Wutöschingen
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Wappen | Deutschlandkarte | |
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Basisdaten | ||
Bundesland: | Baden-Württemberg | |
Regierungsbezirk: | Freiburg | |
Landkreis: | Waldshut | |
Koordinaten: | Koordinaten: 47° 40′ N, 8° 22′ O47° 40′ N, 8° 22′ O | |
Höhe: | 393 m ü. NN | |
Fläche: | 26,47 km² | |
Einwohner: | 6614 (31. Dez. 2005) | |
Bevölkerungsdichte: | 250 Einwohner je km² | |
Postleitzahl: | 79793 | |
Vorwahl: | 07746 | |
Kfz-Kennzeichen: | WT | |
Gemeindeschlüssel: | 08 3 37 123 | |
Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kirchstraße 5 79793 Wutöschingen |
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Webpräsenz: | ||
Bürgermeister: | Georg Eble |
Wutöschingen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografische Lage
Wutöschingen liegt am südöstlichen Rand des Schwarzwalds in 365 bis 583 Meter Höhe, nur wenige Kilometer von der Kreisstadt Waldshut-Tiengen entfernt. Im Osten grenzt Wutöschingen an den Klettgau und damit an die Schweiz (Kanton Schaffhausen). Leitlinie für die Ortschaften und den überregionalen Verkehr ist, wie der Name erkennen lässt, das Tal der Wutach, die in Richtung Südsüdwest zum Rhein fließt. Aus der Vogelschau ergibt sich ein markanter Wechsel zwischen der Tallage mit den Ortschaften, Obstwiesen und Gewerbeflächen, einem recht steilen Anstieg und den Hochflächen mit Feldern, Einzelhöfen und Wäldern.
Nachbargemeinden sind im Norden, also wutachaufwärts, Eggingen, im Osten Klettgau, im Süden Lauchringen und im Westen Waldshut-Tiengen und Ühlingen-Birkendorf.
[Bearbeiten] Geschichte
Wie das Hochrheingebiet und der Klettgau gehört auch das untere Wutachtal auf Grund der Klimagunst zu den schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelten Räumen. Das Großsteingrab an der Straße zwischen Degernau und Erzingen gibt davon Zeugnis.
Das heutige Wutöschingen entstand zum 1. Januar 1975 durch das Gemeindereformgesetz und bildete sich aus den bis dahin selbstständigen Gemeinden Degernau, Horheim, Ofteringen, Schwerzen und Wutöschingen.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen zeigt in Gold über blauem Querfluss ein schwarzes, fünfspeichiges Mühlrad. Es symbolisiert die Wutach, die früher zahlreichen Mühlen und die fünf Teilgemeinden.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Gemeinde Wutöschingen ist Heimat und Ursprung der Aluminiumindustrie in der Hochrheinlandschaft, die mit der Gründung eines Aluminiumwalzwerkes im Jahre 1902 ihren Anfang fand. Heute gehen aus dem "Herzen der Aluminiumregion" zahlreiche Produkte dieses Werkstoffes in alle Welt.
[Bearbeiten] Kirchen
Im Hauptort Wutöschingen mitten im Ortskern steht die katholische Kirche St. Magdalena, die 1953 fertig gestellt wurde.
[Bearbeiten] Literatur
- Chronik der Gemeinde Wutöschingen. Gemeinde Wutöschingen, Wutöschingen 2006
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