Vanilleblume
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Vanilleblume | ||||||||||
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Systematik | ||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
Heliotropium arborescens | ||||||||||
L. |
Die Vanilleblume (Heliotropium arborescens), auch Heliotrop oder Sonnenwende genannt, ist eine Art aus der Gattung der Sonnenwenden (Heliotropium). Ihr botanischer Name ist gleichbedeutend mit dem deutschen: helios ist griechisch für "Sonne" und tropein heißt "wenden". Der Name entstammt der Eigenart der Pflanze, ihre Blätter mit der Sonne zu drehen. Der deutsche Name Vanilleblume hingegen stammt vom intensiven Duft der Blüten, der dem der Vanille ähnelt.
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[Bearbeiten] Beschreibung
Es sind Halbsträucher. Die starkwüchsige Pflanze wird zwischen 30 und 100 cm hoch und bis zu 100 cm breit, an ihren holzigen Stängeln führt sie bis zu 8 cm große, breit oval bis lanzettförmige, dunkelgrüne, fein behaarte Blätter mit deutlich sichtbaren Blattadern. Vom Frühsommer an erscheinen bis weit in den Herbst kleine Blüten in dichten, 5 bis 10 cm großen doldenartigen Blütenstände, von zumeist violetter Farbe, es existiert aber auch eine weiße Sorte. Da sie nicht winterhart ist, wird sie meist als einjährige Pflanze kultiviert, obwohl sie eigentlich mehrjährig ist.
[Bearbeiten] Verbreitungsgebiet
Ursprünglich stammt die Vanilleblume aus Peru. Sie bevorzugt sehr sonnige und zugleich wasserhaltige Standorte.
[Bearbeiten] Vermehrung
Eher als durch Saatgut lassen sich Vanilleblumen leicht durch Stecklinge vermehren.
[Bearbeiten] Verwendung
Die Vanilleblume ist eine beliebte Beet- und Balkonpflanze mit zahlreichen Sorten.
[Bearbeiten] Weblinks
Commons: Vanilleblume – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |