Vasallen des Königreichs Jerusalem
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Das Königreich Jerusalem der Kreuzfahrer, das 1099 geschaffen wurde, war – dem westeuropäischen Feudalismus entsprechend – in eine Reihe kleinerer Herrschaften aufgeteilt. Nicht dazu gehörten die drei anderen Kreuzfahrerstaaten, das Fürstentum Antiochia, die Grafschaft Edessa und die Grafschaft Tripolis, die nicht Teil des Königreichs waren und auch keine feudalen Leistungen zu erbringen hatten (die militärische Unterstützung wurde ebenso oft gewährt wie versagt).
Johann von Ibelin folgend, dem Juristen des 13. Jahrhunderts, waren die vier höchsten Barone des Reichs der Graf von Jaffa und Askalon, der Fürst von Galiläa, der Herr von Sidon und der Herr von Oultrejordain. Darüber hinaus gab es eine Reihe von unabhängigen Herrschaften. Einiges Land wurde auch von der Krone direkt gehalten, zum Beispiel die Stadt Jerusalem selbst, Akko und Tyrus. Anders als in Europa waren die Herrschaften im Königreich normalerweise nicht erblich, zumindest in den ersten Jahren.
Viele dieser Herrschaften hörten nach dem Verlust Jerusalems 1187 auf zu existieren, erst recht nach dem Verlust Akkos 1291, dennoch traten noch Jahrzehnte und Jahrhunderte später in Europa Prätendenten auf.
[Bearbeiten] Grafschaft Jaffa und Askalon
Die Grafschaft Jaffa (ab 1153 einschließlich Askalon) war üblicherweise im Besitz der königlichen Familie – direkt im Besitz des Königs, mindestens aber eines seiner Verwandten. Jaffa war von Gottfried von Bouillon 1100 befestigt worden, und erfolglos von Daimbert von Pisa, dem ersten Lateinischen Patriarchen von Jerusalem für sich beansprucht worden. Als Hugo II. du Puiset 1134 gegen König Fulko rebellierte, wurde die Grafschaft in eine Reihe kleinerer Einheiten aufgeteilt, Jaffa selbst wurde Krongut. Um 1250 bis zum Fall Akkos 1291 gehörte es der Familie Ibelin.
- Roger und Gerhard (um 1100)
- Krongut (1100-1110)
- Hugo I. du Puiset (1110-?)
- Albert von Namur, † um 1121, Sohn des Grafen Albert III.
- Hugo II. du Puiset (1122-1134)
- Krongut (1134-1151)
- Amalrich I. (1151-1163)
- Krongut (1163-1176)
- Wilhelm von Montferrat und Sibylle (1176-1180)
- Guido von Lusignan und Sibylla (1180-1186)
- Gottfried von Lusignan (1191-?)
- Amalrich II. (?-1197)
- Krongut (1197-1221)
- Walter von Brienne (1221-1250)
- Johann von Ibelin (1250-1266)
- Jakob von Ibelin (1266-1276)
- Guido von Ibelin (1276-1291)
- Hugo von Ibelin (Titulargraf um 1350)
- Florin (Titulargraf um 1450)
- Johann Perez Fabrice (Ttulargraf)
- Louis Perez Fabrice (Titulargraf)
- Georges Contaren (Titulargraf)
- N. Contaren (Titularfgraf)
- Georges Contaren II. (Titulargraf um 1579)
Eine Reihe von Herrschaften waren Vasallen des Grafen Jaffa:
[Bearbeiten] Herrschaft Ramla
Ramla wurde kurz, bis 1101 vom Bischof von Ramla und Lydda regiert. Es ist nicht bekannt, wann Ramla eine eigene Herrschaft wurde, obwohl es einen Balduin von Ramla gab, einen Großgrundbesitzer in den frühen Jahren des Königreichs. 1126 wurde Ramla Teil von Jaffa, 1134, nach der Revolte des Hugo II. du Puiset, eigenständig mit Balduin II. als Herrn (obwohl Balduin I. kein Herr aus eigenem Recht war). Später wurde Ramla Teil der Herrschaft Ibelin.
[Bearbeiten] Herrschaft Ibelin
Ibelin wurde ebenfalls um 1134 gegründet. Es lag rund um die Burgen Ibelin und Ramlah. Es wurde Balian von Ibelin gegeben, der Maria Komnena heiratete, die Witwe von König Amalrich I.. Die Ibelins wurden in der Folgezeit die mächtigste Familie im Land und beherrschten später sogar die Stadt Beirut
- Balian von Ibelin (1134-1155)
- Hugo von Ibelin (um 1160)
- Balduin von Mirabel (um 1170)
- Johann von Ibelin
- Balian von Ibelin II. (um 1187)
- Philipp von Ibelin (?-1228)
- Hugo von Ibelin (1228-?)
- Balduin von Ibelin (um 1240)
- Philipp von Ibelin (um 1270)
- Jakob von Ibelin (um 1310)
- Guido von Ibelin (um 1320)
- Johann von Ibelin (um 1330)
- Guido von Ibelin
[Bearbeiten] Herrschaft Mirabel
Mirabel wurden ebenfalls nach dem Aufstand von 1134 von Jaffa getrennt und ebenfalls an Balian von Ibelin gegeben.
- Balian von Ibelin (1134-?)
- Hugo von Ibelin ?
- Balduin von Mirabel ?
[Bearbeiten] Fürstentum Galiläa
Das Fürstentum Galiläa wurde bereits – wenigstens dem Namen nach – 1099 errichtet, als Tankred die Tiberias, Haifa und Bethsan von Gottfried von Bouillon erhielt. 1101 beschränkte Balduin I. Tankreds Macht, indem er Haifa an Galdemar Carpenel gab; auch wurde Tankred gezwungen, das Fürstentum aufzugeben, als er Regent in Antiochia wurde. Das Fürstentum wurde 1187 von Saladin zerstört, der Titel jedoch von den Erben der Könige von Jerusalem in Akko weitergeführt.
- Tankred (1099-1101)
- Hugo von St. Omer (1105-?)
- Gervaise von Bazoches
- Joscelin von Courtenay
- Tankred (1109-1112)
- Renier Brus
- Elinand
- Simon
- Guarmond
- Walter I. Brisebarre
- Hugo von Tiberias
- Raimund III. von Tripolis (1152-1187)
- Wilhelm
- Fulko
- Odo von Montbeliard
- Philipp von Ibelin
- Balian von Ibelin
- Bohemund von Lusignan (um 1280)
- Guido von Lusignan (Titularfürst, um 1320)
- Hugo von Lusignan (Titularfürst, ?-1386)
- Johann von Brie (Titularfürst)
- Heinrich von Lusignan (Titularfürst)
Das Fürstentum hatte seine eigenen Vasallen, die Herrschaften Beirut, Nazaret und Haifa, die wiederum oft Untervasallen hatten.
[Bearbeiten] Herrschaft Beirut
Beirut wurde 1110 erobert und Fulko von Guines gegeben. Sie war eine der langlebigsten Herrschaften, da sie bis zum endgültigen Zusammenbruch des Königreichs 1291 bestand, obwohl oder gerade weil sie nur aus einem schmalen Streifen Mittelmeerküste rund um Beirut bestand. Beirut war wichtig für den Europahandel und hatte innerhalb des Fürstentums Galiläa eigene Vasallen.
- Fulko von Guines (1110-?)
- Peter
- Walter I. Brisebarre (1125?-1166)
- Androniko Komnenos (1166-?)
- Walter II. ?
- Walter III. ?
- Balian von Ibelin († um 1200)
- Johann von Ibelin (um 1200-1236)
- Balian von Ibelin (1236-1247)
- Johann von Ibelin (1247-1264)
- Isabella von Ibelin (1264-1282)
- Eschiva von Ibelin (1282-1291)
- Guido von Ibelin (nominell um 1330)
- Johann von Lusignan (nominell 1384-?)
Die Untervasallen Beiruts waren:
[Bearbeiten] Herrschaft Banias
Banias wurde 1128 von den Assassinen an Balduin II. gegeben, der es an Renier Brus weiterga, der wiederum auch die Herrschaft Assebebe innehatte, die mit Banias verschmolzen wurde. Reniers Tochter heiratete Humfried II. von Toron, der um 1148 Herr von Banias wurde. Er verkaufte 1157 Teile von Banias und Chastel Neuf an die Johanniter. Banias wurde mit Toron vereinigt bis es 1164 an Nur ad-Din fiel. Als es zurückerobert wurde, wurde es Teil des Besitzes von Joscelin III. von Edessa (siehe unten)
- Renier Brus (1128-1148)
- Humfried II. von Toron (1148-1164)
- Joscelin III. von Edessa ?
[Bearbeiten] Herrschaft Toron
Die Burg Toron wurde von Hugo von St. Omer, Fürst von Galiläa, erbaut, um die Eroberung von Tyrus zu unterstützen. Nach Hugos Tod wurde sie zu einer unabhängigen Herrschaft gemacht, die Humfried I. 1107 erhielt. Die Herren von Toron wurden sehr einflussreich in Jerusalem, Humfried II. von Konstabler von Jerusalem, Humfried IV. heiratete Isabella I., die Tochter Amalrichs I. (Toron stand während ihrer Ehe unter königlicher Herrschaft). Toron war ein der wenigen Herrschaften mit erblichem Status, zumindest einige Jahrzehnte lang. Die Herren von Toron waren mit den Herren von Oultrejourdain verbunden. Später wurden Toron mit der königlichen Domaine von Tyrus verschmolzen.
- Hugo von St. Omer (-1107)
- Humfried I. von Toron (1107-?)
- Humfried II. von Toron ?
- Humfried III. von Toron ?
- Humfried IV. von Toron (?-1183)
- Krongut (1183-1190)
- Humfried IV. (erneut) (1190-1192?)
- Vakanz
- Philipp von Montfort (?-1269)
- Johann von Montfort (1269-1283)
Toron hatte zwei Vasallen, die Herren von Chastel Neuf und die Herren von Toron Ahmud. Chastel Neuf wurde von Hugo von St. Omer um 1105 gebaut und kam später an die Johanniter, bis es 1167 an Nur ad-Din fiel. Toron Ahmud blieb bei der Herrschaft Beirut, bis Johann von Ibelin es dem Deutschen Orden 1261 verkaufte.
[Bearbeiten] Herrschaft Nazaret
Nazaret war Besitz der lateinischen Patriarchen. Es wurde 1115 als Herrschaft innerhalb Galiläas errichtet.
[Bearbeiten] Herrschaft Haifa
Haifa war teilweise eine kirchliche Domaine des Erzbischofs von Nazaret, teilweise bestand es aus Land des Fürstentums Galiläa.
- Waldemar Carpenel, X 7. September 1101 in der Schlacht von Ramla
- Tankred
- Rorgius (?-1107)
- Pagan (1107-1112)
- Krongut (1112-1190)
- Vivian (um 1140s)
- Pagan (1190-?)
- Rorgius II. (?-1244?)
- Garsias Alvarez (um 1250)
- Gilles d’Estrain (um 1260)
- Miles ?
- Gottfried
- Gilles II.
- Johann von Valenciennes (um 1310)
[Bearbeiten] Herrschaft Sidon
Sidon wurde 1110 erobert und an Eustach I. Garnier gegeben.
- Eustach I. Garnier (1110-1123)
- Gerhard von Sidon (um 1160)
- Rainald (1171-1200?)
- Balian (um 1220)
- Julian von Sidon (13. Jahrhundert)
- Balian II.
- Phoebus von Lusignan (Titularherr um 1460)
- Philipp von Lusignan (Titularherr um 1460)
[Bearbeiten] Herrschaft Schuf
Der Schuf wurde um 1170 als Vasall aus der Herrschaft Sidon herausgelöst. Es lag um die Höhlen von Tyron. Julian von Sidon verkaufte es dem Deutschen Orden 1256
- Andreas von Schuf (13. Jahrhundert)
- Johann von Schuf (13. Jahrhundert)
- Julian von Sidon (Mitte 13. Jahrhundert)
[Bearbeiten] Herrschaft Oultrejordain
Die Herrschaft Oultrejordain bestand aus Land mit undefinierten Grenzen im Osten und dem Jordan im Westen und war eine der größten und wichtigsten Herrschaften. Balduin I. griff die Gegend 1100, 1107 und 1112 an, baute 1115 Montreal, um die muslimischen Karawanenrouten zu kontrollieren, was dem Königreich immense Einnahmen bescherte. Balduin könnte die Herrschaft 1118 an Roman du Puy gegeben haben, sie blieb aber wohl unter königlicher Kontrolle bis Pagan der Mundschenk 1126 zum Herrn gemacht wurde. Der letzte Herr, Rainald von Chatillon wurde durch seine feindselige Haltung den Muslimen gegenüber zum Teil verantwortlich für Saladins Invasion. Saladin eroberte das Gebiet 1187 und tötete Rainald (Enthauptung) nach der Schlacht bei Hattin persönlich.
- Roman du Puy (1118-1126) (möglicherweise)
- Pagan der Mundschenk (1126-1147)
- Moritz
- Philipp von Milly (1161-1168)
- Miles von Plancy
- Rainald von Chatillon (1176-1187)
[Bearbeiten] Andere Herrschaften
[Bearbeiten] Herrschaft Adelon
Die Herrschaft Adelon scheint erst errichtet worden zu sein, nachdem der Mittelpunkt der Königreichs nach Akko verlegt worden war. Adelon war von einigem Einfluss zur Zeit des Kaisers Friedrich II..
- Adam
- Agnes (um1200)
- Daniel von Terremonde
- Daniel II. von Terremonde
- Peter (um 1250)
- Jordan
[Bearbeiten] Herrschaft Arsuf
Arsuf (von den Kreuzfahrer Arsur genannt) wurde 1101 erobert, blieb aber Krondomäne bis 1163, als Johann von Arsur hier Herr wurde.
- Johann von Arsuf (1163-?)
- Thierry von Orguenes (um 1190s)
- Johann von Ibelin (auch Herr von Beirut) (?-1236)
- Johann von Ibelin (1236-1258)
- Balian von Ibelin (1258-1277)
- Johann von Ibelin (1277-?)
- Balian von Ibelin (um 1320)
- Philipp von Ibelin (um 1360)
[Bearbeiten] Herrschaft Bethsan
Bethsan wurde 1099 von Tankred besetzt, war trotz seiner Lage nie Teil Galiläas, wurde aber 1101 königliche Domäne, vermutlich bis um 1120. Es fiel immer wieder an die Krone zurück, bis jeweils ein neuer Herr ernannt wurde.
- Adam von Bethune
- Adam II.
- Johann
- Guermond
- Hugo von Gibelet
- Walter
- Adam III.
- Guermond II. (um 1210)
- Balduin
- Walter (um 1310?)
- Thibaut
[Bearbeiten] Herrschaft Blanchegarde
Blanchegarde wurde von König Fulko 1142 als Teil der königlichen Besitzungen erbaut und wurden von Kastellanen regiert. Es wurde 1166 zur Herrschaft erhoben, als es an Walter I. Brisebarre ging, der gezwungen worden war, Beirut aufzugeben.
[Bearbeiten] Herrschaft Caesarea
Caesarea wurde 1101 erobert und an den Erzbischof von Caesarea gegeben. Arpin von Bourges könnte der erste Herr gewesen sein, nachweisbar ist allerdings nur Eustach I. Garnier, der von 1110-1123 regierte.
- Eustach Garnier (1110-1123)
- Walter (1123-1154)
- Hugo (1154-?)
- Amalrich (um 1170)
- Walter II. (um 1180)
- Juliana (um 1200)
- Walter III. (um 1210)
- Johann (um 1230)
- Margaret (und Johann Aleman) (um 1250)
- Nikolaus (um 1270)
- Johann von Nevilles (Titularherr) (1384-?)
- Johann Gorap?
[Bearbeiten] Herrschaft Caymont
Caymont wurde zu unbekannter Zeit errichtet und wohl der königlichen Domäne zugeordnet.
[Bearbeiten] Herrschaft Dera
Über Dera ist wenig bekannt, außer, dass es 1118 errichtet wurde.
[Bearbeiten] Herrschaft Hebron
Hebron war eine der ersten Herrschaften des Landes. Es hatte eigene Vasallen, die Herrschaft von Beth Gibelin, die Fulko 1149 errichtete. Wenig später wurde Hebron Krongut und Beth Gibelin an die Johanniter gegeben. Hebron war bis 1149 schon mehrfach unter königlicher Herrschaft gewesen.
- Gerhard von Avesnes (möglicherweise 1099)
- Galdemar Carpenel (1100-1101)
- Roger von Haifa (1101-1102)
- Krongut (1102-1104)
- Hugo I. von St. Abraham (1104)
- Krongut (1104-1108)
- Walter Mahomet (1108-1118)
- Krongut (1118-1120)
- Balduin von St. Abraham (1120-1136)
- Hugo II. von St. Abraham (1136-1149)
[Bearbeiten] Herrschaft Montgisard
Montgisard wurde als Verteidigungsanlage gegen Nur ad-Din gebaut; hier fand 1177 die Schlacht von Montgisard gegen Saladin statt.
- Wilhelm (um 1155)
- Johann
- Aimard (um 1198)
- Reginald (um 1200)
- Wilhelm (um 1230)
- Robert (um 1240)
- Heinrich (?)
- Balian (um 1300)
- Wilhelm
- Balduin
- Robert
- Johann
- Jakob (um 1400)
[Bearbeiten] Herrschaft Nablus
Nablus wurde von Balduin I. erobert und scheint später zu einer eigenen Herrschaft geworden zu sein, indem man es von Oultrejordain abgrenzte.
- Pagan der Mundschenk
- Philipp von Milly (1142-1161)
- Guido von Milly
- Balian von Ibelin (um 1176)
[Bearbeiten] Herrschaft Scandaleon
Scandaleon wurde 1116 als königliche Dömäne errichtet. Es wurde 1148 für Guido von Scandaleon zur Herrschaft erhoben
- Guido von Scandaleon (um 1150)
- Peter
- Raimund (um 1200)
- Wilhelm von Mandelee
- Raimund
- Philipp (um 1270)
- Humfried (um 1300)
- Eschiva (um 1370)
[Bearbeiten] Herrschaft Tyrus
Tyrus wurde als Herrschaft für Konrad von Montferrat während der Dritten Kreuzzugs errichtet.
- Konrad von Montferrat (1188-1192)
- Heinrich II. von Champagne (1192-1198)
- Amalrich von Lusignan
- Krongut
- zu Beirut?
- Philipp von Montfort
- Johann von Montfort
[Bearbeiten] Herrschaft Joscelins III. von Edessa
Diese Herrschaft war eine unübliche Kreation. Sie wurde an Joscelin III., den Titulargrafen von Edessa gegeben, lange, nachdem er seinen Besitz verloren hatte. Anlass war 1176 Joscelins Heirat mit Agnes von Milly. Der Besitz bestand aus königlichem Land in der Umgebung Akkos. Joscelins Tochter heiratete in die Familie Lusignan und brachte das Land mit in die Ehe.