Kaiserliche
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Mit Kaiserliche bezeichnete man über Jahrhunderte die Soldaten des Kaisers - sei es jene des Römisch-Deutschen Kaisers oder auch (seltener) jene der Monarchie von Österreich-Ungarn.
Die Kaiserlichen Soldaten standen im Ruf besonderer Treue, und vereinzelt leben ähnliche Namen bis heute fort - z. B. in einigen Musikstücken und der Kaiserjäger-Musikkapelle.
In der Schweiz haben die "Kaiserlichen" einen weniger guten Ruf, was auf die langwierigen Befreiungskämpfe der Eidgenossenschaft zurückgeht. Schwieriger war die Zuordnung in den Napoleonischen Kriegen und bei der Dreikaiserschlacht.
"Kaiserlich" werden bis heute eine Reihe kultureller Institutionen in Österreich genannt, z. B.
- kaiserliches Hofgestüt zu Lipizza (1779), die "Lipizzaner"
- Kaiserliche Hofburg in Wien
- kaiserliches Hofmobiliendepot in Wien
- kaiserliche Residenz Schönbrunn zu Wien. Bei der
- Kaiserlichen Hofmusikkapelle