City Hall
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Filmdaten | |
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Deutscher Titel: | City Hall |
Originaltitel: | City Hall |
Produktionsland: | USA |
Erscheinungsjahr: | 1996 |
Länge (PAL-DVD): | 111 Minuten |
Originalsprache: | Englisch |
Altersfreigabe: | FSK 12 |
Stab | |
Regie: | Harold Becker |
Drehbuch: | Paul Schrader |
Musik: | Jerry Goldsmith |
Kamera: | Michael Seresin |
Schnitt: | David Bretherton, Robert Jones |
Besetzung | |
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City Hall ist ein Politthriller aus dem Jahr 1996. Regie führte Harold Becker, in den Hauptrollen waren Al Pacino, John Cusack und Bridget Fonda zu sehen.
[Bearbeiten] Handlung
Ein undercover arbeitender Polizist organisiert ein Treffen mit einem mutmaßlichen Dealer, der jedoch davon nichts weiß. Es kommt zu einer Schießerei, bei der beide sterben. Allerdings wird auch ein 6-jähriger Junge getötet, was für Empörung in ganz New York sorgt. Bürgermeister John Pappas und sein Assistent Kevin Calhoun versuchen zu retten, was noch zu retten ist.
Als sich herausstellt, dass das Bewährungsgutachten des Mafiosis nicht sauber ist, geht Calhoun der Sache auf den Grund. Bei seinen Nachforschungen kommt er einem großen Skandal auf die Spur. Der junge, ehrgeizige Mann verbeißt sich in den Fall und bemerkt dabei nicht, dass er an seinem eigenen Stuhl sägt. Er stößt nämlich mitten in ein Wespennest aus Korruption und Verbrechen.
Denn sein Idol, Bürgermeister John Pappas, ist ein populärer Mann, dem der Kontakt zum Volk wichtig ist und der stets seine Interesse am Wohlergehen der Stadt betont. Allerdings schielt er auch mit einem Auge nach Washington und verliert das große Ziel Präsident nicht aus den Augen. Doch er scheint irgendwie in den Fall verwickelt zu sein. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, da Zeugen ermordet werden und ein beteiligter Richter Suizid begeht. Calhoun schwebt bald selbst in Lebensgefahr und zudem macht ihm auch noch Marybeth Cogan, die Witwe des getöteten Polizisten, das Leben schwer.
Immer deutlicher muss er erkennen, dass Pappas aus Loyalität zu alten Seilschaften und pragmatischen Machtüberlegungen zu Gunsten des Dealers interveniert hatte, weshalb dieser nur eine Bewährungsstrafe erhielt und somit eine gewisse Mitschuld am Tod des Kindes trägt. Er löst sich darauf von seinem Mentor, und dieser tritt am Ende des Films zurück.
[Bearbeiten] Kritik
- "Mit City Hall ist Regisseur Harold Becker ein ansprechender und intelligenter Politthriller gelungen. Er legte einen düsteren Schleier über den Film und schuf damit eine angespannte Atmosphäre. Dank einer guten Ensembleleistung und zwei guten Hauptdarstellern, spielt der Film in seinem Genre ganz oben mit. Er kommt zwar nicht an ähnliche Skandalstreifen wie L.A. Confidential heran, ist aber trotzdem sehenswert." (moviemaze.de)?
[Bearbeiten] Weblinks
- City Hall in der Internet Movie Database