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Die A1 ist die Autobahn, welche die Schweiz in Ost-West-Richtung verbindet. Analog dazu verbindet die A2 den Norden mit dem Süden. Die A1 bekam ihren Namen Ende 1996 und ist mit der N1 (Nationalstrasse) weitgehend deckungsgleich – Ausnahmen bilden die Regionen Zürich (N1b/N1c, später N20) und Genf (N1a).
Die A1 verbindet das südwestlich gelegene Genf mit St. Gallen im Nordosten. Sie ist heute durchgehend als richtungsgetrennte Autobahn mit mindestens zwei Spuren und Pannenstreifen pro Fahrrichtung ausgeführt. Die A1 ist die Lebensader des schweizerischen Mittellandes und verbindet alle wichtigen Wirtschaftsräume.
Die Autobahnzubringer (A1a, A1H, A1L und A1.1) sind in der Regel selber als richtungsgetrennte Autobahn ausgeführt, gehören allerdings nicht zwingend zum Nationalstrassennetz.
In der Region Zürich ist der Verkehr auf der A1 besonders dicht, es bilden sich regelmässig Staus. Um den totalen Zusammenbruch im Pendlerverkehr rund um Zürich und speziell in Zürich-Nord zu verhindern, werden die Autofahrer zu Stosszeiten - entgegen aller sonst herrschenden Regelungen - angehalten dicht aufzuschliessen, womit die Kapazität der ohnehin überlasteten A1 besser ausgenützt werden kann. Da der Verkehr stetig zunimmt wird überlegt, ob auf Teilabschnitten der Pannenstreifen als vierte Spur verwendet werden soll. Berüchtigt war früher der Bareggtunnel, da er da auf dem Abschnitt liegt, der von den Autobahnen 1 und 3 gemeinsam benutzt wird (Birrfeld–Limmattalerkreuz). Die Autobahn besitzt in diesem Abschnitt drei Fahrstreifen plus Pannenstreifen pro Richtung, die beiden alten Tunnelröhren dagegen waren nur je zweispurig (ohne Pannenstreifen) ausgelegt. Mit dem Bau einer dritten dreispurigen Tunnelröhre für die Fahrtrichtung Bern und den beiden alten Tunnelröhren, welche nun beide den Verkehr in Richtung Zürich leiten, konnte dieser Flaschenhals beseitigt werden. Dadurch wurde der Stau allerdings an den Gubristtunnel verlagert, welcher an demselben Problem leidet. Der Gubrist wurde im Rahmen der Nordumfahrung (N1c/N20) gebaut und nur zweispurig ausgeführt, muss aber heute den Verkehr der Autobahnen 1 und 4 bewältigen. Zur Zeit laufen noch die Projektierungsarbeiten, um auch hier eine dritte dreispurige Röhre zu verwirklichen.