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Paul Münch (Historiker) - Wikipedia

Paul Münch (Historiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dieser Artikel behandelt den Historiker Paul Münch. Für andere Personen dieses Namens siehe Paul Münch (Begriffsklärung).
Paul Münch aet. suae 65
Paul Münch aet. suae 65

Paul Münch (* 24. Juli 1941 in Bichishausen/Schwäbische Alb) ist ein deutscher Hochschullehrer und Historiker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

[Bearbeiten] Jugend und Ausbildung

Geboren als Sohn eines Bauern und Dorfbürgermeisters wuchs er in sozialen Verhältnissen auf, die um 1950 noch vielfach das Gepräge traditioneller Gesellschaften hatten: feste Verwurzelung in der Religion, in Bichishausen im Katholizismus, bäuerliche Lebensverhältnisse, die – beengende, aber auch Freiräume schaffende - Formen des gemeinsamen sozialen Lebens kannte, die es heute nicht mehr gibt. Überspitzt könnte gesagt werden, dass Paul Münch in der frühen Neuzeit aufwuchs, die ihm später zur wissenschaftlichen Heimat geworden ist. Sein späterer intellektueller Werdegang ist gleichwohl dadurch gekennzeichnet, dass er religiös oder sozial motivierte geistige Enge immer verachtete.

Paul Münch besuchte die Grundschule, eine der damals berüchtigten Zwergschulen. Angesichts seiner Begabung gehörte er zu den damals so genannten Bildungsreserven und wechselte mit zehn Jahren zunächst an das katholische Internat der Pallottiner in Schwäbisch Gmünd, später in Bruchsal, wo er 1960 das Abitur absolvierte. Von 1960 bis 1962 besuchte er das Pädagogische Institut Weingarten, um sich als Volksschullehrer ausbilden zu lassen, und unterrichtete danach bis 1964 an unterschiedlichen ländlichen und städtischen Volks- und Realschulen, u. a. in Indelhausen (Lautertal). 1964 heiratete er und nahm zugleich das Studium der Germanistik und Latinistik, ab 1966 auch das der Geschichte an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen auf, das er 1969 mit dem Staatsexamen abschloss. 1973 promovierte er bei Ernst Walter Zeeden über Zucht und Ordnung. Reformierte Kirchenverfassungen im 16. und 17. Jahrhundert (Nassau-Dillenburg, Kurpfalz, Hessen-Kassel), eine Arbeit, die die Grundlage für seine späteren religions- und konfessionsgeschichtlichen Arbeiten bildete. Seine Kinder wurden 1973 und 1977 geboren.

Seine musikalischen Interessen hatte Paul Münch bereits in der Schulzeit entwickelt und dort Trompete spielen gelernt, später in Bruchsal auch das Schulorchester geleitet. An der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen wird er zum staatlich geprüften Musiklehrer ausgebildet. Von 1974 bis 1984 war er Dirigent der Musikkapelle Thanheim und E-Bassist der Big Band Flamingos mit ihren unvergessenen hits. Mit beiden Gruppen werden CDs produziert und Konzertreisen ins Ausland absolviert.

[Bearbeiten] Akademische Tätigkeit

Von 1969 bis 1982 arbeitete Paul Münch als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Assistent am Lehrstuhl von Ernst Walter Zeeden und im Teilprojekt Z des Sonderforschungsbereiches 8 Spätmittelalter und Reformation. 1982 folgt dann die Habilitation mit einer Arbeit über den bürgerlichen Tugendkanon, insbesondere die Begriffe Ordnung, Fleiß und Sparsamkeit. Kurz nach seiner Ernennung zum Professor für Neuere Geschichte in Tübingen (1984 auf Zeit) wurde Paul Münch auf die Universitätsprofessur für Neuere Geschichte (Schwerpunkt Frühe Neuzeit) an der Universität GH Essen (ebenfalls 1984) berufen. Er war Prodekan und Dekan des Fachbereichs 1 (1986 – 1990), gewählter Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2000 bis 2004), Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (1999 bis 2001) sowie seit 1994 Beiratsvorsitzender des Instituts für europäische Kulturgeschichte in Augsburg.

[Bearbeiten] Leistungen

Wissenschaftlich zeigen die Arbeiten von Paul Münch namentlich am Beginn seiner Publikationstätigkeit zahlreiche Anknüpfungspunkte an die Arbeiten seines akademischen Lehrer Ernst Walter Zeeden. Davon zeugen nicht nur die zahlreichen Beiträge zu historischen Atlanten aus der Frühzeit seiner Publikationstätigkeit (3.2: 1.-8., 13.-15., 23.-26.; diese Zahlen beziehen sich auf das Literaturverzeichnis), sondern vor allem seine konfessionsgeschichtlichen und kulturhistorischen Arbeiten. In der zweiten Hinsicht ist der Beitrag Ernst Walter Zeedens ein Bezugspunkt, der bis heute weithin unterschätzt wird (Deutsche Kultur in der frühen Neuzeit. Mit einem Anhang von H. Brunner: Die deutsche Kunst in 16. Jahrhundert. (Handbuch der Kulturgeschichte, 1. Abt.: Zeitalter deutscher Kultur). Frankfurt am Main: Athenaion 1969.)

Die konfessionsgeschichtlichen Arbeiten sind zunächst verfassungsgeschichtlich ausgerichtet (3.1: 2), widmen sich aber zunehmend den Fragen einer Sozialgeschichte der Religion, die sich von der ehemals herrschenden konfessionell bestimmten Religionsgeschichte abzugrenzen weiß. Dabei ist bei Paul Münch ein – zuweilen augenzwinkerndes – Bestreben zu erkennen, die Dominanz der protestantischen Betrachtungsweisen zu relativieren, die spätestens seit der kleindeutschen Engführung (1866/1871) zu einer Sichtweise führte, die alles Katholische als hinterwäldlerisch-rückständig, unaufgeklärt, dogmatisch usw. versuchte abzuqualifizieren. Dem hielt Paul Münch Beispiele des protestantischen Dogmatismus (Calvinismus), der katholischen Verfleißigung und der gewerblichen Entwicklung in katholischen Territorien sowie der dogmatischen Wirkung der Aufklärung (Rasse) entgegen. Das mit der protestantischen Sichtweise gegebene Nord-Süd-Gefälle wurde von Paul Münch daher immer umgekehrt: Als im Norden Deutschlands noch Unkultur herrschte, gab es im – nota bene – späterhin katholischen Süddeutschland und dem späteren Österreich bereits Kultur.

Die sozialgeschichtlich angeleitete Analyse ist besonders deutlich erkennbar in dem Beitrag zur sog. zweiten Reformation (3.2: 29, 34), in der in Anknüpfung an die kirchlich organisierte nachbarschaftliche Überwachung deutlich wird, dass es dem Calvinismus neben und vielleicht noch vor der reformatio doctrinae, also der Änderung der Lehre, um eine reformatio vitae ging, d. h. um die Verbesserung, ja Versittlichung des menschlichen Alltagslebens. Gerade darin unterschieden sich reformierte kirchliche Praxis von der lutherisch geprägten.

Die kulturgeschichtlichen Arbeiten Paul Münchs (3.2: 18-20, 22, 28, 30-33) sind zunächst dem mentalitätsgeschichtlichen Paradigma verpflichtet, also Fragestellungen, die sich dem Wandel grundlegender gesellschaftlicher Werte und Glaubensformen widmen. Dabei geht es anfangs zum einen auch um den Aufweis, dass der gesellschaftliche Wandel bereits vor der Reformation einsetzt und die katholisch geprägten Gebiete des Reiches keineswegs ausklammert, ein letzter Reflex auf die konfessionell geprägten Leitbilder eines rückständigen Katholizismus und eines modernen Protestantismus, zum anderen um das Leitbild des Landesvaters (3.2: 19, 28, 32). Zunehmend werden aber Fragestellungen der historischen Anthropologie aufgenommen (3.1: 4, 6, 8, 12; 3.2: 40-44, 46, 47, 52, 58, 60, 62, 64, 67, 69, 74), die sich um zwei Schwerpunkte kümmern: dem Verhältnis des Menschen zu den Tieren und dem Problem der – zumeist wertenden – Unterscheidung von Menschen (Hautfarben, Rassen). In beiden Hinsichten ist vor allem das Argument interessant, dass das aufklärerische 18. Jahrhundert keineswegs überall so segensreiche Wirkungen entfaltet hat, zumindest dort nicht, wo Tiere zur Sache werden und Menschen in gute Weiße und schlechte Farbige getrennt werden, eine Art kolonialistische Ideologie. Konfessions- und anthropologische Gesichtspunkte kommen ebenfalls in den Arbeiten zur Physiognomie zur Sprache (3.2: 73).

Paul Münchs Hauptarbeit sind die Lebensformen in der frühen Neuzeit 1500-1800 (I 5), in der viele seiner verfassungs-, konfessions- und sozialhistorischen Arbeiten gebündelt werden. Die vielfältigen Bild- und Textquellen der frühen Neuzeit, die immer schon Grundlage seiner historischen Arbeit waren, werden hier aufbereitet zu einer Gesamtschau des menschlichen Alltags in früherer Zeit. Ein Anliegen ist Paul Münch dabei immer, dass die heutige, abwertende Beurteilung früherer Zeiten (Modernität gegen Rückständigkeit, Unkultur und Brutalität gegen Zivilisierung, dogmatische gegen undogmatische Glaubensformen usw.) immer schon zu kurz greift angesichts der durch die Zeit geprägten menschlichen Überlebensstrategien. Zugleich nutzt Paul Münch nicht nur in dieser Arbeit das vielfältige Bildmaterial, das er auch in einigen Ausstellungsprojekten einzusetzen weiß. Neben einigen musikhistorischen Arbeiten (3.2: 60, 62, 70, 74) widmet sich Paul Münch auch neueren Abschnitten der Geschichte, insbesondere wenn er politische Duckmäuserei anprangert (3.2: 10, 71).

Was vor allem die späteren Arbeiten Paul Münchs auszeichnet ist die Ironie, mit der er auf das menschliche Theater blickt. Dazu gehört auch, dass er die Belehrungs- und Verbesserungskraft des historischen Argumentes durchaus skeptisch sieht. So wenn er kürzlich (3.1: 12, S. 7) die augenblickliche Konjunktur der Schlagworte Gedächtnis und Erinnerung bewertet: "die öffentliche Konjunktur dieser Begriffe spiegelt reale Wachstumsbranchen im mentalen Haushalt moderner Gesellschaften".

Zu seinem 65. Geburtstag veröffentlichten Schüler und Kollegen eine seinen Interessen gewidmete Aufsatzsammlung mit einem ungewöhnlichen Themenspektrum: 'Anfechtungen der Vernunft. Wunder und Wunderglaube in der Neuzeit', hrsg. von Rainer Walz, Ute Küppers-Braun und Jutta Nowosadtko, Essen 2006 (Klartext).

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Bücher, Sammelpublikationen

  1. Gesellschaft und Literatur im 18. Jahrhundert. Voraussetzungen und Entstehung des literarischen Markts in Deutschland, München 1977 (zusammen mit Helmuth Kiesel)
  2. Zucht und Ordnung. Reformierte Kirchenverfassungen im 16. und 17. Jahrhundert (Nassau-Dillenburg, Kurpfalz, Hessen-Kassel), Stuttgart 1978
  3. Ordnung, Fleiß und Sparsamkeit. Texte und Dokumente zur Entstehung der ‚bürgerlichen Tugenden‘, München 1984
  4. Öffentliche Festkultur. Politische Feste in Deutschland von der Aufklärung bis zum Ersten Weltkrieg, (hrsg. zusammen mit Dieter Düding und Peter Friedemann), Reinbek bei Hamburg 1988
  5. Lebensformen in der Frühen Neuzeit 1500 bis 1800, Frankfurt a.M./Berlin 1992; 1996: 1.Taschenbuchausgabe (mit Registern) ;1998: 2. Taschenbuchausgabe, neu gesetzt (mit Registern)
  6. Fremdsein. Historische Erfahrungen, Essener Unikate (Geisteswissenschaft) 6/7, Essen 1995 (Federführung) - 2. Auflage 1999
  7. Großer Historischer Weltatlas, Vierter Teil, Neueste Zeit (mit Erläuterungen) (hrsg. zusammen mit W. Loth/M. Maurer/E.W. Zeeden), München 1996
  8. Tiere und Menschen. Geschichte und Aktualität eines prekären Verhältnisses, Paderborn 1998 (hrsg. zusammen mit Rainer Walz) - 2. Auflage 1999
  9. Das Jahrhundert des Zwiespalts. Deutschland 1600-1700, Stuttgart 1999
  10. Erfahrung. Über den wissenschaftlichen Umgang mit einem Begriff, (Essener Unikate 16), Essen 2001(Federführung)
  11. „Erfahrung“ als Kategorie der Frühneuzeitforschung (Beiheft 31 der historischen Zeitschrift), München 2001(Hrsg.)
  12. Jubiläum... Jubiläum. Zur Geschichte öffentlicher und privater Erinnerung. Essen 2005 (als Hrsg.)

[Bearbeiten] Weitere Veröffentlichungen (Aufsätze, Beiträge zu Sammelwerken, Atlanten und Lexika)

  1. Graphik ‚Protestantische Kirchenverfassungen (Ordnungen)‘, in: H.Jedin/ K.S. Latourette/J.Martin (Hrsg.), Atlas zur Kirchengeschichte, Freiburg u.a. 1970, S. 74 f. (mit E.W. Zeeden)
  2. Karte ‚Protestantische Bekenntnisse und Bekenntnisschriften in Mitteleuropa um 1600‘, in: Ebd., S. 76 und 77B (mit E.W. Zeeden)
  3. Karte ‚Wichtige Sicherheitsplätze der Hugenotten in Frankreich um 1600‘, in: Ebd., S. 77A (mit E.W. Zeeden)
  4. Karte ‚Katholiken in Norddeutschland nach 1648‘, in: Ebd., S. 92 A (mit H.J. Köhler und E.W. Zeeden)
  5. Karte ‚Protestanten in Süddeutschland nach 1648‘, in: Ebd., S. 92B (mit H.J. Köhler und E.W. Zeeden)
  6. Humanismus und Renaissance, in: Die Weltgeschichte. Der Weg der Menschheit zu der einen Welt, Freiburg 1971, S. 438-446 (mit Abbildungen)
  7. Die Osmanen und Europa, in: Ebd., S. 473-480 (mit Abbildungen)
  8. Rußlands Aufstieg zur Großmacht, in: Ebd., S. 480-490 (mit Abbildungen)
  9. Contribution à la theorie de la visite pastorale au Nassau-Dillenbourg au XVIe siècle, in: Sensibilité religieuse et discipline ecclésiastique. Les visites pastorales en territoires protestants XVIe-XVIIIe siècles. Actes des journées d’études de Strasbourg, avril 1973 (Publications de la société savante d’Alsace et des régions de l’est), Strasbourg 1975, S. 78-90
  10. Geschichte und Demokratie. Zu Inhalt und Funktion demokratischer Traditionen in den Reden des Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann (1969-1974), in: Festgabe für E.W. Zeeden, hrsg. von H. Rabe/H-G. Molitor/Chr.Rublack, Münster 1976, S. 481- 503
  11. Frecht (Martin), théologien et pasteur évangélique (1494-1556), in: Dictionnaire d’histoire et de géographie ecclésiastique, Bd. 18, Paris 1977, Sp.1137 f.
  12. Nachdruck und literarischer Markt im späten 18. Jahrhundert. J.G. Müller/ Itzehoe, J.A.H. Reimarus, A.v.Knigge und die ‚Schmiederey‘, in: A. Ritter (Hrsg.), J.G. Müller von Itzehoe. Bürger, Literat, Aufklärer, Heide 1978, S. 228-247 # Europäische Universitäten und Druckorte um 1500. in: Der farbige Ploetz. Illustrierte Weltgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart, Freiburg-Würzburg, 10. Aufl. 1980, S. 270
  13. Kunst und Technik der Renaissance, in: Ebd., S. 271
  14. Rußlands Aufstieg zur Weltmacht, in: Ebd., S. 321
  15. Göttliches oder weltliches Recht? Zur Kontroverse des J. Althusius mit den Herborner Theologen (1601), in: F. Quarthal/W. Setzler (Hrsg.), Stadtverfassung-Verfassungsstaat-Pressepolitik. Festschrift für Eberhard Naujoks zum 65. Geburtstag, Sigmaringen 1980, S. 16-33
  16. Der Zerfall des Ordensstaates 1466-1583 (mit Reinhard Wenskus), in: Großer Historischer Weltatlas, 3. Teil Neuzeit, hrsg. v. J. Engel/E.W. Zeeden, München, 4. Aufl. 1981 (Karte 13 c)
  17. Haus und Regiment – Überlegungen zum Einfluß der alteuropäischen Ökonomik auf die fürstliche Regierungstheorie und -praxis während der Frühen Neuzeit, in: A. Buck/G. Kauffmann u.a. (Hrsg.), Europäische Hofkultur im 16. und 17. Jahrhundert, Bd. 2, Hamburg 1981, S. 205-211
  18. Die ‚Obrigkeit im Vaterstand‘ – Zu Definition und Kritik des ‚Landesvaters‘ während der Frühen Neuzeit, in: Daphnis 11, 1982, S. 15-40
  19. Ökonomische Verhältnisse und soziale Bedingungen der deutschen Ständegesellschaft, in: U. Herrmann (Hrsg.), Die Bildung des Bürgers. Die Formierung der bürgerlichen Gesellschaft und die Gebildeten im 18. Jahrhundert, Weinheim/Basel 1982, S. 38-56
  20. Kirchenzucht und Nachbarschaft. Zur sozialen Problematik des calvinistischen Seniorats um 1600, in: E.W. Zeeden/P.Th. Lang (Hrsg.), Kirche und Visitation. Beiträge zur Erforschung des frühneuzeitlichen Visitationswesens in Europa, Stuttgart 1984, S. 216-248
  21. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Konfession und ökonomischem Verhalten? Max Webers These im Lichte der historischen Forschung, in: H.-G. Wehling (Hrsg.), Konfession – eine Nebensache? Politische, soziale und kulturelle Ausprägungen religiöser Unterschiede in Deutschland, Stuttgart u.a. 1984, S. 58-74
  22. Kommentar zur Karte ‚Deutschland 1648 (nach dem Westfälischen Frieden)‘, in: Großer Historischer Weltatlas, 3. Teil Neuzeit, Erläuterungen, hrsg. v. E.W. Zeeden, München 1984, S. 144-152
  23. Kommentar zur Karte ‚Die Niederlande 1579-1648‘, in: Ebd., S. 153 f.
  24. Kommentar zur Karte ‚Die territorialen Veränderungen des Westfälischen Friedens‘, in: Ebd., S. 155
  25. Kommentar zur Karte ‚Die territorialen Veränderungen des Pyrenäenfriedens‘, in: Ebd., S. 155 f.
  26. Volksfest und Aufklärung. Die ‚alte Zeit‘. Dörflicher Alltag zwischen 1600 und 1900, in: Gemeinde Bisingen (Hrsg.), 1200 Jahre Bisingen. Das Jubiläumsjahr – Rückblick in Wort und Bild, Bisingen (1986), S. 50-60 (mit Abbildungen)
  27. Der Landesvater. Historische Anmerkungen zu einem Topos der deutschen politischen Kultur, in: Journal für Geschichte 5, 1986, S. 36-43 (mit Abbildungen)
  28. Volkskultur und Calvinismus. Zu Theorie und Praxis der „reformatio vitae“ während der „Zweiten Reformation“, in: H. Schilling (Hrsg.), Die reformierte Konfessionalisierung in Deutschland – Das Problem der „Zweiten Reformation“, Gütersloh 1986, S. 291-307
  29. Fêtes pour le peuple, rien par le peuple. „Öffentliche“ Feste im Programm der Aufklärung, in: D. Düding/P. Friedemann/P. Münch (Hrsg.), Öffentliche Festkultur. Politische Feste in Deutschland von der Aufklärung bis zum Ersten Weltkrieg, Reinbek bei Hamburg, 1988, S. 25-45 (mit Abbildungen)
  30. Grundwerte der frühneuzeitlichen Ständegesellschaft? Aufriß einer vernachlässigten Thematik, in: W. Schulze (Hrsg.), Ständische Gesellschaft und Mobilität, München 1988, S. 53-72
  31. ‚Vater Staat‘ – Staatsmänner als Vaterfiguren?, in: W. Faulstich/G.E.Grimm (Hrsg.), Sturz der Götter? Vaterbilder in Literatur, Medien und Kultur im 20. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 1989, S. 67-97 (mit Abbildungen)
  32. Parsimonia summum est vectigal – Sparen ist eine ryche gült. Sparsamkeit als Haus-, Frauen- und Bürgertugend, in: H.-J. Braun (Hrsg.), Ethische Perspektiven: „Wandel der Tugenden“, Zürich 1989, S. 169-187 (mit Abbildungen)
  33. Reformation of life. Calvinism an popular culture in Germany around 1600. The Paradigm of Nassau-Dillenburg, in: L. Laeyendecker/L.G.Jansma/C.H.A. Verhaar (hrsg.), Experiences and explanations. Historical and sociological essays on religion in everyday life, Ljouwert/Leeuwarden 1990, S. 37-57
  34. Die Kirche im Dorf. Anmerkungen zur Geschichte der Pfarrei Thanheim, in: 200 Jahre St. Ulrichs-Kirche in Thanheim, hrsg. von Pfarrer A. Möhrle, Bisingen 1990, S. 6-20
  35. Nassau, Ottonische Linien, in: A. Schindling/W. Ziegler (Hrsg.), Die Territorien des Reichs im Zeitalter der Reformation und Konfessionalisierung, Bd. 4 (Mittleres Deutschland), Münster 1992, S. 234-252 (mit Karte)
  36. The Thesis before Weber: An Archeology, in: H. Lehmann/G. Roth (Hrsg.), Weber’s Protestant Ethik. Origins, Evidence, Contexts, Cambridge u.a. 1993, S. 51-7
  37. Mangelökonomie und Sparsamkeit, in: Zeitschrift für bayerische Sparkassengeschichte 7, 1993, S. 7-11
  38. Die Kosten der Frömmigkeit. Katholizismus und Protestantismus im Visier von Kameralismus und Aufklärung, in: Hansgeorg Molitor/Heribert Smolinsky (Hrsg.), Volksfrömmigkeit in der Frühen Neuzeit, Münster 1994, S. 107-119
  39. Fremdsein. Historische Erfahrungen, in: Essener Unikate 6/7, Essen 1995, S. 8-15 (mit Abbildungen)
  40. Wie aus Menschen Weiße, Schwarze, Gelbe und Rote wurden. Zur Geschichte der rassistischen Ausgrenzung über die Hautfarbe, in: Essener Unikate 6/7, S. 87-97 (mit Abbildungen); Nachdruck, in: D.H. Jütting/P. Lichtenauer (Hrsg), Ausländer im Sport, Münster 1995, S. 48-60 (mit Abbildungen); Nachdruck, in: Der ferne Nächste. Bilder der Mission – Mission der Bilder 1860-1920, Ludwigsburg 1996, S. 15-20 (ohne Abbildungen)
  41. Tiere, Teufel oder Menschen? Zur gesellschaftlichen Einschätzung der „dienenden Klassen“ während der Frühen Neuzeit, in: G. Frühsorge/R. Gruenter/B. Frfr. Wolff Metternich (Hrsg.), Gesinde im 18. Jahrhundert, Hamburg 1995, S. 83-107 (mit Abbildungen)
  42. Von der ‚Höfischen Conduite‘ zur ‚Höflichkeit des Herzens‘. Umgang und Kommunikation im 18. Jahrhundert, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 1996, S. 65-85
  43. Lebensformen, Lebenswelten und Umgangserziehung, in: Notker Hammerstein (Hrsg.), Handbuch der deutschen Bildungsgeschichte, Bd. I. 15. bis 17. Jahrhundert. von der Renaissance und der Reformation bis zum Ende der Glaubenskämpfe, München 1996, S. 103-133
  44. The Growth of the Modern State, in: Sheilag Ogilvie (Ed.), Germany. A New Social and Economic History, Vol. 2, 1630 - 1800, London u.a. 1996, S. 196-232
  45. Tiere und Menschen. Ein Thema der historischen Grundlagenforschung, in: P. Münch/Rainer Walz (Hrsg.), Tiere und Menschen. Geschichte und Aktualität eines prekären Verhältnisses, Paderborn 1998, S. 9-34
  46. Die Differenz zwischen Mensch und Tier. Ein Grundlagenproblem frühneuzeitlicher Anthropologie und Zoologie, in: Ebd., S. 323-347
  47. Absolutismus – Aufklärung – Bürgertum. Grundlagen deutscher Geschichte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in: Hans-Günter Ottenberg (Hrsg.), Carl Philipp Emanuel Bach. Musik für Europa, Frankfurt/Oder 1998, S. 15-45
  48. Changing German perceptions of the historical role of Albrecht Dürer, in: Dagmar Eichberger/Charles Zika (Eds.): Dürer and his culture, Cambridge University Press 1998, pp.181-199, 231-233
  49. Aufbruch in die Neuzeit, in: Brockhaus. Die Bibliothek. Kunst und Kultur, Bd. 4, Der Glanz der Residenzen, Leipzig/Mannheim 1998, S. 14-23
  50. 1600 – Ordnungen im Umbruch, in: L. Gall (Hrsg.), Das Jahrtausend im Spiegel der Jahrhundertwenden, Berlin 1999, S. 241-284
  51. Verwandtschaft oder Differenz? Zur Theorie des Mensch/Tier-Verhältnisses im 17. Jahrhundert, in: H. Lehmann/A.-Ch. Trepp (Hrsg), Im Zeichen der Krise. Religiosität im Europa des 17. Jahrhunderts, Göttingen 1999, S. 517-535
  52. Calvinistischer Kaffee, katholischer Kakao?, in: Wolfgang Behringer (Hrsg.), Europa. Ein historisches Lesebuch, München 1999, S. 167-169
  53. Segen der Neuen Welt: Die Kartoffel und das Ende der Hungersnöte, in: Wolfgang Behringer (Hrsg.), Europa. Ein historisches Lesebuch, München 1999, S. 186-187
  54. 1648 – Notwendige Nachfragen, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 47, 1999, S. 329 - 333
  55. Der Buchdruck mit beweglichen Lettern, in: Brockhaus Redaktion (Hrsg.), Meilensteine der Menschheit. Einhundert Entdeckungen, Erfindungen und Wendepunkte der Geschichte, Leipzig/Mannheim 1999, S. 138-141 (mit Abbildungen)
  56. Hausväterliteratur, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, hrsg. von H. Fricke, Band 2, Berlin/New York 2000, S. 14-17
  57. Festkultur und ‚kollektives Gedächtnis‘, in: J. Burkhardt/S. Haberer (Hrsg.), Das Friedensfest. Augsburg und die Entwicklung einer neuzeitlichen Toleranz-, Friedens- und Festkultur, Berlin 2000, S. 36-39
  58. Schule des Augenmaßes? Zur Problematik historischer Erfahrung, in: Essener Unikate 16, Essen 2001, S. 30-41 (mit Abbildungen)
  59. ‚Homines tertii generis‘. Gesangskastraten in der Kulturgeschichte Europas, in: Essener Unikate 14, Essen 2000, S. 58-67 (mit Abbildungen)
  60. Gefährliche und geschwinde Zeiten, in: Damals spezial 32, 2000 (Karl V. Kaiser, Feldherr, Sieger?), S. 52-60
  61. „Monstra humani generis“ – Kastraten in der Kritik der Aufklärung, in: Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft 20, 2000, S. 63-82
  62. Schwarz-Weiß. Preußen in der deutschen und hohenzollerischen Geschichte, in: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 36, 2000, S. 13-42
  63. Sind Tiere Menschen?, in: Neue Zürcher Zeitung v. 28./29.10, 2000; Nachdrucke, in: Sonntagszeitung, Berliner Morgenpost, Frau und Kultur (3/2001, S. 3-5)
  64. „Deutscher Fleiß“ – Zur Konstituierung einer bürgerlichen und nationalen Tugend, in: D. Ansorge, D. Geuenich, W. Loth (Hrsg.), Wegmarken europäischer Zivilisation, Göttingen 2001, S. 241-259
  65. Einleitung zu: Paul Münch (Hrsg.), „Erfahrung“ als Kategorie der Frühneuzeitgeschichte, München 2001, S. 11-27
  66. Einäugige, Hundsköpfige und Schattenfüßler: Die Grenze zwischen Mensch und Tier in der Frühen Neuzeit, in: Frankfurter Rundschau vom 10. Juli 2001
  67. Das „Schokoladenprojekt“, in: Staatsoper unter den Linden (Hrsg.), Otello. Dramma lirico in vier Akten von Arrigo Boito, Musik Giuseppe Verdi, Berlin 2001, S. 68-81; Paralleldruck: Frankfurt a.M./Leipzig 2001
  68. Freunde und Feinde. Tiere und Menschen in der Geschichte, in: ZDF-nachtstudio (Hrsg.), Mensch und Tier. Geschichte einer heiklen Beziehung, Frankfurt a.M. 2001, S. 19-36
  69. „Sehr gut gespielt“, sagte Richard Wagner. Hohenzollerische Dorfmusiker auf Reisen, in: Damals 35, 1/2003, S. 72-78
  70. Rollender Stein und schlafender Kaiser. Der Hohenzoller als Nationalsymbol, in: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 38/39, 2002/03, S. 469-499
  71. „Una disputa tenebitur inter Papistas et Lutheranos …“ Ein Dunkelmännerbrief zum Regensburger Religionsgespräch 1601, in: Jörg Engelbrecht/Stephan Laux (Hrsg.), Landes- und Reichsgeschichte. Festschrift für Hansgeorg Molitor zum 65. Geburtstag, Bielefeld 2004, S. 97-116
  72. Finstere Katholiken und Madonnengesichter. Anmerkungen zur evangelischen ‚Religionsphysiognomik’, in: Jens Flemming u.a. (Hrsg.), Lesarten der Geschichte. Ländliche Ordnungen und Geschlechterverhältnisse. Festschrift für Heide Wunder zum 65. Geburtstag, Kassel 2004, S. 240-266
  73. „Italiener“ – Volkscharakter und Rassetyp, in: Sebastian Werr/Daniel Brandenburg (Hrsg.), Das Bild der italienischen Oper in Deutschland, Münster 2004, (Forum Musiktheater, Bd. 1), S. 21-47
  74. Einleitung, in: Paul Münch (Hrsg.), Jubiläum, Jubiläum… Zur Geschichte öffentlicher und privater Erinnerung, Essen 2005, S. 7-25

[Bearbeiten] Weitere Publikationen

Viele Musikkritiken, Kommentare, Artikel, Essays

[Bearbeiten] Rezensionen

Archiv für Geschichte der oberdeutschen Reichsstädte Archiv für Kulturgeschichte Archiv für Reformationsgeschichte Damals Frankfurter Allgemeine Zeitung Historisches Jahrbuch Historische Zeitschrift Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Werkstatt Geschichte Zeitschrift für Historische Forschung Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte

[Bearbeiten] Mitwirkung an Rundfunk- und Fernsehsendungen

zu kultur- und musikgeschichtlichen Themen: SWF, WDR, Deutschschweizerischer Rundfunk, ZDF

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