Trilogie
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Eine Trilogie ist ein inhaltlich zusammengehörendes literarisches, musikalisches oder filmisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Die Einzelwerke einer Trilogie haben zwar einen gemeinsamen Rahmen, sind jedoch gleichzeitig selbstständig und in sich abgeschlossen.
Der Name kommt vom griechischen τριλογια (trilogía, tri „drei“ und logía „Werk“) und bezeichnete die drei Tragödien, die bei dramatischen Wettkämpfen von den Tragödiendichtern hintereinander dargeboten wurden.
Oft wird fälschlicherweise ein o eingebracht, „Triologie“.
[Bearbeiten] Trilogien (Beispiele)
- 08/15 (Hans Hellmut Kirst)
- Danziger Trilogie (Günter Grass)
- Illuminatus! (Robert Anton Wilson und Robert Shea)
- New York-Trilogie (Paul Auster)
- Wallenstein (Friedrich Schiller)
[Bearbeiten] „falsche“ Trilogien
Es ist bemerkenswert, dass viele als Trilogie bekannte Werke eigentlich keine Trilogien sind.
- „Der Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien erschien in drei Bänden, was aber nur der Editions- und Drucktechnik geschuldet war. Die drei Bücher sind wiederum in sechs "Unterbücher" unterteilt. – Vergleiche Der Herr der Ringe: Zum Werk.
- den Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ bezeichnete Richard Wagner als „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend“ (also eigentlich eine Tetralogie)
- die Buchreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams wurde scherzhafterweise vom Autor als „vierteilige Trilogie in fünf Bänden“ bezeichnet, da sie ursprünglich aus nur drei Bänden bestand, aber später auf vier und letztlich auf fünf Teile erweitert wurde
- die Star Wars-Filme von George Lucas waren bis 1999 noch eine Trilogie, aber mit dem Erscheinen des vierten, fünften und sechsten Films wurde 2005 daraus eine Hexalogie. Die Episoden IV, V und VI mit Harrison Ford, die gut 20 Jahre vor den Episoden I, II und III produziert wurden, werden jedoch weiterhin als Star-Wars-Trilogie in einer digital überarbeiteten Version verkauft.
- die Germania-Trilogie von Heiner Müller hat nur einen ersten und einen dritten Teil.
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