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Märklin Digital - Wikipedia

Märklin Digital

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Märklin Digital ist der Name eines System zur digitalen Modellbahnsteuerung, das die Firma Märklin 1984 auf den Markt gebracht hat. Es handelte sich dabei um das erste allgemein verfügbare digitale Modellbahnsystem.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Prinzipielle Funktion

Klassische Modellbahnsteuerungen verwenden zwei Leiter im Modellbahngleis, zwischen denen eine Spannung angelegt wird. Die Leiter sind direkt mit dem Motor in der Modelllokomotive verbunden, der sich mit einer zur Spannung proportionalen Geschwindigkeit dreht und die Lokomotive bewegt.

Eine digitale Modellbahn benutzt die zwei Leiter im Modellbahngleis hingegen als eine Art kombinierten Energie-Daten-Bus, der eine gleichbleibende Spannung als Energieversorgung zur Verfügung stellt, in die zusätzlich Steuerungsbefehle eingeflochten werden. Diese Befehle werden von einfachen und sehr kleinen Mikrocontrollern, den sogenannten Decodern ausgewertet, die direkt in den Lokomotiven sitzen. Zusätzliche fest installierte Decoder ermöglichen zudem die Ansteuerung von ortsfesten Geräten wie Weichen und Signalen.

Märklin Digital verwendet zur Ansteuerung des Busses integrierte Schaltkreise von Motorola, weswegen man auch vom Motorola-Format oder vom Märklin-Motorola Digitalsystem spricht. Dies ist ein grundsätzliches Unterscheidungsmerkmal zu alternativen digitalen Modellbahnsteuerungen, bei denen sich das Digital Command Control-Datenformat auf breiter Front durchgesetzt hat. Im klassischen Märklin Digitalsystem ist der Datenbus zudem unidirektional, d.h. die Lokomotiven und anderen Geräte können nur Befehle von der Zentrale entgegennehmen, selbst aber keine Informationen senden. Für diesen Weg nutzt das System einen zweiten, völlig unabhängigen Rückmeldebus.

Zur Energieversorgung wird in den Märklin Digital-Bus eine Rechteckspannung eingespeist, die zwischen +22V und -22V oszilliert. Dies ist am klassischen Märklinsystem orientiert, das mit einer Wechselspannung von bis zu 16V im Gleis zur Ansteuerung des Motors arbeitet. Aus diesem Grund können auch "klassische", nicht mit einem Digitaldekoder ausgerüstete Lokomotiven auf einer Märklin Digital-Modellbahnanlage eingesetzt werden - allerdings mit Einschränkungen: Sie bewegen sich immer mit voller Geschwindigkeit und können die Fahrtrichtung nicht ändern.

Die digitalen Informationen werden auf dem Bus dadurch übertragen, dass die Zeitspanne für positive und negative Spannung zwischen den Leitern nicht exakt gleich lang sind. Je nachdem, ob der Übergang zwischen positiver und negativer Spannung zeitlich etwas früher oder später als für eine gleichmäßige Frequenz nötig erfolgt, wird eine digitale 0 oder 1 übertragen. Über die Protokollschichten des Motorola-Formats entsteht so ein digital übermittelter Befehl.

[Bearbeiten] Systemkomponenten

[Bearbeiten] Zentrale Steuerung

Herzstück des Märklin Digitalsystem ist die Central Unit, die den Datenbus antreibt und Befehle versendet. In ihrer ursprünglichen Bauform hat sie keinerlei Bedienelemente und musste mindestens um eine Control Unit und einen Transformator ergänzt werden. Die Control Unit dient dabei zur Eingabe der Steuerbefehle für die Lokomotiven. Im Laufe der Zeit sind verschiedene Kombinationen aus diesen drei Komponenten auf den Markt gekommen.

An der Control Unit wird die zu steuernde Lokomotive über eine Zehner-Zifferntastatur ausgewählt und dann mittels eines Drehrades die Geschwindigkeit geändert oder über zusätzliche Funktionstasten eine Spezialfunktion wie Licht, ein Geräuschmodul oder ein Dampferzeuger ein- und ausgeschaltet. Frühe Versionen des Märklin Digitalsystems erlaubten dabei nur eine solche Sonderfunktion, später wurde das auf bis zu vier Funktionen ergänzt. Grundsätzlich ist es immer möglich, mehrere Control Units zu verwenden, um mehrere Lokomotiven gleichzeitig zu steuern.

Weiterhin können an die Central Unit sogenannte Keyboard-Einheiten angeschlossen werden, bei denen jede bis zu 16 ortsfeste Befehlsempfänger wie Weichen und Signale schalten kann. Anders als bei den Control Units ist hierbei jedem Tastenpaar ein Empfänger fest zugeordnet. Um mehr als 16 Empfänger zu schalten, können auch mehrere Keyboards in das System integriert werden.

Ergänzt werden die zentralen Komponenten um eine Art "intelligentes Keyboard" namens Memory, das die Abspeicherung von Fahrstraßen ermöglicht und ein Interface-Modul, das eine Verbindung zur seriellen Schnittstelle eines Computers herstellt.

All diese Komponenten sind durch einen gemeinsamen Datenbus miteinander verbunden. Die Central Unit setzt die von den verschiedenen Eingabegeräten kommenden Befehle um und schickt sie über die Gleise bzw. parallel dazu verlegte Versorgungsleitungen zu den Befehlsempfängern. Gegebenenfalls muss die Gesamtanlage dazu in mehrere Stromkreise zerlegt werden, um die Gesamtleistungsaufnahme pro Stromkreis nicht zu groß werden zu lassen. Jeder Stromkreis wird dabei über einen Booster genannten Verstärker an die Central Unit angeschlossen.

Delta Fahrgerät
Delta Fahrgerät

Das klassische Märklin Digitalsystem erlaubt die Ansteuerung von 80 Lokomotiven und 256 ortsfesten Empfängern über denselben Datenbus. In den 1990er Jahren wurde das System um die sogenannten Delta-Komponenten ergänzt. Diese verwenden dieselben Befehlsformate, verzichten aber auf die Ansteuerung ortsfester Empfänger und können nur maximal fünf Lokomotiven adressieren.

[Bearbeiten] Empfänger (Dekoder) und Sender

Grundsätzlich gibt es Dekoder für drei verschiedene Einsätze:

  • Dekoder für die Ansteuerung von Motoren und Funktionen auf Lokomotiven.
  • Dekoder für Schaltfunktionen wie zum Beispiel das Ansteuern von Weichen und Signalen.
  • Spezielle Empfänger und Sender zum Beispiel für die Ansteuerung spezieller Einrichtungen wie Kräne oder das Rückmelden.

[Bearbeiten] Empfänger (Dekoder) für Lokomotiven

Bereits historisch. Dekoder Schema vom März 1986 eines Studenten.
Bereits historisch. Dekoder Schema vom März 1986 eines Studenten.
Durch einen Studenten gebauter Dekoder für das Märklin Digital System vom März 1986.
Durch einen Studenten gebauter Dekoder für das Märklin Digital System vom März 1986.

In die Lokomotiven sind so genannte Dekoder eingebaut, die die interne Ansteuerung von Motoren und Funktionen übernehmen. Die notwendige starke Miniaturisierung auf Grund des knappen Platzes war der entscheidende Entwicklungsschritt hin zur digitalen Modellbahn. Insbesondere dem Märklin-System kam dabei zu Gute, dass schon die klassischen Märklin-Lokomotiven neben dem Motor immer noch einen zweiten Baustein in der Lokomotive benötigten, nämlich das Umschalt-Relais zur Fahrtrichtungsänderung. Dessen Platz nimmt der Decoder ein. Die erste Generation digitaler Märklin-Lokomotiven wurde bei vielen Modellen durch diese eine Änderung aus ihrem nicht-digitalen Pendant weiter entwickelt.

In der Geschichte des Märklin Digitalsystems hat es verschiedene Decoderbauarten gegeben, die unterschiedliche Motortypen oder verschiedene Zusatzfunktionen ansprechen konnten. Da mit dem Digitaldekoder der Lokomotivmotor von der Versorgungsspannung entkoppelt ist, konnten auch ganz neue Motortypen eingesetzt werden. So zum Beispiel bürstenlose Motoren wie der C-Sinus Hochleistungsantrieb.

Der Dekoder ist so konzipiert, dass eine damit ausgerüstete Lokomotive auch auf klassisch angesteuerten Anlagen eingesetzt werden kann. Das gilt auch für die vereinfachte Variante, den Dekoder des Delta-Systems. Die übergroße Mehrzahl der Märklin-Lokomotiven wird deshalb heute grundsätzlich mit einem Dekoder ausgeliefert. Fast alle älteren Modelle lassen sich mit Bausätzen auf die Steuerung mit Digitalbefehlen umrüsten.

Alle Märklin Digital und Delta-System Dekoder sind technisch grundsätzlich für 80 Adressen ausgelegt. Bei den eigentlichen Märklin Digital Dekodern ist es auch möglich, die 80 Adressen zu nutzen, bei den vereinfachten Dekodern für das Märklin Delta-System sind jedoch nur 16 Adressen nutzbar.

[Bearbeiten] Märklin Digital Dekoder

Dekoder für das Märklin Digital System gibt es seit Beginn in einer Vielzahl von Varianten: In einem ersten Schritt für eine Zusatzfunktion für Wechselstrom und Gleichstrommotoren, in einem zweiten Schritt mit bis zu vier Zusatzfunktionen, Anfahrt und Bremsverzögerung inklusive, in einem dritten Schritt mit fast allem, was man sich vorstellen kann, inklusive der Möglichkeit für Sound und die Ansteuerung von bürstenlosen Motoren.

[Bearbeiten] Märklin Dekoder für das Delta-System
Märklin Delta System Dekoder mit Zusatzfunktion (Märklin Artikel 66031)
Märklin Delta System Dekoder mit Zusatzfunktion (Märklin Artikel 66031)

Beschrieb

Wahrscheinlich um das preiskritische und durch seinen Bocksprung bekannte, aber im Unterhalt recht heikle Umschalt-Relais zu ersetzen, sowie um das doch für damalige Verhältnisse recht teure Märklin Digital System preislich durch ein kostengünstiges System preislich nach unten zu ergänzen, werden seit 1992 bis heute dazugehörende vereinfachte Dekoder für das Delta-System produziert. Dieser Dekoder für das Delta-System ist uneingeschränkt sowohl auf dem Märklin Digital System als auch auf dem Märklin Systems (mfx Produkte) einsetzbar (aufwärtskompatibel). Dieser Dekoder ermöglichte auch die damals gerade aufkommenden elektronischen Umschalter zu verdrängen. Um den Delta-System Dekoder gegenüber dem Märklin Digital System kostengünstiger zu gestalten, wurde am Anfang das preiskritische Mäuseklavier weggelassen. Die Adresse musste bei dieser ersten Generation von Delta-System Dekodern durch Lötbrücken gelötet werden. Diese Generation verschwand aber, wohl weil Lötarbeiten für den Durchschnittskunden nicht praktikabel waren und wurde sehr rasch durch einen Dekoder der zweiten Generation mit einem Mäuseklavier mit nur 4 statt den beim Märklin Digital System üblichen 8 Schalter ersetzt. So sind denn die Dekoder für das Delta-System nur für 16 Adressen statt den beim Märklin Ditigal System üblichen 80 Adressen nutzbar. Ebenso besitzen sie in der Regel keine Möglichkeit zum Schalten von Zusatzfunktionen. Für eine Heimanlage genügt dies jedoch vollauf.

Kodiertabelle für Märklin Delta Dekoder

Lok-Nr. Symbol 1 2 3 4
02 - 2 3 4
06 1 - 3 4
08 - - 3 4
18 1 2 - 4
20 - 2 - 4
24 Elektrolok 1 - - 4
26 - - - 4
54 1 2 3 -
56 - 2 3 -
60 Schienenbus 1 - 3 -
62 - - 3 -
72 Diesellok 1 2 - -
74 - 2 - -
78 Dampflok 1 - - -
80 Handregler **) 1 2 3 4
Konventionell *) - - - -
  • Wenn die Nummer des Schalters angegeben ist: Schalter = ON (Ein)
  • *) Konventioneller Wechselstrombetrieb für Delta Decoder die nicht automatisch zwischen Digitalem- und Konventionellem Betrieb umschalten.
  • **) Zusatzhandregler

[Bearbeiten] Empfänger (Dekoder) für Schaltfunktionen

Auch zur Ansteuerung von Weichen und Signalen gibt es spezielle Dekoderbausteine, die ebenfalls an das Gleis bzw. dessen Datenbus angeschlossen werden und bis zu vier Weichen und Signale steuern können. Ein anderer Dekodertyp ist für Dauerverbraucher wie Lampen o.ä. zuständig, die man so ein- und ausschalten kann.

[Bearbeiten] Spezielle Empfänger und Sender

Die Rückmeldungen von Gleiskontakten oder anderen Sensoren werden in einem weiteren Dekodertyp gesammelt, der bis zu 16 Eingangssignale verarbeiten kann. Dieser wird nicht an den Gleis-Datenbus angeschlossen, sondern direkt an den Datenbus zwischen den Zentralgeräten. Bis zu 16 dieser Dekoder können hintereinander geschaltet werden.

Im Laufe der Zeit sind verschiedene Sonderbauformen auf den Markt gekommen. Neben Spezialbausteinen zur digitalen Ansteuerung des Märklin-Modellkrans oder der Drehscheibe sind das insbesondere spezielle Weichendekoder, die direkt in die Weiche eingebaut werden und so, da sie ihre Steuerinformation ja direkt aus dem Gleis bekommen, keinerlei zusätzliche Verkabelung mehr benötigen.

[Bearbeiten] Geschichtliche Einordnung

Vor der Einführung des Märklin Digital System war es grundsätzlich möglich mit einem kleinen Kniff auf dem Märklin Gleis zwei Züge, bzw. mit Fahrleitung vier Züge gleichzeitig verkehren zu lassen. Dies geschah durch das Vorschalten von Dioden, sodass die eine Lokomotive auf der einen Halbwelle und die andere Lokomotive auf der anderen Halbwelle fuhr.

Eine analoge Mehrzugsteuerung, im Vorfeld der Digitalen Mehrzugsteuerungen, wie sie die Firma Trix (Trix e.m.s ab 1973 im Programm) und Jouef (Jouefmatic 1968 bis 1981 im Katalog) anboten, gab es bei Märklin nicht.

Die eigentlich nur in Frankreich bekannte Mehrzugsteuerung Jouefmatic der Firma Jouef, ermöglichte neben einer Dauerzugbeleuchtung, immerhin den unabhängigen Betrieb von bis zu acht Lokomotiven. Die Daten wurden dabei auf eine Wechselspannung aufmoduliert und durch die jeweils auf eine bestimmte Frequenz abgestimmten Decoder empfangen.

Allgemein wird Märklin Digital als ein sehr bedeutender Einschnitt in der Modellbahntechnik gewertet. Erstmals ist es mit dem System möglich, viele Lokomotiven und Schaltfunktionen (Lokbeleuchtung, Signale, Weichen usw.) bei einem Stromkreis unabhängig zu steuern. Dies ist aber auch die einzige "echte" Innovation des Systems. Steuerbusse für ortsfeste Geräte oder Rückmeldebusse gibt es zu der Zeit schon länger auf dem Markt, sogar mit der Möglichkeit der Computeranbindung.

Auch die elektronische Motorsteuerung ist nichts grundsätzlich Neues. Fremdanbieter haben entsprechende Umrüstsätze, insbesondere für Märklin-Lokomotiven, schon seit Anfang der 1980er Jahre im Programm. Märklin selbst hatte mit dem Steuergerät "6600" ein System im Angebot, das mittels Elektronik eine komfortable Ansteuerung von Lokomotiven ermöglichte.

Das ursprüngliche Märklin Digitalsystem hat zudem einige nennenswerte Beschränkungen, die andere, nur wenig später auf den Markt gekommene Steuersysteme nicht aufweisen. Neben der verhältnismässig kleinen Zahl von 80 unabhängig addressierbaren Lokomotiven ist dies vor allem die geringe Anzahl von nur 14 Fahrstufen, die an die Lokomotiven gesendet werden können. Zudem lehnt sich das System bei der Übermittlung der Richtungsinformation an das klassische Märklinsystem an. Dort wurde durch einen hohen Spannungspuls das Fahrtrichtungsrelais in der Lokomotive angesprochen und die Fahrtrichtung geändert, im Digitalsystem übernimmt diese Aufgabe ein spezieller Befehl (Fahrstufe 1 - erst ab Fahrstufe 2 wird der Motor mit Strom versorgt). Als Folge ist es nicht ohne Weiteres möglich, die Fahrtrichtung der Lokomotive eindeutig absolut vorzugeben, was insbesondere bei Computersteuerungen problematisch ist.

Schließlich bot Märklin Digital von sich aus zu Beginn keinerlei fortschrittliche Simulations-Funktionen wie zum Beispiel digital simulierte Anfahr- oder Bremsverzögerung. Solange die Steuerung nicht über Computer erfolgte, wurden Bewegungen des Geschwindigkeitsgebers direkt auf die Lokgeschwindigkeit umgesetzt - wie bei der klassischen, spannungsbasierten Steuerung. Hier ging sogar das erwähnte Steuergerät 6600 weiter, das eine zuschaltbare Verzögerung besaß.

Märklin hat die Einschränkungen des Systems in den folgenden Jahren und Jahrzehnten schrittweise entschärft oder aufgehoben, wobei bemerkenswerterweise eine weitgehende Kompatibilität zwischen alten und neueren Systemkomponenten gewahrt bleibt. Ende 2004 hat Märklin eine komplett neue Generation von Steuergeräten unter dem neuen Namen Märklin Systems (kurz "mfx") auf den Markt gebracht, das diese Fortentwicklungen zusammenfasst und weitere Neuerungen bietet.

Schon zu der Zeit vor der Einführung von Digitalen Modellbahnsteuerungen war der Marktführer Märklin infolge des Dreileiter Mittelleiter Gleissystems in der Spur H0 (Maßstab 1:87) im Grunde genommen inkompatibel zu den anderen Spur H0 Modellbahnen. Mit der Einführung der Digitalen Modellbahnsteuerungen setzte Märklin weiterhin konsequent auf ein eigenes Digitalsystem mit Motorola-Controllern und sicherte sich so seinen Markt. Andere Modellbahnhersteller wie zum Beispiel die Großserienhersteller Fleischmann und Roco boten jedoch zu jeder Zeit kompatible Lokomotiven für das Dreileiter Mittelleiter Gleissystem an. Im Europäischen Umfeld der Hobby Eisenbahner fahren zurzeit (Stand 2007) systembedingt viele Modelleisenbahner mit dem Dreileiter Mittelleiter Gleissystem in der Spur H0 seit längerem digital oder hätten zumindest infolge der in den Lokomotiven eingebauten Decoder die Möglichkeit dazu. Während sich das DCC-Format des Zweileiter Gleissystems in der Spur H0 erst in letzter Zeit, vor allem mit dem Aufkommen von Decodern mit Zusatzfunktionen wie Sound langsam aber stetig seinen Markt sichert. Alternative Digitalzentralen und Dekoder von Drittherstellern können seit Ende der 1990er Jahre sowohl im Motorola- als auch im verbreiteten DCC-Format senden und empfangen. Dies zum Teil sogar im selben Steuerkreis.

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