Scheid GR
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GR ist das offizielle Kürzel für den Kanton Graubünden und wird hier verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen zu vermeiden. |
Wappen | |
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Basisdaten | |
Kanton: | Graubünden |
Bezirk: | Hinterrhein |
BFS-Nr.: | 3639Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde |
PLZ: | 7419 |
Koordinaten: | 752353 / 181435 Koordinaten: 46° 46' 0" N, 9° 26' 0" O46° 46' 0" N, 9° 26' 0" O |
Höhe: | 1'221 m ü. M. |
Fläche: | 12.32 km² |
Einwohner: | 145 (31. Dezember 2005) |
Website: | [1] |
Karte | |
Scheid ist eine Gemeinde im Kreis Domleschg im Bezirk Hinterrhein des Kantons Graubünden in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Wappen
Beschreibung: Schrägrechts geteilt von Blau und Gold (Gelb), belegt mit je einem sechsstrahligen Stern in gewechselten Farben. Schrägteilung und Stern stammen aus dem Wappen der Familie Juvalta, die mit der Ortsgeschichte verbunden ist. Die beiden Sterne versinnbildlichen durch ihre Anordnung die Lage der beiden Orte Ober- und Unterscheid.
[Bearbeiten] Geographie
Die Bergbauerngemeinde liegt östlich des Hinterrheins auf einer Höhenterrasse. Die östliche Gemeindegrenze wird von einer Bergkette zwischen dem Fulhorn (2'529 m ü. M.) im Süden und dem Dreibündenstein (2'160 m ü. M.) im Norden gebildet. Westlich davon liegt ein weiterer markanter Berg, die Tgom Aulta (2'085 m ü. M.). Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Purz (deutsch: Oberscheid, 1'329 m ü. M.) und Sched (deutsch: Unterscheid, 1'221 m ü. M.), dem Weiler Laschignas (1'067 m ü. M.) und diversen Gehöften und Maiensässen. Vom gesamten Gemeindegebiet von 1230 ha sind 533 ha landwirtschaftlich nutzbar, der grösste Teil davon als Maiensässen. Daneben ist eine beinahe gleich grosse Fläche von 516 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Im Osten der Kommune erheben sich Gebirge, welche 155 ha unproduktive Fläche ausmachen. Der Rest von 26 ha ist Siedlungsfläche.
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Sprachen
Ursprünglich sprach die Bevölkerung Sutselvisch, eine bündnerromanische Mundart. Noch 1880 waren die Gemeinde mit 97.7% Romanischsprachigen beinahe einsprachig. Dies blieb bis 1970 so (1910 97.20%, 1941 92.4%, 1970 94.23% Romanischsprachige). Seither setzte der Niedergang des Romanischen ein - doch blieben die Romanen bis 1980 in der Mehrheit. Ein rasanter Sprachwechsel erfolgte, wie folgende Tabelle belegt:
Sprachen in Scheid | ||||||
Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
Deutsch | 44 | 37,93 % | 72 | 62,61 % | 110 | 79,14 % |
Rätoromanisch | 69 | 59,48 % | 42 | 36,52 % | 27 | 19,42 % |
Italienisch | 1 | 0,86 % | 0 | 0,00 % | 0 | 0,00 % |
Einwohner | 116 | 100 % | 115 | 100 % | 139 | 100 % |
Obschon noch 31.7% der Einwohnerschaft Romanisch verstehen, ist heute Deutsch einzige Behördensprache.
[Bearbeiten] Herkunft und Nationalität
Von den Ende 2005 145 Bewohnern waren 144 (= 99.31%) Schweizer Staatsangehörige.
[Bearbeiten] Literatur
- Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5
- Das Domleschg/La Tumgleastga. Chur, 2005. ISBN 3-905342-26-X
[Bearbeiten] Weblinks
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