Zwillingsformel
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Das Kennzeichen von Zwillingsformeln (auch Paarformeln oder Binomiale genannt) ist ein formelhaftes, gemeinsames Auftreten zweier durch „und“ (oder andere Konjunktoren) verbundener Worte in der Form „A und B“.
Zwillingsformeln sind Ausdrücke, die stets oder überwiegend als Phraseologismen auftreten. Dabei können sie semantisch in unterschiedlicher Beziehung zueinander stehen: als Antonym (heiß und kalt, gut und böse), als Synonym (Angst und Bange, Pech und Schwefel) oder als Homonym (Hand in Hand, Seite an Seite). In der älteren Rechtssprache fassen sie oft zwei verwandte, aber zu unterscheidende Begriffe zusammen (Leib und Leben, Kind und Kegel, Haus und Hof).
[Bearbeiten] Siehe auch
- Tautologie
- Binomial
- Hendiadyoin