Thomas Wechs
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Thomas Wechs (* 6. März 1893 in Bad Oberdorf, Gemeinde Bad Hindelang im Allgäu; † 21. Juli 1970 in Augsburg) war ein deutscher Architekt.
Wechs, ein recht eigenwilliger und kompromissloser Allgäuer, hat sich vor allem als Kirchenbaumeister einen Namen gemacht. Sein Wirkungskreis reichte jedoch kaum über den bayrischen Bezirk Schwaben hinaus. Studiert hatte Wechs bei Theodor Fischer in München. Oberste Prinzipien waren ihm Licht und Luft. Er widerstand dem Drängen, in die NSDAP einzutreten, womit die Chance, in München Professor zu werden, dahin war.
„Die höchste Aufgabe des Städtebaues besteht nicht darin, einen wohlfunktionierenden Stadtorganismus ins Leben zu rufen, sondern den Straßen und Räumen Schönheit zu verleihen.“ Mit dieser Aussage wird seine Vision von Stadtplanung deutlich. Dem wachsenden Autoverkehr in den Städten stellte er seine Utopie einer Stadt entgegen, in der die Fußgänger Vorrang haben. Wechs verstand sich mehr als Künstler denn als Techniker.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wichtige Profanbauten
- München: Kriegerdenkmal im Hofgarten
- Augsburg: Schuberthof (1927/28)
- Augsburg: Lessinghof (1930/31)
[Bearbeiten] Wichtige Kirchenbauten
- Memmingen: St. Josef (1927-1929, gemeinsam mit Prof. Michael Kurz)
- Oberpfaffenhofen: Heilig Kreuz (um 1930)
- Augsburg: St. Wolfgang
- Bad Hindelang: Kirche "Unsere liebe Frau im Ostrachtal" im Ortsteil Bad Oberdorf (1937-1938)
- Augsburg: St. Judas Thaddäus (1945)
- Lindau: St. Mariä Königin des Friedens (1954-1958)
- Memmingen: St. Mariä Himmelfahrt
- Augsburg: St. Don Bosco (1960-1962)
[Bearbeiten] Weblinks
- Thomas-Wechs-Architekturpreis
- Architekt Thomas Wechs
- Ausführliche Biografie
- Bauten und Projekte
- Lessinghof in Augsburg (1930/31)
[Bearbeiten] Literatur
- Winfried Nerdinger (Hrsg.): Thomas Wechs. Schriften des Architekturmuseums Schwaben, Bd. 6., Berlin: Dietrich Reimer Verlag, 2005. ISBN 3-496-01340-0.
Personendaten | |
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NAME | Wechs, Thomas |
KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Architekt |
GEBURTSDATUM | 6. März 1893 |
GEBURTSORT | Hindelang im Allgäu |
STERBEDATUM | 21. Juli 1970 |
STERBEORT | Augsburg |