Kloster Baindt
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Das Kloster Baindt ist ein ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen in Baindt in Oberschwaben.
[Bearbeiten] Geschichte
1240 wurde das Kloster nach einer Schenkung des Schenken Konrad von Winterstetten erbaut. Die Zisterzienserinnenabtei Baindt wurde im Jahr 1376 reichsunmittelbar, war aber der Reichsabtei Salem unterstellt. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster niedergebrannt. Auch nach der nochmaligen Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde 1649 das Ordensleben wieder aufgenommen. 1724 bis 1729 erfolgte die Barockisierung der Klosterkirche. 1802 wurde das Kloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst und ging in den Besitz des Grafen von Aspermont-Linden über.
Die Klosterkirche Unserer Lieben Frau wurde 1817 Pfarrkirche. 1841 begann der Abbruch der Konventanlage, 1842 wurden die Gebeine der Klosterstifter in die Pfarrkirche übertragen. 1903 kauften Heiligenbronner Franziskanerinnen das ehemalige Gästehaus des Klosters. 1988 bis 1989 wurde die ehemalige Klosterkirche umfassend restauriert.
[Bearbeiten] Literatur
- Otto Beck (Hrsg.): Baindt. Hortus floridus. Geschichte und Kunstwerke der früheren Zisterzienserinnen-Reichsabtei. Festschrift zur 750-Jahrfeier der Klostergründung, 1240–1990. Schnell und Steiner, München und Zürich 1990, ISBN 3-7954-0727-3
- Otto Beck: Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Baindt Kunstverlag Josef Fink, ISBN 3-931820-87-4
Koordinaten: 47° 50′ 34" N, 09° 39′ 57" O