Salvage-Pathway
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Beim Salvage-Pathway werden die beim Abbau der Nukleotide entstehenden Purinbasen (Adenin, Guanin, Hypoxanthin) wiederverwendet. Etwa 90% der Purinbasen werden dem Salvage-Pathway zugeführt, die restlichen 10% werden zu Harnsäure verstoffwechselt.[1]
Eine andere Möglichkeit der Zelle zum Aufbau von Purinnukleotiden liegt in der De-novo-Biosynthese.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Verfahren
Die freie Purinbase wird unter Abspaltung von Pyrophosphat an ein Ribosephosphat von PRPP (Phosphoribosyl-Pyrophosphat) gebunden.
[Bearbeiten] Klinik
Bei einem Defekt im Salvage-Pathway, kann es zur Hyperurikämie kommen.[2]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Florian Horn et. al., Biochemie des Menschen, 3. Aufl., Thieme Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-13-130883-4
- ↑ Florian Horn et. al., Biochemie des Menschen, 3. Aufl., Thieme Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-13-130883-4