlich" zu betrachten.

Die Herkunft und Verbreitung des Khaleegy liegt in den Arabischen Golfstaaten, dem südlichen Irak (genauer: Kuweit, Vereinigte Arabische Emirate, Qatar) und in Teilgebieten Saudi Arabiens. Zur Tanzbegleitung wird Musik aus der Region des Persischen Golfes (der arabischen Golfstaaten) verwendet, entsprechend dem Herkunftsland mit stark rhythmischer Dominanz.

Die Tänzerin trägt für den Khaleegy ein überlanges, weites Kleid, das mit wertvollen und reichhaltigen Stickereien verziert ist. Dieses wird nur zum Tanzen über die andere Kleidung gezogen. Die Haare der Tänzerin (oder der Tänzerinnen) sollten möglichst lang sein und werden offen getragen. Diese Besonderheit und die Art, wie die Haare im Tanz hin- und hergeschwungen werden, ist der Grund wie dem Khaleegy in Deutschland der Namen "Haartanz" gegeben wurde.

Ursprünglich wurde dieser Tanz vor allem bei der feierlichen Zusammenkunft von Frauen und nur von Frauen getanzt. Die Frauen tragen bei zum Tanz ein Überkleid und das normalerweise lange Haar der Frauen ist gelöst. Im Tanz wird das Haar ab und zu von einer Seite des Kopfes auf die andere geworfen. Beim Tanzen ist ein Fuß flach, der andere auf den Ballen gestellt. Diese Fußstellung führt bei der Tänzerin zu einem leichten "Hinken", bzw. einer leichten Auf- und Abbewegung des Körpers. Dieser "hinkende Tanzschritt" ist typisch für den Khaleegy. Wie immer bei arabischen Tänzen wird die Musik (der Text) von der Tänzerin mimisch und gestisch interpretiert. Heutzutage wird der Tanz auch als "Gesellschaftstanz" angesehen und er ist inzwischen sowohl von Männern, als auch von Frauen bei Partys u.ä. Anlässen zu sehen.

Die Bezeichnung Khaliji ist als Überbegriff zu sehen und bezeichnet nur die Herkunft des Frauentanzes.

[Bearbeiten] Hagalla

Der Name Hagalla stammt von der Bezeichnung des Tanzschrittes "Hagl" = "schlurfend gehen" und ist ein beduinischer Werbetanz (Beduinen, hier Nomaden ursprünglich nicht arabischer Herkunft) der westlichen Wüste, also zwischen Ägypten und Libyen (im Gegensatz zu den arabischen Beduinen östlich des Nils).

Die Musik wird auf den Basisinstrumenten der orientalischen Musik gespielt. Diese sind u.a. Duff, Tabla, Nay und Rababa. Verwendet werden schneller und langsamer Malfouf, ein 4/4 oder 8/4 Rhythmus, manchmal auch mit einer 3er Betonung der Schläge 7-8.

Die Kostüme sowie der Schmuck und die Accessoires unterscheiden sich im Hagalla (u.a.) nach Geschlecht des Tänzers. Frauen tragen entweder ein Kleid mit engem Oberteil und einen weiten Rock, der aus 3 Schichten besteht. Oder sie tragen einen Unterrock mit einem vorn und in der Mitte offenen Überrock, der zumindest einige üppige Volants hat und jede Hüftbewegung betonen soll. Tänzer tragen über einer Hose eine Galabiya, die etwa knielang ist, darüber eine Weste und einen Schal, den sie sich um den Oberkörper schlingen. Typisches Merkmal des Kostüms sind auch die Hagalla-Stiefel.

Hagalla ist ein sehr temperamentvoller Tanz, von Frau wie auch vom Mann lebhaft interpretiert. Typisch ist der Hagalla-Schritt, der ein schnelles Gehen auf flachem Fuß mit kleinen Schritten ist. Dieser Tanzschritt wird mit einer Twistbewegung der Hüfte kombiniert.

siehe auch: Tanz mit dem Shamadan

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