Sandling
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Sandling | |
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Sandling (Westseite von der Vorderen Sandlingalm) |
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Höhe | 1.717 m ü. A. |
Lage | Steiermark, Österreich |
Gebirge | Totes Gebirge |
Geografische Lage | Koordinaten: 47° 39′ 24,8" N, 13° 42′ 52,9" O47° 39′ 24,8" N, 13° 42′ 52,9" O |
Normalweg | Wanderung mit kurzem Steig |
Der Sandling ist ein 1.717 m hoher Berg im Gebiet von Altaussee im steirischen Salzkammergut.
Im Berg befinden sich die größten Salzvorkommen Österreichs. Die erste urkundliche Erwähnung des Ausseer Salzbergbaus wird auf 1147 datiert. Der Abbau ist bis heute in Betrieb (Produktion 1993: 992.000 m³). Das Bergwerk kann besichtigt werden. Über eine Soleleitung gelangt die Sole schließlich nach Ebensee.
In diesem Salzbergwerk befand sich in den Jahren 1943 bis 1948 der Bergungsort Salzbergwerk Altaussee. Dort wurden Kunstschätze aus Österreich und wesentliche Teile der von nationalsozialistischen Organisationen für Adolf Hitler, Hermann Göring und Joseph Goebbels geraubten Beutekunst aus ganz Europa eingelagert.
Auf den Gipfel selbst führen zwei offizielle Steige über die West- bzw. Nordseite. Am Fuße des Berges befindet sich ein ausgedehntes Almgebiet mit der Vorderen Sandlingalm und der Ausseer Sandlingalm.