Omer Simeon
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Omer Simeon (* 21. Juli 1902 in New Orleans, Louisiana; † 17. September 1952 in New York City) war ein US-amerikanischer Klarinettist und Saxophonist.
[Bearbeiten] Leben
1914 zog Omer Simeon mit seiner Familie von New Orleans nach Chicago. Er nahm Unterricht bei Lorenzo Tio jr., der auch nach Chicago übersiedelt war. Er spielte in der Gruppe seines Bruders, den Al Simeons Hot Six. Darauf folgte ein Engagement in Charlie Elgars Creole Orchestra 1923 bis 1927. 1928 ging er nach New York City und spielte mit Louis Russell und Jelly Roll Morton, kehrte aber noch im selben Jahr nach Chicago zurück, um mit Erskine Tate in dessen Orchester zu spielen. 1931 kam er ins Earl Hines Orchestra und wo er bis 1941 blieb. Es folgte das Jimmie Luncefords Orchestra von 1942 bis 1950. Er machte Dixieland-Aufnahmen mit Kid Orys Creole Orchestra 1944 und 1945 sowie mit Wilbur de Paris und seiner Band.
Er starb 1952 an Krebs.
Personendaten | |
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NAME | Simeon, Omer |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Klarinettist |
GEBURTSDATUM | 21. Juli 1902 |
GEBURTSORT | New Orleans |
STERBEDATUM | 17. September 1952 |
STERBEORT | New York City |