Scharnstein
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Wappen | Karte |
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Basisdaten | |
Bundesland: | Oberösterreich |
Politischer Bezirk: | Gmunden (GM) |
Fläche: | 48 km² |
Einwohner: | 4.576 (1. Januar 2004) |
Höhe: | 488 m ü. A. |
Postleitzahl: | 4644 |
Vorwahl: | 07615 |
Geografische Lage: | Koordinaten: 47° 54' 01" N, 13° 57' 39" O47° 54' 01" N, 13° 57' 39" O |
Gemeindekennziffer: | 40719 |
Verwaltung: | Marktgemeinde Scharnstein Hauptstraße 13 4644 Scharnstein |
Offizielle Website: | http://www.scharnstein.ooe.gv.at |
E-Mail-Adresse: | gemeinde@scharnstein.ooe.gv.at |
Politik | |
Bürgermeister: | Franz Spieleder (SPÖ) |
Scharnstein ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Gmunden im Traunviertel mit 4.539 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Gmunden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Scharnstein liegt auf 488 m Höhe im Traunviertel im Herzen des Almtals. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,1 km, von West nach Ost 10,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 47,8 km². 54,8 % der Fläche sind bewaldet, 36,% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Dorf, Mühldorf, Scharnstein, Viechtwang.
[Bearbeiten] Wappen
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Gespalten von Silber und Schwarz mit zwei aufrecht stehenden, mit den Schneiden auswärts gekehrten Pflugmessern (Sech) in gewechselten Farben; rechts ein roter, links ein goldener Bord.Gemeindefarben: Rot-Weiß
[Bearbeiten] Geschichte
Nach 1848 war der Gemeindename nicht Scharnstein, sondern Viechtwang. Da aber Scharnstein immer weiter wuchs, wurde 1976 der Gemeindename in Scharnstein umbenannt.
Die Grafen von Rebgau begannen um 1120 mit dem Bau der Burg Scharnstein. 1204 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung.
Im Jahr 1538 brannte die Burg aus Fahrlässigkeit ab. Johann Fernberger verwendete das Geld nicht für den Wiederaufbau der Burg, sondern für den Bau des Pfleghauses ("Schafferleithen"). 1584 erwarben die Jörger die Herrschaft Scharnstein und errichteten ein mächtiges Schlossgebäude neben dem bereits bestehenden Pfleghaus und gründeten auch die ersten Sensenhämmer an der Alm.
Die Herrschaft Scharnstein unterstand ab 1625 dem Stift Kremsmünster.Im Jahre 1901 wurde die Bahnlinie Wels-Grünau fertiggestellt, und somit war Scharnstein über den Schienenverkehr erreichbar geworden. Während der Napoleonischen Kriege war die Region mehrfach von französischen Truppen besetzt gewesen, blieb aber immer ein Teil des Landes 'Österreich ob der Enns'. Seit 1918 gehört Scharnstein zum Bundesland Oberösterreich. 1932 wurde Scharnstein zum Ort erhoben.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Franz Spieleder von der SPÖ.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 4.309 Einwohner, 2001 dann 4.539 Einwohner.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten Scharnsteins gehören neben dem Österreichischen Kriminalmuseum im Schloss auch noch das "Haus der Gifte". Auch darf man sich eine Wanderung auf die "Ruine", eine verfallene Burg über der Gemeinde nicht entgehen lassen.
[Bearbeiten] Museen
Sensenmuseum Geyerhammer (Regelmäßiges Schau-Schmieden)
Österreichisches Kriminalmuseum im Schloss
Museum für Österr. Zeitgeschichte im Schloss
Haus der Gifte
Strafrechtsmuseum
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- WOLF Systembau GesmbH
- Grüne Erde GmbH
- Mayr Schulmöbel GmbH
- Uhren Schmuck Auer
- Meine Telewelt Telekommunikation
[Bearbeiten] Sonstiges
Rabe Kraxi - Vogelvoliere
Ruine Scharnstein - Ideal für Wanderausflüge
[Bearbeiten] Weblinks
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