Hernstein
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen | Karte |
---|---|
![]() |
|
Basisdaten | |
Bundesland: | Niederösterreich |
Bezirk: | Baden |
Fläche: | 46,58 km² |
Einwohner: | 1.421 (Volkszählung 2001) |
Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner je km² |
Höhe: | 438 m ü. A. |
Postleitzahl: | 2560 |
Vorwahl: | 02633, 02672 |
Geografische Lage: | Koordinaten: 47° 53′ N, 16° 6′ O47° 53′ N, 16° 6′ O |
Kfz-Kennzeichen: | BN |
Gemeindekennziffer: | 3 06 14 |
Gliederung Gemeindegebiet: | 7 Katastralgemeinden |
Adresse Gemeindeamt: | Berndorfer Straße 6 A-2560 Hernstein |
Offizielle Website: | www.hernstein.gv.at |
E-Mail-Adresse: | marktgemeinde@hernstein.gv.at |
Politik | |
Bürgermeister: | Leopold Nebel (ÖVP) |
Gemeinderat: | 19 Mitglieder: 14 ÖVP, 5 SPÖ |
Die Marktgemeinde Hernstein ist eine Gemeinde in Niederösterreich, Österreich und liegt im Süden von Wien im Bezirk Baden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Marktgemeinde Hernstein besteht aus 7 Ortsteilen:
- Aigen
- Alkersdorf
- Grillenberg
- Hernstein
- Kleinfeld
- Neusiedl
- Pöllau
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
Volkszählung | Einwohner |
---|---|
2001 | 1.421 |
1991 | 1.305 |
1981 | 1.191 |
1971 | 1.097 |
Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2001 der Statistik Austria
[Bearbeiten] Gemeinderat
[Bearbeiten] Geschichte
Hernstein geht auf eine autogene Herrschaftsbildung der bayerischen Grafen von Falkenstein und Neuburg zurück. Im Jahre 1125 wurde der Falkensteiner Reginold als Genannter de Harrandistein dokumentiert. Beim Untergang des Falkensteiner Geschlechts in der Mitte des 13. Jahrhunderts fiel Hernstein zunächst an das Hochstift Freising, bevor es von Euphemia übernommen wurde. In der frühen Neuzeit war Hernstein mehreren Wechseln seiner Herrschaftsverhältnisse ausgesetzt. Im 18. Jahrhundert wurde das alte Schloss. Am 19. Mai 1994 wurde Hernstein zur Marktgemeinde erhoben.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Ruine Hernstein: Reste des quadratischen Wehrturms der Burg sind heute am Berghang hinter dem Schloss sichtbar, erste urkundliche Erwähnung um 1170 n.Chr. 1529 von den Türken zerstört und nicht wiederaufgebaut.
- Schloss Hernstein: Aus einem Meierhof hervorgegangen, wurde das Schloss 1856 bis 1880 von Theophil Hansen zu einer der bedeutendsten Anlagen des Historismus umgebaut. 1945 war das Schloss Sitz des russischen Oberkomandanten. 1955 erwarb die Erste Österreichische Sparkasse das völlig heruntergekommene Schloss und ließ die Kriegsschäden beheben. 1962 wurde das Schloss von der Kammer der gewerblichen Wirtschaft gekauft, restauriert und in ein Seminarzentrum integriert (1995 Umbau zu einem Seminarhotel). Der Schlosspark mit seinem Teich, dem Portierhäuschen und dem Gartentor tragen sehr zum harmonischen Gesamteindruck bei.
[Bearbeiten] Museen
[Bearbeiten] Literatur
- René Riegler: Burgen, Schlösser und Ruinen im Bezirk Baden. Eigenverlag, Ternitz 1997
Alland | Altenmarkt an der Triesting | Bad Vöslau | Baden | Berndorf | Blumau-Neurißhof | Ebreichsdorf | Enzesfeld-Lindabrunn | Furth an der Triesting | Günselsdorf | Heiligenkreuz | Hernstein | Hirtenberg | Klausen-Leopoldsdorf | Kottingbrunn | Leobersdorf | Mitterndorf an der Fischa | Oberwaltersdorf | Pfaffstätten | Pottendorf | Pottenstein | Reisenberg | Schönau an der Triesting | Seibersdorf | Sooß | Tattendorf | Teesdorf | Traiskirchen | Trumau | Weißenbach an der Triesting