Zeche Vondern
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Die Zeche Vondern war ein Steinkohlen-Bergwerk in Oberhausen.
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[Bearbeiten] Geschichte
Die Schachtanlage war zunächst als Wetterschachtanlage für die Zeche Oberhausen der Gutehoffnungshütte konzipiert. Der erste Schacht wurde 1898 unter dem Namen "Oberhausen" 3 in der Nähe der Burg Vondern abgeteuft.
Wie auch bei den ebenfalls ursprünglich als Wetterschachtanlagen geplanten Zechen "Osterfeld", "Sterkrade" und "Hugo" ergab der Lagerstättenaufschluss, dass das Weiterführen der Anlage als selbständige Förderschachtanlage wirtschaftlich sinnvoll war. Daher wurde der Schacht im Jahre 1902 als Zeche "Vondern" in Betrieb genommen. Es wurde dann der Schacht 2 direkt neben Schacht 1 abgeteuft und 1906 in Betrieb genommen.
Weiterhin wurde eine Werkskolonie nördlich der Schachtanlage errichtet. Ab 1907 wurde auf der Anlage eine kleine Kokerei betrieben.
Ab 1912 wurde mit der in Klosterhardt entstehenden Zeche Jacobi ein untertägiger Durchschlag zur Optimierung der Wetterführung erstellt.
Die jährliche Förderung betrug im Durchschnitt 600.000 Tonnen Kohle jährlich.
[Bearbeiten] Stillegung
Im Rahmen der Weltwirtschaftskrise führte die Gutehoffnungshütte umfangreiche Rationalisierungsmaßnahmen für ihre Förderanlagen im Oberhausener Gebiet durch.
Dies führte zu dem Entschluss, die Zeche "Vondern" im Jahre 1932 als Förderanlage stillzulegen und als Außenschachtanlage der Zeche Jacobi zuzuordnen. Als solche wurden die Vonderner Schächte bis 1965 betrieben.
[Bearbeiten] Heutiger Zustand
Heute ist von der Zeche "Vondern" kein Gebäude mehr erhalten. Das Gelände liegt brach. Über den ehemaligen Zechenplatz verläuft die Trasse der Bundesautobahn A 42.
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.j-kortz.de/ Geschichte der Zeche Vondern
Koordinaten: 51° 29' 47" N, 6° 54' 15" O