Hamburger Hochbahn
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Linie U1 der Hochbahn |
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Hamburger Hochbahn AG | |
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Basisinformationen | |
Kontaktdaten | Steinstraße 20 20095 Hamburg |
Homepage | Hochbahn |
Bezugsjahr | 2005 |
Eigentümer | 100% Stadt Hamburg |
Vorstandsmitglieder | Dipl.-Kfm. Günter Elste (Vorsitzender) Dipl.-Kfm. Jost Knebel Dr. Ulf Lange Dipl.-Ing. Ulrich Sieg |
Verkehrsverbund | Hamburger Verkehrsverbund |
Beschäftigte | ~4.300 |
Linien | |
U-Bahn | 3 |
Bus | 113 |
Anzahl Fahrzeuge | |
U-Bahnwagen | 215 |
Omnibus | 654 davon 162 Gelenkbusse 10 Doppelgelenkbusse 474 Schnell- und Stadtbusse 9 Wasserstoffbusse 8 Kleinbusse/Großtaxen/Reisebusse |
Statistik | |
Fahrgäste pro Jahr | 369 Mio. |
Fahrleistung pro Jahr | 117,153 Mio. km |
Haltestellen | 89 U-Bahn 1.295 Bus |
Länge Liniennetz | |
Länge U-Bahn | 100,7 km |
Länge Buslinien | 881,3 km |
Die Hamburger Hochbahn AG (HHA) ist eine Verkehrsgesellschaft in Hamburg. Sie ist alleiniger Betreiber der U-Bahn Hamburg und unterhält zusätzlich über 120 Buslinien. Bis 1978 betrieb die HHA auch die Straßenbahn in Hamburg. Die „Hochbahn“ ist das zweitgrößte Nahverkehrsunternehmen in Deutschland und Dienstleister im Hamburger Verkehrsverbund HVV. Jährlich transportiert die Hochbahn 318,1 Mio Fahrgäste. 2005 beschäftigte die HHA in Hamburg 4.268 Mitarbeiter.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Hamburger Hochbahn AG wurde am 27. Mai 1911 als Konsortium zwischen Siemens & Halske und AEG gegründet. Sie ist seit 1912 der private Betreiber der damals neu erbauten Hochbahn, erster Aufsichtsratsvorsitzender war Albert Ballin[1]. Die Stadt Hamburg verpachtete die Bahnanlagen an die Aktiengesellschaft, die nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen geführt wird, sich aber vollständig im Besitz der Freien und Hansestadt befindet. Auf diese Weise sicherte sich die Stadt Einflussnahme auf das Unternehmen, besonders auf die Tarif- und Fahrplangestaltung.
Die HHA übernahm 1918/1919 die Strassen-Eisenbahn-Gesellschaft in Hamburg (SEGH), 1923 die Hamburg-Altonaer Centralbahn (HAC) und 1924 die Elektrische Kleinbahn Alt-Rahlstedt–Volksdorf–Wohldorf (EKV).
1965 war die HHA ein Gründngsmitglied des Hamburger Verkehrsverbundes.
[Bearbeiten] Beteiligungen
Die Hamburger Hochbahn ist 2005 noch an folgenden Verkehrsgesellschaften beteiligt:
- HADAG Seetouristik und Fährdienst AG (100 %)
- metronom Eisenbahngesellschaft (25,1 %)
- nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG (50 %)
- Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) (50 %) - gemeinschaftlich mit der PE Arriva AG
- WiBus GmbH (Wiesbadener Busgesellschaft mbH) unter dem Dach der ESWE Verkehr GmbH Wiesbaden. Start am 1. Oktober 2004, gemeinschaftlich mit der Wiesbadener Versorgungs- und Verkehrsholding (WVV) (51 %). Die HHA hält die restlichen 49 %.
- Stadtverkehr Lübeck GmbH im Konsortium mit zwei weiteren Partnern 49,9 %, Rest Hansestadt Lübeck
- und Fulda Busgesellschaft mbH (FBG) seit 12. Dezember 2004.
- cantus Verkehrsgesellschaft mbH (50 %) ab 10. Dezember 2006
[Bearbeiten] Tochtergesellschaften
- TEREG (TEREG Gebäudedienste GmbH) (60 % hält die HHA, 40 % hält Vattenfall)
- Hamburg Consult
- JASPER (seit 1959 50 % HHA}
[Bearbeiten] Fahrgastinformation
Die Hochbahn hat jetzt genau wie die beiden anderen Verkehrsunternehmen der (VHH PVG Unternehmensgruppe) ein System entwickelt, mit dem die Fahrgastinformation verbessert werden soll:
- FIMS (Fahrgastinformations- und Managementsystem, ein Rechnergestütztes Betriebsleitsystem der HHA)
[Bearbeiten] Weblinks
- Hamburger Hochbahn
- Fahrplanauskunft (GEOFOX)
- Betriebssportgemeinschaft der HOCHBAHN
- CUTE-Projekt der EU (H²O-Bus) der Hamburger Hochbahn und VATTENFALL
- Geschichte der Hamburger U-Bahn
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Joachim Häger, "Hammonia und ihre U-Bahn", Hamburg 1986, ISBN 3-7672-9967-4