Cârlibaba
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Cârlibaba (deutsch Kirlibaba, ungarisch Radnalajosfalva, veraltete rumänische Schreibweise Cîrlibaba) ist ein Ort im Nordosten Rumäniens. Ursprünglich setzte sich der Ort aus den Teilen Cârlibaba Nouă (Mariensee) und Cârlibaba Veche (Ludwigsdorf) zusammen.
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[Bearbeiten] Geschichte
Ende des 18. Jahrhunderts, wurde im Südwesten der Bukowina nahe der kleinen Siedlung Kirlibaba vom österreichischen Unternehmer Karl Manz Ritter von Mariensee ein Bergwerk eröffnet. Der Eigentümer holte geschulte Arbeiter, vor allem aus der Zips und aus Oberwischau (Vişeu de Sus), in seinen Betrieb und siedelte sie in Kirlibaba an. Später siedelten sich auch deutschsprachige Arbeiter aus Oberschlesien sowie aus in der näheren Umgebung gelegenen Siedlungen zu.
Durch den Niedergang des Bergwerkes änderte sich um 1870 der Haupterwerbszweig der Menschen: Aus Bergarbeitern wurden Holzfäller und Flößer.
[Bearbeiten] Cârlibaba heute
Bei der jüngsten Volkszählung (2002) bekannten sich neun Prozent der Bevölkerung zur deutschen Nationalität. Deutsch als Muttersprache sprechen laut diesen Angaben jedoch nur noch 5,4 Prozent.