Wilhelm Geißler
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wilhelm Geißler (* 29. September 1895 in Hamm; † 11. Februar 1977 in Wuppertal) war ein deutscher Grafiker und Maler.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Leben
Wilhelm Geißler wurde am 29. September 1895 in Hamm in Westfalen geboren. Nach dem Besuch der Oberrealschule arbeitete er zunächst ein Jahr als technischer Zeichner, anschließend als Volontär bei einem Malermeister.
Von 1913 bis 1916 studierte er an der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf und war dort Mitarbeiter des Wandmalers Hein Rüter. In diese Zeit fallen seine ersten Veröffentlichungen.
In den Jahren von 1916 bis 1918 nimmt Geißler als Soldat am ersten Weltkrieg teil. In dieser Zeit präsentiert er erstmalig seine Werke in einer Ausstellung des Gustav-Lübcke-Museums in Hamm.
Von 1919 bis 1920 studiert Geißler bei Prof. A. Kolb an der Grafik-Akademie in Leipzig, anschließend wechselt er für die Jahre 1921 bis 1922 an die Kunstgewerbeschule München.
In den zwanziger Jahren (1922 bis 1929) lebt und arbeitet Geißler in Rudolstadt (Thüringen) als Hausgrafiker des Greifenverlags. In diese Zeit fallen Ausstellungen in Kopenhagen, Hamm, Bochum, Aachen, Krefeld und Wuppertal.
Am 5. Januar 1929 heiraten Wilhelm Geißler und Elfriede von Ponickau.
1930 siedelt das Ehepaar Geißler nach Köln um. Bis 1943 entstehen hier zahlreiche Wandbilder und Mosaiken für sakrale und profane Bauten.
1943 wird Geißler Direktor der Meisterschule für das gestaltende Handwerk in Wuppertal
[Bearbeiten] Ausstellungen
[Bearbeiten] international
Wilhelm Geißler beteiligte sich an folgenden internationalen Kunstausstellungen:
- 1922 Kopenhagen
- 1936 Warschau
- 1937 Lyon
- 1937 Peking
- 1939 Chicago
- 1942 Brüssel
- 1952 Lakeland, Florida
- 1965 Krakau
[Bearbeiten] national
- 1918 Hamm
- 1934 Berlin
- 1934 Düsseldorf
- 1935 Dessau
- 1936 Leipzig
- 1937 Karlsruhe
- 1937 Wuppertal-Barmen
- 1959 München
- 1965 Berlin Intergrafik-Berlin 65
- 1965 Wuppertal
- 1966 Hamm
[Bearbeiten] Werke
- Glasfenster für die Universität Köln (1934), im 2. Weltkrieg zerstört
- Mosaik in der Oberschule Alsdorf (1934)
- Außenmosaik "Phönix" am Salzhaus-Römer in Frankfurt/Main (1955)
[Bearbeiten] Literatur
- Kurt Kauenhoven (Hrsg.): Wilhelm Geißler, holzschnitte, ein werkbuch [Zum 65. geburtstag Wilhelm Geißlers im auftrag des freundeskreises der woensampresse (werkgemeinschaft deutscher graphiker)]. [Sonderdruck]. Wuppertal[-Barmen]: Woensampresse, 1960, 54 S. (druck der woensampresse in wuppertal; 125)
- Wilhelm Geißler. Ausstellung von Gemälden, Monotypien, Zeichnungen, Holzschnitten aus Anlaß seines siebzigsten Geburtstages. Städtisches Gustav-Lübcke-Museum Hamm. 13. März bis 11. April 1966. Hamm 1966.
- Kurt Kauenhoven: Wilhelm Geißler. En tysk exlibriskunstner. Rudkøbing: Forlaget Grafolio, 1968, 56 S., (Kunstner-monografi; Nr. 9)
- Kurt Kauenhoven (Hrsg.): Gruß an Wilhelm Geißler. Eine Freundesgabe zu seinem 75. Geburtstag. Mit Beiträgen von Artur Buschmann, Werner Helwig, HAP Grieshaber, Eugen Skasa-Weiß, Joseph E. Drexel, Frans Masereel, Hans Pape und anderen. Essen: Privatdruck der Woensampresse, 1970, 63 Seiten
[Bearbeiten] Weblinks
Personendaten | |
---|---|
NAME | Geißler, Wilhelm |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Grafiker und Maler |
GEBURTSDATUM | 29. September 1895 |
GEBURTSORT | Hamm |
STERBEDATUM | 11. Februar 1977 |
STERBEORT | Wuppertal |