Diskussion:Benedikt XVI./Archiv 04
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Archiv 04
Hier stehen alle Beiträge vom vom 30. Juni 2005 bis zum 19. November 2006
Benedikt XVI.
- pro Aus naheliegenden Gründen allen Papier-Enzyklopädien einen Schritt voraus. Lesenswert schon heute, demnächst exzellent. --Bara 09:22, 30. Jun 2005 (CEST)
- pro, da der Artikel absolut lesenswert ist. Das einzige echte Problem dieaes Artikels ist seine Vandalismus-Anfälliglkeit, aber die scheint sich ja auch im Rahmen zu halten.--CWitte ℵ1 10:28, 30. Jun 2005 (CEST)
- pro, der Artikel wird zwar immer noch verfasst und erneuert werden müssen, ist aber meiner Meinung nach als lesenswert einzustufen --Obarskyr 11:32, 30. Jun 2005 (CEST)
- pro, die Vandalismusanfälligkeit ist zwar nach wie vor gegeben, aber die Daueredits (wie noch kurz nach der Wahl) haben mittlerweile aufgehört.--Moguntiner 12:04, 30. Jun 2005 (CEST)
- pro: --Atamari … 3. Jul 2005 12:13 (CEST)
- pro, Großartiger Artikel, durchweg sachlich und neutral und mit allen wichtigen Informationen - großes Lob an die Verfasser! (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von DonFry (Diskussion • Beiträge) 20:48, 28. Aug 2006)
- pro, finde den Artikel gut und fair, würde allerdings anregen, aus dem Absatz zu seinem Werk Einführung in das Christentum die Sätze 2, 3 und 4 zu streichen, da sich diese Aussagen dort weder wörtlich noch sinngemäß finden. Die anderen Sätze kann man (zur Not) so stehen lassen, auch wenn sich das Buch eben nicht mit Fragen der Kirchenreform, sondern mit dem christlichen Glaubensbekenntnis, besonders dem Glauben an Gott und an Jesus Christus befasst.-- (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von scipio (Diskussion • Beiträge) 9:14, 30 Aug 2006)
Ich bitte darum die Geburtsorte der Eltern (Vater= Rickering bei Deggendorf/Niederbayern) Mutter= Pleiskirchen bei Altötting/Oberbayern einfügen zu drüfen. Ausserdem den Umstand, dass der Vater die Mutter per Annonce in der Zeitung kennengelernt hat.
Ratzinger und Kondome
Es ist leider nicht explizit im Artikel vermerkt, daß Ratzinger weiterhin keine Kondome erlaubt. Bitte nachtragen ! (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 62.143.76.166 (Diskussion • Beiträge) 16:03, 17. Aug 2006)
- Man könnte neben diesem Punkt natürlich auch noch die 2600 anderen Punkte des Katechismus aufzählen, an denen Ratzinger festzuhalten beabsichtigt.
- PS: Empfehlenswert ist es immer, neue Themen unten anzufügen. In der Mitte findet sie später keiner mehr.--Moguntiner 17:17, 17. Aug 2006 (CEST)
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- Aber der Standpunkt um Kondome hat gerade in unserer heutigen Gesellschaft im Hinblick auf AIDS als Menscheitsbedrohende Krankheit einen besonderen Stellenwert und sollte extra erwähnt werden. Zudem denke ich, daß viele katholische Teenager sich in diesem Artikel über ihre Religion und deren Standpunkte informieren und demnach sich religionskonform verhalten werden. 62.143.76.166 15:51, 19. Aug 2006 (CEST)
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- LOL--Moguntiner 19:10, 20. Aug 2006 (CEST)
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- Aber der Standpunkt um Kondome hat gerade in unserer heutigen Gesellschaft im Hinblick auf AIDS als Menscheitsbedrohende Krankheit einen besonderen Stellenwert und sollte extra erwähnt werden. Zudem denke ich, daß viele katholische Teenager sich in diesem Artikel über ihre Religion und deren Standpunkte informieren und demnach sich religionskonform verhalten werden. 62.143.76.166 15:51, 19. Aug 2006 (CEST)
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- Es ist nun mal nicht Aufgabe jedes einzelnen Wikipedia-Artikels, vor den Gefahren von AIDS zu warnen und sinnvolles (gut, das ist abhängig von der eigenen Weltanschauung) Verhalten in Sachen Sexualität zu propagieren. Thematisch nahe Artikel (über Katholizismus, Sexualität, Kondome oder AIDS) werden das vermutlich in irgendeiner Form behandeln oder zumindest darauf verlinken. Das muss reichen. Wer auf den Wikipedia-Artikel zum aktuellen Papst angewiesen ist, um Kondom-Informationen zu finden, macht etwas falsch.--Harmonica 16:20, 19. Aug 2006 (CEST)
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- Natürlich nicht. Es geht hier primär um Benedikt mit seinen Aufgaben als Papst, die Politik die er anstrebt und die weitreichenden weltweiten Folgen, die er damit auslöst. Es ist nicht als antikatholisch zu werten, aber Fakt ist, daß durch die päpstliche Haltung Millionen Menschen mehr in Afrika sterben bzw. sterben werden. Dies sollte ein zentraler Bestandteil des Artikels sein. Das stößt natürlich bei den katholischen Wikipedianern auf starke Gegenwehr, da man seiner "Lichtgestalt" nichts anhaften will. Ich appeliere hier an den POV ! 62.143.76.166 16:31, 19. Aug 2006 (CEST)
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- Die Aussage, dass die Haltung des Papstes Millionen Menschenleben kostet, verstösst selbst stark gegen das NPOV-Gebot. Soweit ich weiß, fordert die kath. Kirche Enthaltsamkeit vor der Ehe, Monogamie, usw. Wer daraus nur den Teil "keine Kondome" mitnimmt, belügt sich selbst, wenn er einen Schuldigen für eventuelle Konsequenzen sucht. Die Haltung der kath. Kirche (einschließlich Benedikt) dazu ist schon sehr lange konstant (vor kurzem wurde die Benutzung von Kondomen in irgendeinem Kontext sogar erlaubt), insofern sehe ich kein Alleinstellungsmerkmal, was in den Benedikt-Artikel gehört. Falls Du die Thematik trotzdem beschreiben möchtest, stelle doch einfach einen Textvorschlag hier als Diskussionsgrundlage herein. Aber bitte ergehe Dich nicht weiter in Verschwörungstheorien über kath. Wikipedianer und ihre Lichtgestalt, die sie unbedingt schützen wollen.--Harmonica 16:45, 19. Aug 2006 (CEST)
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- Es ist richtig, daß die katholische Kirche Enthaltsamkeit und Monogamie fordert, wohlwissend, daß man dies nicht verlangen kann. Darum wurde das Konstrukt der "Sünde" geschaffen. Einerseits um weiterhin unerfüllbare Forderungen an die Anhänger zu richten und später über die anhänger zu richten, und zweitens die Anhänger fleißig zum Gang in die Kirche zu bewegen. Hierfür wurde auch daß Konstrukt "Hölle" erschaffen. Ohne "Sünde" und "Hölle" kann die katholische kirche nicht existieren. Kondome wären ein Ausweg aus dem "Zug zur Hölle", diesen Ausweg will sich aber die katholische Kirche als Monopol sichern. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 62.143.76.166 (Diskussion • Beiträge) 15:54, 19. Aug 2006 )
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- So, Kinners, es ist ja nicht so, dass die Mathematik keine Werkzeuge liefern würde, um die Aussage "Die katholische Sexualmoral bzw. die Aussage, dass die Haltung des Papstes Millionen Menschenleben kostet" zu überprüfen. Ich gehe mal davon aus, dass von der Haltung des Papstes im Wesentlichen katholische Menschenleben betroffen sein dürften, nicht wahr? Warum sollten sich Protestanten, Moslems oder Anhänger indigener Religionen an der Haltung des Papstes orientieren? Und wenn sie dies nicht tun, sind sie von keinen Folgen betroffen. Somit muss man nur die Kovarianz von HIV-Rate und relativem Anteil der Konfessionen in einem Staat berechnen und wird die Aussage bestätigen oder widerlegen können. Ich habe dies für die Staaten Afrikas mal durchgeführt. Die HIV-Infektionsraten habe ich von dieser Homepage, die Konfessionsanteile von dieser Homepage. Es ergibt sich für die Korrelationskoeffizienten von HIV-Rate mit Katholikenanteil: 0,23; mit Protestantenanteil: 0,44; mit dem Anteil anderer Christen: 0,06; mit dem Anteil Moslems: -0,55; und mit dem Anteil Anhänger indigener Religionen: 0,44. Katholiken in Afrika sind somit keinesfalls vermehrt von HIV betroffen. Die auffällige Antikorrelation zwischen Islam und HIV muss nicht an der besseren Sexualmoral des Islam liegen. Sie ist wohl eher der rigideren Durchsetzung derselben zuzuschreiben, bzw. in der "zurückhaltenden" Informationspolitik islamischer Staaten HIV betreffend zu finden. - AlterVista 23:09, 8. Okt 2006 (CEST)
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Hier der Textvorschlag (kurz gehallten):
Überschrift: Akutelle Problematiken
Trotz scharfer internationaler Kritik weigert sich Papst Benedikt, Verhütungsmittel als moralisch akzeptable Mittel gegen sexuell übertragbare Krankheiten wie AIDS und gegen die Überbevölkeung in Ländern der 3. Welt zu akzeptieren und deren Verwendung für Anhänger der katholischen Kirche zu erlauben. 62.143.76.166 16:55, 19. Aug 2006 (CEST)
- Wenn man diesen Text hinzufügt, kann man dem Benedikt-Artikel auch ähnliche Abschnitte zu weiblichen Priestern, die nicht erlaubt sind, mangelndem Fortschritt bei der Ökumene usw. hinzufügen. Und schon hat man einen stattlichen "Kritik"-Abschnitt, der nichts mit der Person Benedikt sondern mit der Haltung der kath. Kirche zu tun hat. Vermutlich existiert ein solcher Abschnitt dort (Artikel dazu in der Wikipedia) bereits, und das ist auch gut so. Nur, warum muß dieser Text hier dupliziert werden? Wenn der Papst von den uralten Regeln abweicht wäre das eine Erwähnung wert, aber wie schon jemand anders schrieb, dann kann man hier auch den komplette Katechismus hineinkopieren, weil Ratzinger den vermutlich auch unterstützt.--Harmonica 17:21, 19. Aug 2006 (CEST)
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- Ich find die ganze Diskusion über Aids und Kondome schon ein bisschen konstruiert. In Europa und Amerika breitet sich Aids meines Wissens nach nicht in Kreisen die der kath. Kirche besonders nahestehen aus sondern eher in Kirchenfernenen Kreisen. In Afrika sind die Ursachen vielfltig. Ich hab mal kurz im Internet gesucht und dass im Bezug auf Afrika gefunden:"Denn die Zahl an HIV-Infektionen in katholischen Ländern ist deutlich niedriger als in Ländern, wo wenig Katholiken leben. Swaziland: 43 Prozent Infektionsrate, 5 Prozent Katholiken. Uganda: 4 Prozent Infektionsrate, 37 Prozent Katholiken."(siehe auch hier:http://www.kath.net/detail.php?id=13488). Hierraus darf man sicherlich nicht zu schnell Schlüsse ziehen, sollte jedoch zum nachdenken anregen. Wie dies in anderen afrikanischen Ländern aussieht weiß ich nicht. Was moralisch akzeptabel ist ist Ansichtsache und ob die Überbevölkerung damit gesenkt wird bezfeifle ich auch (denk mal an England und die ganzen Teenagerschwangerschaften sicherlich kein kath. Land...). Außerdem gibt es auch andere Verhühtungsmethoden (im Bezug auf die Überbevölkerung) außer Kondome . Sapere aude!Cyrus Grisham 16:44, 20. Aug 2006 (CEST)
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- Benutzer:Harmonica hat es treffend zusammengefasst. Das kirchliche Kondomverbot gil nur mit einem strikten Enthaltsamkeitsgebot. Wer sich nur an das ein hält und gegen das andere verstößt handelt auf erkennbar eigenes Risiko. Wenn ein Arzt seinem Patienten sagt: "Sie dürfen aufstehen, aber nur mit Krücken" und der Patient aufsteht aber auf die Krücken pfeift - ist der Arzt dann schuld, wenn der Patient erneute Beschwerden bekommt?--Moguntiner 19:10, 20. Aug 2006 (CEST)
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Was sagt der Papst denn genau zu Kondomen. Wann hat er sich zum Thema geäußert. Belege? --robby 10:09, 21. Aug 2006 (CEST)
- Er lehnt künstliche Empfängnisverhütung ab. Das ist entgegen landläufiger Meinung keine Erfindung von Paul VI., Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. sondern spätestens seit der Enzyklika "Casti conubii" von 1930 (!) kirchliche Lehre.--Moguntiner 09:53, 22. Aug 2006 (CEST)
- Nun, es gab auch Enzykliken gegen die Menschenrechte in der Franz. Rev., dann wurde die Position stillschweigend aufgegebenen und schließlich erklärte sich Paul VI. ausdrücklich FÜR die Menschenrechte als eigentlich christlich, JP II. wurde dann zum "Papst der Menschenrechte". Eben darum wäre es wichtig, ob er überhaupt etwas zum Thema gesagt hat - und ich denke, das ist nicht der Fall, wohl aber haben hohe Vatikanvertreter in öffentl. Stellungnahmen das Kondom-Verbot im Zusammenhang mit Aids längst aufgeweicht, wenn also der Papst dem nicht offen widerspricht, ist anzunehmen, daß er ähnlich denkt, es aber nicht öffentlich sagen will... --robby 10:45, 22. Aug 2006 (CEST)
- Da jeder dieser Vertreter anschließend zurückrudern und dementieren musste, ist eher das Gegenteil wahrscheinlich.--Moguntiner 18:10, 22. Aug 2006 (CEST)
- Nun, es gab auch Enzykliken gegen die Menschenrechte in der Franz. Rev., dann wurde die Position stillschweigend aufgegebenen und schließlich erklärte sich Paul VI. ausdrücklich FÜR die Menschenrechte als eigentlich christlich, JP II. wurde dann zum "Papst der Menschenrechte". Eben darum wäre es wichtig, ob er überhaupt etwas zum Thema gesagt hat - und ich denke, das ist nicht der Fall, wohl aber haben hohe Vatikanvertreter in öffentl. Stellungnahmen das Kondom-Verbot im Zusammenhang mit Aids längst aufgeweicht, wenn also der Papst dem nicht offen widerspricht, ist anzunehmen, daß er ähnlich denkt, es aber nicht öffentlich sagen will... --robby 10:45, 22. Aug 2006 (CEST)
Benedikt XVI aht sich in seinem Interview mit dem ZDF zu Kondomen AIDS etc. geäußert. Die Haltung gegen Empfängnisverhütung ist in sofern berechtigt, da im Katechismus wie auch in den 10 Geboten der Geschlechtsverkehr (6. Gebot: du sollst nicht Ehebrechen) verankert. Das heißt in etwa, dass Geschlechtsverkehr vor der Ehe und außerehelicher Verkehr VERBOTEN ist. Diese Form der Empfängnisverhütung nennt man Askese und sie ist bei weitem die Erfolgreichste, wenn sie angewandt wird. Das System der katholischen Kirche ist wasserdicht. Die schlechte Kritik gegenüber dem Vatikan kommtnur zustande, da sich die Leute nicht darüber im Klaren sind, was die Kirche statt der Kondome für "Empfengnisverhütungsmittel" (Askese) vorschreibt. Das wäre etwa so, als ob man die katholische Kirche als Grund vorschiebt außerehelichen Sex ohne Kondom zu haben, da man sich darüber nicht ganz im klaren ist. Im Interview mit Papst Benedikt ist diese Haltung klar erkennbar, allerdings ist sie in Metaphern versteckt. "wir müssen unsere Herzen schulen" etc. Das Interview kann man sich ganz unter www.zdf.de anschauen .FriedrichWelz 22:41, 22. Aug 2006 (CEST)
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- Die Aussage "aber Fakt ist, daß durch die päpstliche Haltung Millionen Menschen mehr in Afrika sterben bzw. sterben werden" ist völlig an den Haaren herbeigezogen, da der Papst niemandem verbietet, Kondome zu benutzen. Was er tut, ist, dass er den Angehörigen der kath. Kirche moralische Richtlinien über den Einsatz von Kondomen gibt. Und da nichtmal 15% der Afrikaner katholisch sind, dürften die meisten von denen herzlich wenig darauf hören was der Papst sagt. Diejenigen, die aber darauf hören, werden dann anzunehmenderweise auch die anderen Richtlinien - nämlich Enthaltsamkeit bis zur Ehe und Treue in der Ehe - praktizieren. Als Mittel zur Vermeidung einer Ansteckung erlaubt die Kirche Kondome *innerhalb* der Ehe, wenn einer der Partner infiziert ist; NICHT aber als Verhütungsmittel, da die Kirche nunmal Sexialutät, Liebe, Ehe und Fortpflanzung als gottgewollte Einheit sieht. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von DonFry (Diskussion • Beiträge) 20:27, 28. Aug 2006)
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- Das Problem hierbei ist allerdings, dass der Papst, aber auch die katholische Kirche, gerade wegen der Kondome in Kritik gerät, da viele nicht wissen, dass der Hintergedanke ein guter ist(ich wiederhole mich). Wenn man jetzt die katholischen Schwarzafrikaner, die eine Minderheit darstellen, mit dem Rest vergleicht, so lässt sich daran feststellen, dass die katholischen Schwarzafrikaner deutlich weniger vom HI-Virus befallen sind. Allerdings werden solche Aspekte gerne unter den Tisch gekehrt.FriedrichWelz
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"Es ist richtig, daß die katholische Kirche Enthaltsamkeit und Monogamie fordert, wohlwissend, daß man dies nicht verlangen kann"
Ich verstehe den Satz nicht. Du sagst, die Kirche fordert etwas, wohlwissend, dass man dies nicht fordern kann. Aus der Tatsache, dass sie es fordert, folgt doch dass man es fordern kann - oder sehe ich das falsch? Dass Du persönlich diese Forderung als unerfüllbar betrachtest, tut in der Wikipedia nichts zur Sache. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von DonFry (Diskussion • Beiträge) 20:27, 28. Aug 2006)
So langsam finde ich es unerhört, was ich hier so lese. Wenn man also katholischer Afrikaner ist, bekommt man kein AIDS, da man ja auf der "richtigen Seite" ist. Wenn man nun aber nicht katholisch ist, oder sogar schwul ist, dann kommt die Teufelskrankheit AIDS und befördert die Nichtkatholiken in die Hölle. Und was bekommt ihr Katholiken im Himmel versprochen ? 77 Jungfrauen ? Der Extremismus in der Religion hat wirklioch zugenommen. Ich hätte nicht erwartet, daß die kritische Auseinandersetzung in einem Wikipedia-Artikel über die Person Papst Benedikt auf derart Gegenwind stößt. Er wird in dem Artikel als Lichtgestalt präsentiert, doch allein weil Weltweit so viele Menschen über ihn Kritik ausüben, müssen Hintergründe hierfür im Artikel verfasst sein. Langsam komme ich mir vor, als würde ich in der Nordkoreanischen Wiki eine Kritik an Kim Yang Ill ausüben. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 62.143.76.166 (Diskussion • Beiträge) 00:25, 30. Aug 2006)
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- Das ist doch an den Haaren herbeigezogen, dass katholische Schwarzafrikaner, nur weil sie katholisch sind, vom HI Virus verschont werden. EIn bisschen weiter oben im Diskussionsbeitrag stehen Zahlen, die selbstverständlich nicht überbewertet werden dürfen. Wenn man sich allerdings die Zahlen anschaut, kann man feststellen, dass Katholiken weniger davon befallen sind und das nicht im geringen Maße. Der Grund dafür ist nicht, dass sie "auf der richtigen Seite" stehen, sondern dass sie durch die Gebote der Bibel einen anderen Lebensstil haben (vgl 6. Gebot: du sollst nicht Ehebrechen). Allein dies ist schon ein guter Grund dafür, dass katholische Schwarzafrikaner weniger vom HI-Virus befallen sind. Der Grund, warum die Kirche Kondome verbietet (Ausnahmen bestätigen die Regel), liegt in der Bibel direkt vor (Aufruf zur Fortpflanzung) und die Anwendung von Kondomen würde dies verhindern. Bei Einhaltung des 6. Gebotes und Keuschheit ist es ausgeschlossen, dass sich einer der beiden Ehepartner mit dem HI Virus infiziert. Wenn jetzt allerdings jemand daherkommt und sagt "die Kirche verbietet Kondome also lasst es uns so treiben" (wenn ich das mal so banal sagen darf) dann kehrt man das 6. Gebot, wie auch die vorgeschriebene Keuschheit unter den Tisch und nimmt das Verbot der Kondome nur als unterstützendes Argument um Sex ohne Kondom zu haben. In dem Falle darf man die Schuld nicht auf die Kirche schieben.FriedrichWelz
Die Behauptung, dass die Haltung der Kath. Kirche Millionen Menschenleben kostet, ist, mit Verlaub, an Dummheit nicht mehr zu überbieten. Im Gegenteil, sie rettet Millionen Menschenleben, denn wer katholisch lebt, bekommt kein Aids, bzw. nur bei einer verunglückten Bluttransfusion. --Common Senser 21:22, 31. Aug 2006 (CEST)
Ratzinger und Bush
Die Details zu dem Brief Ratzingers an die amerikanischen Bischöfe sind wichtig, um dessen politische Bedeutung einschätzen können. Die kurze Formulierung ist nichtssagend.
- Das ist ja schön und gut. Der eingestellte Text ist aber einerseits teilweise eine wörtliche Kopie von http://www.kpd-online.info/rmvoll_507.html ; andererseits wurde er lieblos mitten in die Biografie geknallt. Im Vergleich zum übrigen Text ist der eingestellte Abschnitt zudem überproportional lang, zumal es sich um die Äußerung eines einzigen Kommentators handelt. Ein, zwei Absätze im Abschnitt "Stimmen zur Wahl" sollten genügen; dies ist schließlich kein Presseforum. --Fb78 ☼ 15:33, 13. Jul 2005 (CEST)
- Meines Erachtens hat das gar nichts im Artikel zu suchen. Wikipedia dient nicht der Theoriefindung und für eine tatsächliche Einwirkung des damaligen Kardinals auf den US-Wahlkampf gibt es keinerlei Beweise.--Moguntiner 15:49, 13. Jul 2005 (CEST)
- Der zitierte Text wurde keiner Website sondern direkt der FAZ entnommen, die auch als Quelle genannt wird. Welche andere Funktion hat der Hinweis auf die Website (die mir gar nicht bekannt ist) als eine denunziatorische? Da der Text des Briefes öffentlich bekannt wurde, gibt es sehr wohl Beweise.
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- sondern direkt der FAZ entnommen - das ist dann ebenso eine Urheberrechtsverletzung. Wessen Urheberrecht verletzt wird, ist letztlich irrelevant. Jcr 18:06, 13. Jul 2005 (CEST)
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- @Nicht unterschreibende IP: Das es den Artikel gibt ist mir klar. Für die Auswirkungen der Ratzinger Aussage ist das aber noch lange kein Beweis.--Moguntiner 12:00, 14. Jul 2005 (CEST)
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Persönliche Anmerkung
Ein insgesamt sehr gelungener Artikel, Dank an alle Autoren für dies Glanzleistung enzyklopädischer Arbeit. Herzliche Grüße: Cogito2 22:15, 30. Jul 2005 (CEST)
Vorgänger, Nachfolger
Wie wäre es mit einer weiteren Vorgänger/Nachfolger-Kategorie: Kardinalpräfekt der Glaubenskongregation (oder wie das heißt)? --84.154.94.67 18:53, 31. Jul 2005 (CEST)
- Theoretisch denkbar, aber man sollte es mit diesen Vorgänger-Nachfolger Leisten nicht übertreiben. Die Leiste "Kardinaldekan" ist schon grenzwertig. Es heißt übrigens ganz einfach: Präfekt der Glaubenskongregation.--Moguntiner 21:27, 31. Jul 2005 (CEST)
- Dann aber eher die Kardinaldekans-Leiste ’naus und dafür die Präfekten-Leiste ’nein, denn Kardinaldekan ist ein Ehrentitel, der nur während des Konklaves von Bedeutung ist, Präfekt der Glaubenskongregation dagegen ein durchaus wichtiges Amt. --84.154.81.197 09:14, 3. Aug 2005 (CEST)
- Damit hast du eigentlich Recht.--Moguntiner 12:30, 3. Aug 2005 (CEST)
- Wie ich sehe, ist sie bereits eingefügt. Dazu muss ich mal ganz ehrlich was sagen: Wer so eine neue Vorgänger-Nachfolger Leiste einführt, der muss sie anschließend in ALLE betreffenden Artikel einfügen, also auch in die von William Joseph Levada... usw. Ansonsten macht so eine Leiste noch weniger Sinn.--Moguntiner 12:37, 3. Aug 2005 (CEST)
- Damit hast du eigentlich Recht.--Moguntiner 12:30, 3. Aug 2005 (CEST)
- Dann aber eher die Kardinaldekans-Leiste ’naus und dafür die Präfekten-Leiste ’nein, denn Kardinaldekan ist ein Ehrentitel, der nur während des Konklaves von Bedeutung ist, Präfekt der Glaubenskongregation dagegen ein durchaus wichtiges Amt. --84.154.81.197 09:14, 3. Aug 2005 (CEST)
Historisch und religionspolitisch wäre eine Vorgänger/Nachfolger-Kategorie durchaus interessant. Leiter der Glaubenskongregation bzw. Inquisition waren teilweise mächtiger/wichtiger/relevanter/kulturhistorisch erinnerungswürdiger als Könige und Fürsten. Wolley 17:16, 15. Aug 2005 (CEST)
Ablass für WJT-Teilnehmer
Um das mal genauer auszuführen: Bei einem Ablass handelt es sich um eine ganz übliche Art des Sündennachlasses. Wer im Heiligen Jahr durch alle vier Hl. Pforten der Patriarchalbasiliken geht bekommt ihn, weiterhin kann er - wie hier - per Dekret gewährt werden. Ablasshandel ist eine ganz andere Sache aus der beginnenden Neuzeit und kann mit einem Ablass wie am WJT nicht gegenübergestellt werden. Dass der WJT Kosten verursacht ist klar, fraglich ist, was das mit dem Ablass zu tun hat. Der Vatikan lädt auch nicht zu den WJT ein, sondern der Papst selber. Veranstalter sind aber immer die jeweilgen Landesdiözesen, die sich auch über die Finanzierung kümmern. Der Papst selbst ist Gast auf dem WJT, nicht Gastgeber. Das ist Kardinal Meisner oder die Deutsche Bischofskonferenz.
Außerdem habe ich noch etwas Grundsätzliches: Wenn dieser Artikel, wie im Artikel Johannes Paul II. bereits zu sehen, in Zukunft auch mit jedem Fitzel an INformationen über überflüssiges zugeschrieben wird, dann wird er bals nicht mehr lesenswert sein. Ich komme ziemlich rum im christlichen Internet, aber von einer Kritik am Ablass habe ich noch nichts gelesen. Daraus kann geschlossen werden, das es sich um Kritik von eher unbedeutender Seite gehandelt haben muss. Normalerweise verbreiten die Medien derelei Kritik ja mit Wonne. Jedenfalls meine ich, dass man sich im Artikel auf das Wesentliche konzentrieren sollte und ihn nicht mit endlosen Nichtigkeiten vollzuschreiben. Das ist nicht wirklich hilfreich.--Moguntiner 20:39, 15. Aug 2005 (CEST)
- Es gab doch auch schon Ablass fürs fernsehgucken. Also nichts erwähnenswertes. -- MlaWU 21:27, 15. Aug 2005 (CEST)
- So kurz und knapp und dennoch treffend würde ich mich auch gern ausdrücken können :-( ;-)) --Moguntiner 22:09, 15. Aug 2005 (CEST)
- Ja, Ablaß ist kein Thema mehr, aber ich wehre mich gegen die Formulierung von Moguntiner "Sündenablaß". Die Kirche hat in zurechnungsfähigem Zustand immer nur Buße nachgelassen mit dem Ablaß, aber nie Sünden, die werden durch Reue, im schweren Fall durch Beichte vergeben, der Ablaß vergibt keine Sünden, auch wenn das noch so oft behauptet wird, sondern er erspart die Buße für bereits vergebene Sünden. --robby 00:40, 16. Aug 2005 (CEST)
- So kurz und knapp und dennoch treffend würde ich mich auch gern ausdrücken können :-( ;-)) --Moguntiner 22:09, 15. Aug 2005 (CEST)
Danke, Robby, das war nötig! Mindestens macht es diejenigen bösgläubig, die das immer wieder falsch darstellen.--Ulula 18:45, 16. Aug 2005 (CEST)
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- Ablass ist m.E. Menschenwerk. Dass der Papst allen Besuchern des WJTs einen vollständigen Ablass ihrer Sünden anbietet, ist m.E. aus mehreren Gründen mehr als problematisch: laut geplanter Einahme-Überschussrechnung soll ein Großteil der 100 Millionen Euro, die der WJT kostet, von den WJT-Teilnehmern selbst bezahlt werden. Ich sehe da das Versprechen eines vollständigen Ablasses - abgesehen von der ganzen intelektuellen Zumutung, die dieses Konstrukt darstellt - als eine Wiederkehr des Ablasshandels. Das mag als solche nicht so besonders wichtig sein, aber einen Hinweis darauf, dass - bei der zentralen Bedeutung, die der Ablasshandel bei der Entstehung des Protestantismus hatte - dieser Ablass ein Nadelstich gegen die Ökumene ist, halte ich für notwendig. Es sind immer die alten Probleme, die zum Himmel stinken. Wolley 19:13, 16. Aug 2005 (CEST)
- Deine Argumentation ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. --Berthold Werner 13:44, 17. Aug 2005 (CEST)
- Was verstehst Du nicht? Zum Verständnis: wenn Prälat Wurzelmoser aus Hinterhupfingen einen vollständigen Ablass gegeben hätte, wäre die Sachlage sicher anders, wenn aber der Theologe, ehemalige Präfekt der Glaubenkongregation und Federführer des Weltkatechismus knapp 500 Jahre nach Luthers Thesen einen Ablass verspricht (mit welchem Recht überhaupt?), ist das Symbolpolitik. Ich habe genug Dantes Beschreibungen der Hölle gelesen und mich von Botticellis Höllen] erschrecken lassen, um den deutschen Papst da richtig zu verstehen. Und ich erkläre gerne. Wolley 15:10, 17. Aug 2005 (CEST)
- Ich verstehe dich immer weniger. Ich glaube du trifftest in deinen Gedankem immer mehr vom Thema ab. Zur Erinnerung, das Thema ist: Benedikt XVI.--Berthold Werner 08:57, 18. Aug 2005 (CEST)
- Dann erkläre uns bitte, was diesen Ablaß von den anderen Ablässen (z.B. die vom letzten Jahr) unterscheidet und ihn somit aus der Menge aller Ablässe hervortreten und relevant werden läßt. -- MlaWU 15:21, 17. Aug 2005 (CEST)
- Was verstehst Du nicht? Zum Verständnis: wenn Prälat Wurzelmoser aus Hinterhupfingen einen vollständigen Ablass gegeben hätte, wäre die Sachlage sicher anders, wenn aber der Theologe, ehemalige Präfekt der Glaubenkongregation und Federführer des Weltkatechismus knapp 500 Jahre nach Luthers Thesen einen Ablass verspricht (mit welchem Recht überhaupt?), ist das Symbolpolitik. Ich habe genug Dantes Beschreibungen der Hölle gelesen und mich von Botticellis Höllen] erschrecken lassen, um den deutschen Papst da richtig zu verstehen. Und ich erkläre gerne. Wolley 15:10, 17. Aug 2005 (CEST)
- Deine Argumentation ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. --Berthold Werner 13:44, 17. Aug 2005 (CEST)
- Ablass ist m.E. Menschenwerk. Dass der Papst allen Besuchern des WJTs einen vollständigen Ablass ihrer Sünden anbietet, ist m.E. aus mehreren Gründen mehr als problematisch: laut geplanter Einahme-Überschussrechnung soll ein Großteil der 100 Millionen Euro, die der WJT kostet, von den WJT-Teilnehmern selbst bezahlt werden. Ich sehe da das Versprechen eines vollständigen Ablasses - abgesehen von der ganzen intelektuellen Zumutung, die dieses Konstrukt darstellt - als eine Wiederkehr des Ablasshandels. Das mag als solche nicht so besonders wichtig sein, aber einen Hinweis darauf, dass - bei der zentralen Bedeutung, die der Ablasshandel bei der Entstehung des Protestantismus hatte - dieser Ablass ein Nadelstich gegen die Ökumene ist, halte ich für notwendig. Es sind immer die alten Probleme, die zum Himmel stinken. Wolley 19:13, 16. Aug 2005 (CEST)
Die Kosten des Ablasses heuer betragen 100 Millionen Euro. Und gleichzeitig gibt es in jenem Land für den Großteil der Bevölkerung keine Hirse mehr, derem sexuell aktiverem Teil die römische Kurie fachmännisch anempfiehlt, die Benutzung von Kondomen zu vermeiden. Ob der Papst sich selbst - z.B. durch eine Reise in die Hungeregionen des Niger - einen Sündenablass aussprechen kann? Ein weiterer Unterschied zu anderen Ablässen besteht darin, dass der WJT Ziel nicht nur für Katholiken ist. Denen - und insbesondere den protestantischen Besuchern - den Ablass anzubieten, entbehrt nicht einer gewissen Delikatesse, über die sich der Theologe und Spezialist für Kirchengeschichte Ratzinger ganz sicher im klaren ist. Hat es für die letzten WJTs einen Ablass gegeben? Ich halte dieses Angebot für mehr als einen Nadelstich gegen die Ökumene und insofern ist der Abschnitt unter Entscheidungen mindestens POV. Ein Löschen verkürzt unnötig und befördert den Papst-Artikel in Richtung Bunte-Illustrierte-Artikel. Wikipedia ist aber eine Enzyklopädie. Wolley 15:24, 17. Aug 2005 (CEST)
- Mal eine ganz einfache Frage: Warum gab es dann z.B. keinen Aufschrei, als beim urbi-et-orbi-Segen zu Weihnachten allen Fernsehzuschauern ein Ablaß gewährt wurde? Unter denen waren sicher mehr Nichtkatholiken als auf dem WJT. Schlimmer noch: der wurde sogar in der Tagesschau übertragen!!! -- MlaWU 16:03, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Soweit ich das aus den lachfaltigen Augenwinkeln mitbekommen habe, ist die Gültigkeit multimedia verbreiteter Sakramente umstritten. Spätestens seit Luther sind Ablässe überhaupt umstritten. Dass etwas anderes auch umstritten ist, bewirkt aber nicht, dass sich beim Ablasstreit die unterschiedlichen Perspektiven auf eine Achse legen und der Streit dadurch beigelegt ist. Mir sind die Ablässe völlig schnurz bis auf das Faktum, dass es sich um eine hinterv... Ranküne und einen Nadelstich gegen die Ökumene handelt, Besuchern erstmal das Parteiabzeichen anzuheften, das sie vielleicht gar nicht wollen. Ähnlich delikat ist die (angebliche) Bezeichnung der Teilnahme von Frere Roger an der Kommunion in Rom als Zufall. Soweit ich gehört hatte, hat sich der Gründer von Taize durchaus der römichen Hierarchie (zumindest teilweise) unterstellt, in welcher theologischen Form auch immer. Ich habe an orthodoxen Messen teilgenommen und fände dieses ganze, seit 1054 andauernde Häresie- und Schisma-Unwesen, welches in seinen römischen Ausprägungen nur von der östlichen Orthodoxie übertroffen wird, nur historisch spannend, wenn ich nicht wüßte, wie leicht aus solchen Etikette-Verstößen und Eitelkeits-Verletzungen Kirchenspaltungen und Kriege entstanden sind und entstehen werden. Deswegen sollte man auch keine Nadelstiche durchgehen lassen. Kann man sich nicht auf eine vernünftige Formulierung einigen? Wolley 16:16, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Du meinst also, irgendwelche evangelischen Kirchen fühlen sich vor dem Kopf gestoßen, weil der Papst den Jugendlichen, die zum katholischen Weltjugendtag pilgern unter bestimmten Bedingungen einen Bußnachlaß gewährt? Kannst Du das belegen? Was Frère Roger, Gott hab ihn selig, angeht, der hat nicht das Primat des Papstes anerkannt, sondern hatte ein "katholisches" Eucharistieverständnis. Wo Du da einen Zusammenhang zum Ablaß vom WJT siehst, bleibt mir aber unklar... Sicher gibt es Kritik. Die gibt es immer. Allerdings ist der Ablaß nun wirklich kein Thema. Die Evis sind ja zum Beispiel der Meinung, daß Gott sie liebt und sie, egal was sie tun, gerettet werden. Die werden sich also für den Ablaß in keiner Weise intressieren. Und die meisten Katholiken nehmen das vermutlich auch relativ emotionslos zur Kenntnis. Das Thema ist einfach nicht relevant. -- MlaWU 17:08, 17. Aug 2005 (CEST)
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Ein vollkommener Ablaß ist nach römisch-katholischem Verständnis verbunden mit dem Empfang des Bußsakraments und der Kommunion. Wesentlich dabei ist aber jedenfalls die innere Bekehrung. Das heißt, es wird nichts nützen, äußere Ablaßwerke zu vollbringen (Gebete, Teilnahme am WJT etc.), wenn die innere Gesinnung der Buße und der Umkehr fehlt. Darum geht es der Kirche beim Ablaß: dass die Gläubigen zu einer inneren Gesinnung der Reue über die Sünden und zu echter Umkehr kommen. Sonst nützt der Ablaß nichts. Es sind also rein spirituelle Motive, die den Papst bewogen haben, einen Ablass für die WJT-Teilnehmer auszurufen und keine anderen. Wer dies immer noch nicht glaubt: Auch jene, die für die Jugend beten, die auf dem WJT teilnimmt, werden der geistlichen "Früchte" des Ablasses teilhaftig. So steht's im päpstlichen Dekret! Josef Spindelböck 16:43, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Und wie funktioniert dann der Ablass via Glotze? Mir wäre es lieber, wenn der intellektuelle Papst von seinen Ablässen abließe und statt dessen dem Frevel südlich der Sahara entgegenarbeitete. Mich ärgert, wenn Joachim Meisner davon salbadert, man müsse Jesus Christus schmecken, dann schmeckte einem nichts anderes mehr zu einem Zeitpunkt, wo in ganz Niger keine Hirse mehr zu kaufen ist, dem einzigen Grundnahrungsmittel in Niger. Gleichzeitig 100 Millionen Euro für eine Jeunesse dorée von Meisner in Köln organisiert ausgegeben wird und in Essen und Aachen die Jugendarbeit zusammenbricht. Das sind politische Fragestellungen die mit (alten) Misständen in der Kurie zu tun haben. Dort macht man sich auf den Weg von Billy Graham und verschärft den Frevel mit geistlosen und unverantwortlichen Rumpelkammer-Ansichten aus der Sexualethik-Ecke. Ich möchte nicht, dass Leute wie Meisner, Wetter die jubelnde Bagage in Köln als Wasser auf ihre Unverantwortungs-Mühlen leiten. Wolley 17:09, 17. Aug 2005 (CEST)
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- "Und in Afrika hungern Kinder" hat meine Mutter früher auch immer gesagt, wenn ich nicht aufessen wollte. Da hatte das aber zumindest noch irgendwie was mit dem Thema zu tun. Den Zusammenhang zwischen Ablaß und hungernden Kindern kann ich hingegen nicht erkennen. Auf fundierte Kritik am gewährten Ablaß, am besten durch den Vertreter einer evangelischen Kirche, warten wir hier hingegen immernoch. -- MlaWU 17:17, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Als 6jährige in der ersten und zweiten Klasse haben wir immer für die Diaspora Groschen gesammelt. Erst viel später ist mir klar geworden, dass das nicht für die armen Kinder in Afrika war, sondern für die Diaspora in der Nähe von Hannover, wo dringend ein VW-Bulli für die Mission in Niedersachsen (evangelische Gegend da) benötigt wurde. Den Zusammenhang kann ich Dir erklären: ich halte die 100 Millionen für die WJT für eine skandalös hohe Zahl, die ich mir nur mit buchhalterischen Tricks erklären kann, welche möglichst große landeshaushalterische oder kommunalhaushalterische Anteilnahme an den Prozentekuchen motivieren sollen. Den Zusammenhang würde ich über die Frage herstellen, welche Verteilungsinfrastruktur in Niger für 50 Millionen geschaffen werden könnte. Ansonsten: einige Länder Afrikas werden von großen Plagen überzogen, zu denen ich auch die Position des Papstes in Fragen der Sexualethik halte. Wolley 17:45, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Das überrascht dich? Diaspora heißt Zerstreuung und als Katholik lebt man in einer evangelischen Gegend nunmal in der Zerstreuung. Ansonsten sehe ich immernoch keinen Zusammenhang zwischen den 100M€ und dem Ablaß. Mit den 100M€ kannst Du bestenfalls gegen das WJT wettern, aber nicht gegen den dort gewährten Ablaß. Und übrigens: im Niger intressiert die katholische Sexualethik auch niemanden. Das sind da (fast) alles Moslems. Vielleicht solltest Du Dich mal auf eine Argumentationsschiene beschränken. Vorhin hast Du noch behauptet, die Evis würden sich am Ablaß stören. Jetzt sind plötzlich die hungernden Kinder in Afrika der Grund... Du weichst aus und antwortest nur mit Allgemeinplätzen. -- MlaWU 18:10, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Das mit Diaspora nicht unbedingt Afrika gemeint ist, ist ja wirklich nichts neues. Ich kann mich auch noch an diese Sammlungen erinnern - ebenso an Heftchen, in denen dann die Verwendung für eine Jugendgruppe oderwasweißich irgendwo in Hamburg oder auch in Görlitz beschrieben wurde. Im übrigen ist es reichlich naiv, zu erwarten, mit einer Geldflut nach Afrika würde sich dort gleich alles zum besseren wenden.--Wahldresdner 18:46, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Früher? Das gibt es immer noch. Googel mal nach "Bonifatiuswerk". Wobei in der Diaspora natürlich auch für die Diaspora gesammelt wird. Aber das hat nun wirklich nichts mehr mit dem Editwar zu tun. -- MlaWU 22:12, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Schön, Wolley, und Du meinst, mit deinem kleinen Edit-war zum Thema Ablass wird daran was geändert? Abgesehen davon bist du bisher der einzige, der in diesem Ablass eine Spitze gegen die Ökumene erkennen will - ich habe zumindest in diversen Medienberichten über den WJT alles mögliche an Kritik gefunden, aber der Ablass wurde nirgends erwähnt.--Wahldresdner 17:24, 17. Aug 2005 (CEST)
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- So ein Ablass hat halt einen langen Bart und ho(h)lt niemand vor die Glotze und hinter dem Ofen hervor. Allerdings hat die Kurie mit ihrem status quo ja viel Zeit und kleine Nadelstiche lassen meist nur den Getroffenen von seiner Position abrücken. Ganz abgesehen davon: die meisten glauben nicht an den Ablass (halten ihn für Hokuspokus, mit welchem Recht kann einer dem anderen etwas nichtexistentes wie das Fegefeuer ersparen?). Jaja, ist halt der Ablass, zapp weiter. Auf meine Frage wie der Glotze-Ablass funktioniert, wenn doch die anderen Teile des Busssakraments Voraussetzung sind, gab es auch noch keine plausible Antwort. Nochmal meine Position: Ablass ist Menschenwerk und war mal ein Riesenstreitpunkt der indirekt zur Verwüstung ganzer Landstriche geführt hat (dreißigjähriger Glaubenskrieg, 1618-1648). Von mir aus kann der Papst seinen Ablass behalten und ihn für das eigene Fegefeuer verwenden, für fehlende Aktivitäten im Niger. Weiteres bei Dante. Wolley 17:33, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Du sagst es - ein Ablass hat einen langen Bart und holt niemand hinter dem Ofen hervor - und deswegen machst Du so ein Gedöns? man kann sich wirklich an Kleinigkeiten aufreiben - du bist ein guter Beweis dafür... ;-) --Wahldresdner 18:46, 17. Aug 2005 (CEST)
- Ich glaube nicht, dass wegen des Ablasses mehr Leute zum WJT kommen. Auch ist der Ablass, wie schon gesagt, nicht mit einer Spende sondern mit der Beichte... verbunden.
- Im Laufe des Jahres gibt es mehrere Ablässe (ordentliche und ausserordentliche), die auch über Distanzen wirken können, aber immer mit den den gleichen Bedingungen verbunden sind. Es ist auch nicht mehr möglich, den Ablass für Verwandte zu erlangen (wie Luther noch in Rom getan hat)--Martin S !? 16:41, 18. Aug 2005 (CEST)
- @wolley: Du siehst in diesem Ablaß eine Symbolpolitik. Es war auch eine, aber anders, als Du es verstehst. Abgesehen davon, daß jemand, der sich die WJT-Fahrt nicht leisten kann, auch (wie auch jeder andere) einfach einen Rosenkranz (in einer Kirche oder in Gemeinschaft) beten kann und unter den gleichen Bedingungen den gleichen Ablaß bekommt - einen Ablaß gibt es unter anderem für eine Wallfahrt zu einem anerkannten Wallfahrtsort. Klingeln da ein paar Glocken? Genau - der WJT wurde so zu einer richtigen Wallfahrt mit der zugehörigen Belohnung.
- Und wie Du vom Ablaß zuerst auf die Kosten des WJTs, von denen auf hungernde Kinder in Afrika (wie oft gehen wir ins Kino oder leisten uns sonst etwas, was wir nicht unbedingt brauchen?), und von denen dann auf die kirchliche Sexualmoral kommst, da ist mir eigentlich jeder einzelne Schritt, besonders aber der letzte, schleierhaft. --84.154.116.221 17:35, 8. Okt 2005 (CEST)
- Du sagst es - ein Ablass hat einen langen Bart und holt niemand hinter dem Ofen hervor - und deswegen machst Du so ein Gedöns? man kann sich wirklich an Kleinigkeiten aufreiben - du bist ein guter Beweis dafür... ;-) --Wahldresdner 18:46, 17. Aug 2005 (CEST)
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Sperrung
Wegen des unschönen Edit Wars habe ich die Seite gesperrt. Die Beteiligten mögen sich bitte hier in der Diskussion einigen und Bescheid sagen. (Alternativ kann ich die Seite auch wieder freigeben, wenn alle zusichern, die derzeit umstrittene Stelle in Ruhe zu lassen, bis es hier zu einer Einigung gekommen ist.) --Skriptor ✉ 17:42, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Offenbar hast du nicht nur die Seite gesperrt sondern auch einen der Editwar-Beteiligten. Zu einem Editwar gehören aber immer (mindestens) zwei. Also entsperre entweder woolley oder sperre auch die anderen, besonders weil cyper den Editwar unter den Weltjugendtags-Artikeln weiterführt. Jersey 19:03, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Nicht irritieren lassen. Benutzer:Jersey ist eine Sockenpuppe von Benutzer:Wolley. -- Jcr 19:12, 17. Aug 2005 (CEST)
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- Wollte eben unter Pontifikat einen Eintrag zu auslandsreisen machen und dort die 1. Amtsreise zum Weltjugendtag in Köln machen. Vielleicht kann das ein admin machen, nachdem Kleinkinder sich hier wieder austoben müssen. Dick Tracy 14:17, 18. Aug 2005 (CEST)
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- Bitte hier nicht die komplette Reisetätigkeit dokumentieren, wir sind nicht das Sekretariat von Herrn Benedikt. --GS 14:56, 18. Aug 2005 (CEST)
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- @ Gs Was soll den der Kommentar? Ich werd sicherlich nicht reinsetzen, dass um 13:10 der Papst deutschen Boden berührte und um 13:13 er die Hand vom Bundespräsidenten schüttelte! Dick Tracy 15:00, 18. Aug 2005 (CEST)
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Ach ist ja schon eingefügt worden, hab ich gar nicht gesehen! Dick Tracy 15:00, 18. Aug 2005 (CEST)
- Mein Vorschlag: Ablass hier ganz weglassen (das unter Ablass gesagte reicht). --Martin S !? 16:45, 18. Aug 2005 (CEST)
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- Ich würde gerne unter Werke ergänzt haben (leider kann ich es ja nicht selber tun), dass sich eine sehr ausführliche Bibliographie Ratzingers bis 1997 in "Vom Wiederfinden der Mitte" ab Seite 291ff. findet. Sekundärliteratur und wichtige dokumentierte Briefwechsel sind auch aufgenommen. Benutzer:VossIC 13:33, 10. Aug 2006
- Wenn dein Account vier Tage alt ist, kannst du auch sog. halbgesperrte Artikel bearbeiten, wenn du eingeloggt bist.--Moguntiner 13:37, 10. Aug 2006 (CEST)
- Ich würde gerne unter Werke ergänzt haben (leider kann ich es ja nicht selber tun), dass sich eine sehr ausführliche Bibliographie Ratzingers bis 1997 in "Vom Wiederfinden der Mitte" ab Seite 291ff. findet. Sekundärliteratur und wichtige dokumentierte Briefwechsel sind auch aufgenommen. Benutzer:VossIC 13:33, 10. Aug 2006
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Sperrung wie lange??
wie lange wird der Artikel eigentlich noch gesperrt? Selbst bei der NRW Wahl wurden Kandidatenartikel nicht so lange gesperrt? Dick Tracy 08:03, 23. Aug 2005 (CEST)
- Ich entsperre ihn mal in der Hoffnung, dass es nicht wieder zu Edit-Wars kommt. Perrak (Diskussion) 01:04:23, 27. Aug 2005 (CEST)
- Die Hoffnung wurde nicht erfüllt. Benutzer:Wolley stellt weiterhin Behauptung über nur ihm seltsam und außergewöhnlich vorkommende Rituale ein. Dass diese bereits von 5-6 verschiedenen Benutzer revertiert wurden scheint ihn nicht zu interessieren.--Moguntiner 12:51, 27. Aug 2005 (CEST)
- Der eingefügte Absatz enthält ein unbestrittenes Faktum, welches vorher nicht in dem Artikel enthalten war. Dass das kritisch gesehen wird (z.B. von mir) ist als Kritik kenntlich gemacht. Dass Ablaesse nicht nur ein Ritual, sondern einer der Streitpunkte bei der Trennung der katholischen von den protestantischen Kirchen waren ist ebenfalls wohl unbestritten. Wenn hier Glaubenseiferer einfach Kritik abbügeln, sollten sie das m.E. begründen oder andere Formulieren vorschlagen. Systematische Entfernung von Kritik erzeugt POV. Solche POV-Erzeugung ist hier fehl am Platz. WP ist und wird kein Bistumsblättchen. Wolley 13:08, 27. Aug 2005 (CEST)
- Soll ich lachen? Du kannst deine eigenen Kritiken hier nicht einbringen! Wenn du schreibst, dass Kritiker das Vorgehen des Papstes als Nadelstich gegen die Ökumene werten, und du selber dieser Kritiker bist, dann ist das eine pure Meinungsäußerung von dir! Ich kann auch nicht meine Meinung zu jeder Person hier einbringen, diese muss sich schon mit irgendetwas decken. Wenn du schreibst, dass Ablässe ein Streitpunkt zwischen ev. und kath. Kirche sind, warum schreibst du nicht auch: "Beim Abschlussgottesdienst kam es auch zur Wandlung von Brot und Wein. Kritiker sehen dies als Nadelstich gegenüber der Ökumene", denn in diesen Fragen sind sich die Kirchen ebenfalls nicht einig. Das ist doch absurd, vor allem das du es als Kritik siehst, wenn jemand seinen Glauben auslebt. Der Ablass gehört zum katholischen Glauben, der Ablass wird etliche Male im Jahr gewährt. Mag der Hinweis, dass überhaupt ein Ablass gewährt wurde, auf der Seite Weltjugendtag 2005 noch seinen Sinn machen, so ist er auf der Seite Benedikt XVI. völlig fehl am Platze. Willst du jetzt die ganzen Jahre seines POntifikats jedesmal einen Absatz formulieren, wenn ein Ablass gewährt wurde (=immer bei "urbi et orbi" zB, wenn ich nicht irre). Ich bleibe dabei: Ich will dafür eine relevante Quelle sehen. Ein Kritiker lässt sich immer für alles finden. Es muss eine Quelle sein, und diese muss repräsentativ sein und nicht bloß eine Einzelmeinung. Das fehlt hier völlig. Vielmehr handelt es sich vermutlich um eine deiner subjektiven und wertenden Einfügungen, die bar jeder Grundlage sind, was neben mir ja auch etlich andere Benutzer bereits festgestellt haben.--Moguntiner 13:54, 27. Aug 2005 (CEST)
- Der eingefügte Absatz enthält ein unbestrittenes Faktum, welches vorher nicht in dem Artikel enthalten war. Dass das kritisch gesehen wird (z.B. von mir) ist als Kritik kenntlich gemacht. Dass Ablaesse nicht nur ein Ritual, sondern einer der Streitpunkte bei der Trennung der katholischen von den protestantischen Kirchen waren ist ebenfalls wohl unbestritten. Wenn hier Glaubenseiferer einfach Kritik abbügeln, sollten sie das m.E. begründen oder andere Formulieren vorschlagen. Systematische Entfernung von Kritik erzeugt POV. Solche POV-Erzeugung ist hier fehl am Platz. WP ist und wird kein Bistumsblättchen. Wolley 13:08, 27. Aug 2005 (CEST)
- Die Hoffnung wurde nicht erfüllt. Benutzer:Wolley stellt weiterhin Behauptung über nur ihm seltsam und außergewöhnlich vorkommende Rituale ein. Dass diese bereits von 5-6 verschiedenen Benutzer revertiert wurden scheint ihn nicht zu interessieren.--Moguntiner 12:51, 27. Aug 2005 (CEST)
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- Zustimmung. Benedikt XVI. ist in der Lage, seine Haltung zur Ökumene und anderen Fragen öffentlich zu äußern. Solche Äußerungen gehören in der Artikel. In allen anderen Dingen tut er eben, was ein Papst so zu tun hat, nämlich z.B. Ablässe gewähren. Würde er vom Ablass mal ablassen, ja, das wäre eine Erwähnung wert. --Fb78 ☼ 17:16, 27. Aug 2005 (CEST)
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Wappen
Die Angaben zum Wappen finde ich sehr schön und lesenswert!
Konklave
Vorschlag zur Ergänzung des Unterpunktes Konklave (kann man vielleicht noch ein wenig besser bzw. kompakter beschreiben):
Benedikt XVI. ist der erste Deutsche als Papst seit Hadrian VI. vor 482 Jahren. Da dieser aber aus den heutigen Niederlanden kam, ist Benedikt XVI. seit Stephan IX. nach 947 Jahren der erste Papst aus dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik.
Don Bühl 05:01, 23. Aug 2005 (CEST)
- Das stand da schon mal drin und wurde irgendwann entfernt. Wo wurde Stephan IX. denn geboren? --Fb78 ☼ 12:17, 23. Aug 2005 (CEST)
- Oh :), Lothringen ist ja heutiges Frankreich, aber Viktor II. vor 948 Jahren kam aus Bayern. Don Bühl 13:11, 23. Aug 2005 (CEST)
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- Es gibt schon die Liste der deutschen Päpste, die sich mit den Geburtsorten auseinandersetzt. Wozu soll denn das eigentlich gut sein, immer auf dem "Deutschsein" des Papstes rumzureiten? Ist Gott ein Deutscher? --Fb78 ☼ 13:24, 23. Aug 2005 (CEST)
- Wohl kaum ;-)). Ich weiß auch nicht, was dieses Rumreiten immer soll. Das kommt wohl aus den Medien, die stets in solchen Kategorien denken. "Der/die erste seit..." ist jedenfalls eine Standardfloskel im Fernsehen und sollte mit 5 € ins Phrasenschwein bestraft werden.--Moguntiner 13:29, 23. Aug 2005 (CEST)
- Es gibt schon die Liste der deutschen Päpste, die sich mit den Geburtsorten auseinandersetzt. Wozu soll denn das eigentlich gut sein, immer auf dem "Deutschsein" des Papstes rumzureiten? Ist Gott ein Deutscher? --Fb78 ☼ 13:24, 23. Aug 2005 (CEST)
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PS: Unter Diskussion:Benedikt_XVI./Archiv2#Erster_deutscher_Papst_seit_Hadrian_VI..3F ist die bereits geführte Diskussion nachzulesen. --Fb78 ☼ 13:27, 23. Aug 2005 (CEST)
Sonstiges
- Päpste machen Pastoral- und keine Pontifikatsreisen. Und zu dieser 1. Pastoralreise ist Papst Benedikt am 18.08.2005 in Deutschland eingetroffen. --172.176.17.55 02:07, 20. Aug 2005 (CEST)
Eine Rezension des Buches "Einführung in das Christentum" steht hier in verschiedenen Formaten zur Verfüguing.
Papa Ratzi
Die Bezeichnung 'Papa Ratzi' steht im Artikel unter den polemischen Bezeichnungen der Boulevardpresse für den gegenwärtigen Papst. Ich habe 'Papa Ratzi' zum ersten Mal gehört, als der neugewählte Papst sich im Vatikan der wartenden Menge auf dem Petersplatz präsentierte. Jugendliche haben das skandiert, meines Erachtens ist es also ein Spitzname von der römischen Jugend vergeben. Ändern oder nicht? ERabung 17:24, 23. Aug 2005 (CEST)
- Papa Ratzi ist ein so naheliegender Gag, das sein Ursprung nicht mehr festgestellt werden kann. Jedenfalls ist er viel älter als die Papstwahl Benedikts XVI.. Schon früher wurde - damals freilich als Witz gemeint - erzählt, dass Ratzinger, wenn er Papst werden sollte, Papa Ratzi gerufen werden würde. Ich halte daher eine Änderung für nicht lebensnotwendig, vor allem weil der Begriff einer breiten Öffentlichkeit erst durch die Verwendung in der Boulevardpresse bekannt wurde.--Moguntiner 18:20, 23. Aug 2005 (CEST)
Vandalismus
Wenn man sich die "Version vom 23:40, 28. Aug 2005" anschaut, muss man sich wundern, welche Arbeit sich manch Vandale macht. --Berthold Werner 12:14, 29. Aug 2005 (CEST)
- Vor allem muss man sich um den Hormonspiegel einiger Vandalen Gedanken machen...--Moguntiner 12:29, 29. Aug 2005 (CEST)
Leider gibt es immer wieder Ignoranten, die diese Plattform nutzten, um sich zu profilien!
Zur Sperrung vom 29.08.05
Der Artikel wurde wegen eines Edit-War gesperrt, in welchem Benutzer:Wolley folgende Änderungen einpflegen wollte: (1) Wegen des Zitats von Ratzingers Doktorvater über "bayerische Rauflust" sollte angegeben werden, daß dies in dem Promotionsgutachten enthalten war; (2) In den Artikel sollte der Hinweis integriert werden, daß auf dem Weltjugendtag 2005 ein vollkommener Ablaß gewährt wurde.
Beide Änderungen sind abzulehnen.
- Ich meine zwar, daß die banale Erwähnung der bayerischen Rauflust aus nur zu durchsichtigen Motiven erfolgt und insgesamt abgelehnt werden sollte, wenn aber der Passus hier Erwähnung findet, dann nur in der Form, wie er sich belegen läßt. Wolley berief sich für seine Behauptung, die Wendung sei Bestandteil des Promotionsgutachtens gewesen, auf ein Fernsehinterview, das er indes nicht aufgezeichnet hat. Angesichts der Unzuverlässigkeit des menschlichen Gedächtnisses akzeptiere ich diesen "Beleg" nicht.
- Über die Aussage zum Weltjugendtag fand bereits oben eine Diskussion statt, in welcher diese mehrheitlich abgelehnt wurde. Das ist auch korrekt: wenn überhaupt gehört das Thema zur Darstellung des Weltjugendtags und nicht in den Artikel über Benedikt XVI., weil die Ablaßgewährung, die im Rahmen des päpstlichen Amtes liegt, keine Aussage über Gestalt und Inhalt des Pontifikats Benedikts XVI. trifft.
Fazit: Der Artikel ist nach gegenwärtigem Diskussionsstand in der falschen Version gesperrt. Wenn sich hier nicht zeitnah substantieller Widerspruch erhebt, werde ich die Version Wolleys daher revertieren.
-- Stechlin 18:28, 29. Aug 2005 (CEST)
- Artikel sind immer in der falschen Version gesperrt… SCNR :-)
- Da ich die zufällig gerade aktuelle Version gesperrt habe, habe ich keinen Einwand gegen die Änderung. Ich gebe den Artikel dazu auch schon mal frei. --Skriptor ✉ 18:32, 29. Aug 2005 (CEST)
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- Nach obiger Zustimmung habe ich die angekündigte Revertierung vorgenommen. Diskussionen hierüber bitte hier fortsetzen; bei erneutem Edit-War werde ich die Seite ggf. selbst sofort wieder sperren. -- Stechlin 18:37, 29. Aug 2005 (CEST)
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- Die Information "Bayerische Rauflust" stammt von Ratzinger. Ich habe das Fernsehinterview selbst gesehen. Auch der Name seines Doktorvaters hat Ratzinger in dem Interview genannt. Von Amüsement hat Ratzinger nichts gesagt. Mit einer solchen anekdotischen Änderung bin ich nicht einverstanden. Sollte Stechlin die gesperrte Version ändern, missbraucht er seine Sysop-Vorrechte. Wolley 18:42, 29. Aug 2005 (CEST)
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- Erinnerst Du definitiv, daß Ratzinger davon gesprochen hat, sein Doktorvbater habe die bewußte Äußerung in seinem Promotionsgutachten gemacht? Nur dann wäre an Deine Fassung zu denken. Kannst Du das Interview nach Interviewpartner, Ausstrahlungszeitpunkt o. ä. benennen, um eine Verifizierung der Angaben zu ermöglichen? Ich halte nach wie vor dafür, daß wir uns hier nicht allein auf das Gedächtnis eines Mitarbeiters verlassen sollten. -- Stechlin 18:45, 29. Aug 2005 (CEST)
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- Meines Wissens (das sich auch auf Medienberichte stützt) hat der Doktorvater von Ratzinger dies nicht im Gutachten geschrieben, sondern das wohl mal mündlich erwähnt (es wäre für ein Promotionsgutachten auch eine ausgesprochen ungewöhnliche Wortwahl). Daher ist die ursprüngliche Variante sicher sinnvoller. Was den Ablass betrifft, der ist für den WJT vielleicht noch relevant, aber nicht für diesen Papst-Artikel. Ablässe sind in der kath. Kirche etwas ganz normales (und bitte nicht mit den "Geld gegen Ablass"-Geschichten der Reformationszeit zu verwechseln!) und auch Johannes Paul II. hätte dies, wäre er noch nach Köln gekommen, keinen Deut anders gemacht (und jeder andere Kardinal auch nicht, wäre er anstelle Ratzinger gewählt worden).--Wahldresdner 17:44, 30. Aug 2005 (CEST)
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Zur Rauflust möchte ich nichts sagen, aber selbst wenn Ablässe in der Katholischen Kirche etwas ganz normales sind: hier ist nicht die katholische Kirche und mir ist ein Ablass bisher nicht vorgekommen. Deswegen - und weil der Papst beim Weltjugendtag eine entscheidende Rolle spielte (erwähnt wird er nur einmal ohne Text unter Pontifikalreisen) - halte ich die Erwähnung durchaus für gerechtfertigt. Jedenfalls keinen Anlaß für einen Editwar den Cyper hier bestreitet. Caba 17:54, 30. Aug 2005 (CEST)
- Deswegen gibt es die Artikel Ablass, Weltjugendtag und Weltjugendtag 2005, auf das Thema im gebotenen Kontext abgehandelt werden mag. Hier hat der Absatz nichts zu suchen. -- Stechlin 18:01, 30. Aug 2005 (CEST)
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- Wir haben hier keine disjunkten Mengen, sonderen Artikel, die durchaus eine Redundanz enthalten dürfen (und müssen), wo Lemmata überlappen. Wir machen hier einen Hypertext, da haben Informationen, die in mehrere Artikel passen, durchaus etwas zu suchen. Es handelt sich um eine Entscheidung Benedikts und deswegen passt sie vorzüglich in den Abschnitt mit der Überschrift Entscheidungen. Caba 18:04, 30. Aug 2005 (CEST)
- Falsch. Wenn wir sämtliche Entscheidungen des Papstes unter der Überschrift Entscheidungen wiedergeben, wird der Artikel unleserlich. Wiederholungen sind bis zu einem gewissen Maß unvermeidlich, aber da die Ablaßgewährung über Person und Pontifikat des amtierenden Papstes nichts, aber auch gar nichts inhaltliches aussagt, gehört das hier nicht her. (Ende der Gebetsmühle). -- Stechlin 18:08, 30. Aug 2005 (CEST)
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- Ein Ablass ist keine Entscheidung. Dann müsste man auch jede Eucharistiefeier des Papstes aufnehmen. Unter Entscheidungen eines Papstes erwarte ich öffentliche Stellungnahmen zu wichtigen Themen, Botschaften, Inhalte von Enzykliken und ähnliches, nicht aber etwas, was der Papst routinemäßig macht. Und das sind Ablässe - reine Routinehandlung, auch wenn sie für den gläubigen Katholiken eine gewisse Bedeutung haben.--Wahldresdner 18:15, 30. Aug 2005 (CEST)
- Ablass hat hier wirklich nichts zu suchen (der Papst gewährt bis zu 12 Ablässe im Jahr). Ganz zu schweigen von den alten, wie Urbi et Orbi oder Portiuncula--Martin S !? 18:36, 30. Aug 2005 (CEST)
- Ein Ablass ist keine Entscheidung. Dann müsste man auch jede Eucharistiefeier des Papstes aufnehmen. Unter Entscheidungen eines Papstes erwarte ich öffentliche Stellungnahmen zu wichtigen Themen, Botschaften, Inhalte von Enzykliken und ähnliches, nicht aber etwas, was der Papst routinemäßig macht. Und das sind Ablässe - reine Routinehandlung, auch wenn sie für den gläubigen Katholiken eine gewisse Bedeutung haben.--Wahldresdner 18:15, 30. Aug 2005 (CEST)
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- @ Caba: Information tut not! Ein Ablass hat mit Sündenvergebung nichts zu tun, ein kleines Detail, das dir offenbar egal ist. Dein Argument "hier ist nicht die katholische Kirche und mir ist ein Ablass bisher nicht vorgekommen" solltest du nochmal erklären, da völlig unverständlich.Moguntiner 18:43, 30. Aug 2005 (CEST)
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- Kannst Du das belegen oder geht es nur um mundtodmachen von Kritik? Wolley 17:42, 31. Aug 2005 (CEST)
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- In der Protokolldatei hast du aber von Socketpuppe geschrieben. Kannst du deine Behauptung belegen, dass Caba eine Socketpuppe ist? Deine Antwort hier lenkt ab. Zum Thema Editwar und der Teilnahme von Sysops siehe meine Diskussionsseite. Solltest Du keinen Beleg habe, wäre m.E. eine Rücktritt als Sysop fällig. Wolley 17:55, 31. Aug 2005 (CEST)
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- Mir reicht es zu wissen, dass du unbelegte Behauptungen über andere verbreitest, um einen Editwar zu gewinnen. Man könnte das auch schärfer formulieren. Tu ich aber nicht. Das Ministranten-Mittelmaß fühlt sich sonst unwohl. Wolley 19:33, 31. Aug 2005 (CEST)
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- Benutzer:Skriptor war an dem Edit-War gar nicht beteiligt, hätte ansonsten auch nicht administrativ tätig werden dürfen. Deine Einlassungen sind einfach unwahr und maßlos. Du solltest dich damit abfinden, dass die Mehrheit der Nutzer deine Änderungen in diesem Fall nicht möchte. Zudem wäre es interessant zu wissen, wen du mit "Ministranten-Mittelmaß" titulierst (wie war das noch mit ad hominem...). Es wird immer deutlicher, dass es dir gar nicht um Artikelarbeit, sondern um Verbreitung von Ideologie geht.--Moguntiner 20:09, 31. Aug 2005 (CEST)
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Interesse an Autogrammschriftzug von Benedikt?
Hallo zusammen, mal was unideologisch Friedliches: Ich könnte den Autogrammschriftzug von Benedikt der Wiki zur Verfügung stellen in Form eines jpeg. Ich bin nicht registrierter user; Gibt's eine Adresse, wo man das hinschicken kann, falls Interesse besteht? ar
- If it is under a free licence, you can upload it yourself. Please register (it takes only half a minute) at Spezial:Userlogin.
Folgendes Weblink aus dem Artikel entfernt, da es nicht mehr verfügbar ist:
Stattdessen als Artikel (ohne Link) unter Literatur eingetragen. --Túrelio 14:47, 11. Jul 2006 (CEST)
Diskussion über Beweggründe von Ratzinger zu seiner Einstellung zur Homosexualität
Wie ich sehen durfte, wurde folgender Absatz wieder gelöscht: "Unter seiner Leitung hat die Glaubenskongregation mehrere eigenständige Lehrschreiben und Briefe zum Thema Homosexualität verfasst. Vor seinem Amtsantritt gab es lediglich ein Dokument von 1975, das das Thema Homosexualität zusammen mit anderen Themen der Sexualität moraltheologisch behandelt. Es gibt eine Diskussion darüber welche persönlichen Hintergründe zu dieser intensiven Beschäftigung mit dieser Frage führten." Zwar stammt dieser Text nicht von mir, aber für falsch halte ich diesen Text nicht, daher durchaus diskutabel, ob er auf die HP sollte.GLGerman 00:27, 13. Jul 2006 (CEST)GLGerman
- Fragen:
- Was ist ein "eigenständiges Lehrschreiben"?
- Vor seinem Amtsantritt gab es lediglich ein Dokument von 1975, das das Thema Homosexualität zusammen mit anderen Themen der Sexualität moraltheologisch behandelt. - Das kann so nicht sein, diverse Katechismen setzen sich mW schon mit ihr auseinander.
- Es gibt eine Diskussion darüber welche persönlichen Hintergründe zu dieser intensiven Beschäftigung mit dieser Frage führten. - So? Wo denn und wer führt sie? Von einer "intensiven Beschäftigung" kann ich ebenfalls nichts erkennen, jedenfalls geht die Intensität nicht darüber hinaus, wie sich andere Gruppen innerhalb und außerhalb der Kirche, sowie die Gesellschaft als Ganzes mit dieser Frage befassen. Die sog. Homo-Ehe zB hat es früher gar nicht gegeben, ebensowenig eine Diskussion über sie, ergo ist es nicht allzu verwunderlich, dass es früher keine Vatikan-Aussagen/ Dokumente gegeben hat, die sich mit ihr befassten. Der Revert-Kommentar von Q'Alex scheint mir daher äußerst zutreffend zu sein.--Moguntiner 09:54, 13. Jul 2006 (CEST)
Zählung: Der 265. Papst?
Im Versionskommtar zur Löschung der Angabe, das Benedikt XVI. der 265. Papst war: (nach welcher Zählung? Mit oder ohne Gegenpäpste? Die kath. Kirche selbst verzichtet seit einigen Jahren auf eine Zählung). Ist das so? Meines Wissens sind die "offiziellen" Päpste doch im Annuario Pontificio aufgelistet, oder? Das wäre eine offizielle Liste und somit gäbe es auch eine kirchenoffizielle Zahl.--Moguntiner 23:38, 23. Jul 2006 (CEST)
- Hallo Moguntiner. Diese Seite ist dort sehr aufschlussreich. Das Problem ist: Wer waren die offiziellen Päpste? *g* Besonders dann ist es schwierig, wenn einer abgesetzt, ein anderer gewählt, doch der Abgesetzte sich dann zum Gegenpapst erklärt, etc. Zwar gibt es recht eindeutige Listen, doch selbst die katholische Kirche möchte sich auf eine genaue Zählung nicht festlegen. Anderen Meinungen und Quellen bin ich allerdings gegenüber aufgeschlossen. --MacPac Talk 00:00, 24. Jul 2006 (CEST)
- Alles klar, ich versuch mal jemanden aufzutreiben, der das Annuario Pontificio daheim hat.--Moguntiner 01:57, 24. Jul 2006 (CEST)
Ratzinger und Hitlerjugend
Für den (wahrscheinlichen) Fall, dass das Thema Hitlerjugend irgendwann mal wieder aufkommt, hier eine Lit.quelle einer neuen Untersuchung dazu:
Matthias Drobinski: Joseph und die Hitlerjugend. In: Süddeutsche Zeitung, 25.07.2006
--Túrelio 10:59, 2. Aug 2006 (CEST)
Ratzinger und Grass
Der junge Ratzinger und Grass waren im selben Kriegsgefangenenlager in Bad Aibling, wie eben eingefügt wurde - aber laut FAZ-Interview von heute noch 100.000 andere Soldaten. So bemerkenswert finde ich dieses gemeinsame Erlebnis also nicht. Ob die beiden sich dort getroffen haben, ist auch laut Grass selbst reine Spekulation.--Harmonica 23:59, 12. Aug 2006 (CEST)
Viel schlimmer ist meiner Meinung nach die definitiv falsche Angabe Bad Aibling liege bei Neu-Ulm. Warum man zu dieser Annahme kommen kann ist mir schleierhaft. Aibling liegt in der Nähe von Rosenheim und somit weit über 200 Kilometer von Neu-Ulm entfernt.
Stimmt. Bei Neu-Ulm gibt es wirklich kein Bad Aibling. Joseph Ratzinger erlebte den 8. Mai 1945 im amerikanischen Gefangenenlager in Bad Aibling bei Rosenheim und wurde kurz danach ins Lager von Neu-Ulm gebracht. In Salz der Erde sagt er: "Ich wurde hier (=Traunstein, sein Zuhause) auch in Gefangenschaft genommen und kam anschließend nach Ulm in ein amerikanisches Gefangenenlager mit 40 000 bis 50 000 Gefangenen. Am 19. Juni 1945 bin ich entlassen worden. Seewald: Wie haben sie das Kriegsende in Erinnerung? Ratzinger: Wir waren zu dieser Zeit auf dem Flugplatz in Aibling. Wir lagen die ganzen sechs wochen meiner Gefangenschaft im Freien auf dem Boden, was nicht immer lustig war. ..." Ob Grass wirklich mit Joseph Ratzinger geknobelt hat, ist wirklich sehr spekulativ.
Das Kriegsgefangenenlager befand sich im Süden von Neu-Ulm (Neu-Ulm ist das bayerische Anhängsel des württembergischen Ulm. Die beiden Städte sind nur durch die Donau getrennt), im Norden begrenzt durch die späteren Wiley-Barracks, im Süden durch Ludwigsfeld und im Osten durch Schwaighofen. Es war also wirklich in Neu-Ulm. Und das Lager trug auch nicht etwa den Namen "Bad Aibling". --Bürgerin aus Ulm, 14.08.06
- Ich habe das mal geändert.-Moguntiner 23:20, 14. Aug 2006 (CEST)
- Der Satz "Damit war er im selben Lager wie ... Grass" muss auch noch gestrichen werden. Zum einen war Grass in Bad Aibling und nicht in Neu-Ulm, zum anderen ist es fraglich, ob jener Joseph in Bad Aibling tatsächlich Joseph Ratzinger war. --Bürgerin aus Ulm, 15.Aug. 2006
Folgenden fehlplatzierten Kommentar von ganz oben hierher verschoben. --Túrelio 16:50, 20. Aug 2006 (CEST)
Daß R. zusammen mit G. Grass in Kriegsgefangenschaft war, beruht allein auf einer Behauptung in dem jüngsten Machwerk von G.G. Hat das mal jemand gegengecheckt? Mir scheint, daß man das nicht so einfach für bare Münze nehmen darf, zumal es indirekt impliziert, daß auch R. nach HJ und RAD nicht etwa Flakhelfer, sondern vielmehr Angehöriger der Waffen-SS war! (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 87.78.105.31 (Diskussion • Beiträge) 16:27, 14. Aug 2006)
Wenn der Ratzinger bei der Waffen-SS war, dann fällt ein ganz schwerer Schatten auf den Vatikan. Die Kardinäle müssen es schließlich wissen, wem sie da vor sich haben. --HorstTitus 15:49, 18. Sep 2006 (CEST)
Namenspatron
Der heilige Benedikt von Nursia, also der Namenspatron des Heiligen Vaters, war im engeren Sinne eigentlich nicht Ordensgründer (eher -begründer) wie im Artikel erwähnt, sondern Abteiengründer. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 217.13.176.205 (Diskussion • Beiträge) 11:16, 14. Aug 2006)
Panzerkardinal
Die Glaubenskongregation 1981 ruft Johannes Paul II. Kardinal Ratzinger nach Rom. Er soll die Glaubenskongregation leiten, die frühere Inquisitionsbehörde. Ratzinger hatte eine Bedingung gestellt: Dass er weiter Bücher schreiben dürfe. Als "Chefideologe" und oberster Zensor erlangt er großen Einfluss auf die Weltkirche und erwirbt sich seinen Ruf als Hardliner. Die Italiener erfinden den Spitznamen "Panzerkardinal".
Warum fehlt hier der Hinweis darauf?
http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/weltjugendtag_2005/hintergrund/benedikt_xvi/infobox/html.php?block=2&artnr=1&blockoff=1 http://atheisme.free.fr/Religion/Benoit_16.htm http://www.time.com/time/archive/preview/0,10987,1013211,00.html http://www.innastrona.pl/bq_ratzinger.phtml http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/78497/index.html http://www.duitslandweb.nl/actueel/trefwoorden/3/actueel/uitgelicht/2005/4/Duitse_kardinaal_Ratzinger_wordt_paus_Benedictus_XVI.html?keyword=Religie (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 80.135.91.66 (Diskussion • Beiträge) 12:58, 15. Aug 2006)
- Der Präfekt der Glaubenskongregation ist weder "Chefideologe" noch "Oberster Zensor". Er hat überhaupt nicht die Macht, irgendetwas zu zensieren, alles was er kann ist Veröffentlichungen von kirchlich Beauftragten (Priester, Professoren, Theologen) die kirchliche Anerkennung zu verweigern. Das Buch kann der Autor jedoch dennoch so veröffentlichen, wie es ihm passt. Bezüglich der Weblinks: Wikipedia:Weblinks.--Moguntiner 15:27, 15. Aug 2006 (CEST)
Erstarrung der Kirche (POV)
Unter Ratzinger als Präfekt und auch als Papst, erstarrte die katholische Kirche in dringenden Refomfragen (Frauenordination, Sexualmorallehre, Pflichtzöibat, Kondomverbot). Diese Erstarrung in Reformthemen ist zu wenig im Artikel sichtbar.GLGerman 16:00, 15. Aug 2006 (CEST)GLGerman
- Wo bitte hat denn die Kirche in diesen Frage je eine "fortschrittlichere" Meinung vertreten? Warum ist das Festhalten daran Erstarrung? Wenn der neue SPD-Chef nun sagt, er wolle, dass sich die SPD weiter für Arbeitnehmerrechte einsetzen, wie das schons seit 140 im Parteiprogramm verankert ist, ist das dann auch "Erstarrung"? Also - um es kurz zu machen, das ist nichts weiter als POV. Schon die Klassifizierung "dringend" ist nicht neutral, denn ob das so dringend ist, ist sicher Gegenstand von Diskussionen. Es als Faktum zu behaupten wird daher nicht gehen. Man kann durchaus schreiben, dass sich auch dieser Papst in diesen Fragen nicht bewegt. Dies mit "Erstarrung" etc. zu umschreiben entspricht jedoch nicht dem neutralen Standpunkt, da es eben eine Wertung ist.--Moguntiner 21:11, 15. Aug 2006 (CEST)
Design - Fettschrift "Positionen und Haltungen"
Hi warum sind im Abschnitt "Positionen und Haltungen" bestimmte Wörter fett markiert und warum (fast) nur in diesem Teil?? Lässt sich dies mit den Regeln von Wikipedia begründen? mfg Cyrus Grisham 23:58, 20. Aug 2006 (CEST)
- Oft wird gesagt, dass nur der im Einleitungssatz wiederholte Artikelname fett gedruckt sein sollte. Eine Regel gibt es aber mE nicht. Wenn es jemand übertreibt, kann die Formatierung ja einfach durch einen zweiten Autor wieder gelöscht werden. Nur Mut.--Moguntiner 01:20, 21. Aug 2006 (CEST)
Orden
Benedikt VI. wurde mit vielen Orden ausgezeichnet. In der entsprechenden Sektion ("Mitgliedschaften und Ehrungen") werden auch 2 genannt: das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland mit Stern und Schulterband sowie den Karl-Valentin-Orden des Münchner Faschings. Die Nennung des Großen Verdienstkreuzes finde ich richtig, aber einen Faschingsorden kann man nun wirklich nicht zu seinen wichtigsten Ehrungen zählen, und nur diese sollten im Artikel genannt werden. Weniger wichtigere haben ja ihren eigenen Artikel (Benedikt_XVI./Mitgliedschaften_und_Ehrungen). Ich plädiere also dafür, die Nennung des letzteren durch die des "Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande der Republik Österreich" oder des "Großkreuzes des nationalen Verdienstordens der Republik Ecuador" zu ersetzen. Dies unterstreicht auch seine interantionale Anerkennung und Wertschätzung. Zusätzlich würde ich auch die Jahreszahlen hinzufügen, damit deutlich wird, daß dies keine Auszeichnungen sind, die ihm als Papst quasi zugefallen sind. 84.188.152.185 00:15, 24. Aug 2006 (CEST)
- Der Karl-Valentin-Orden ist ja nicht irgendein Faschingsorden, und die Verleihung an Kardinal Ratzinger wirft immerhin ein Licht auf seine Persönlichkeit, bzw. auf eine Sichtweise, die es offenbar auch über ihn gibt. Ansonsten simme ich zu, dass die bedeutenden internationalen Auszeichnungen, die er bereits vor seinem Pontifikat erhielt, erwähnt werden sollten. --Rüdiger Sander 00:51, 24. Aug 2006 (CEST) - PS: Sehe gerade erst das es für die Auszeichnungen und Ehrungen ja bereits eine eigene Seite gibt: Benedikt XVI./Mitgliedschaften und Ehrungen. --Rüdiger Sander 00:53, 24. Aug 2006 (CEST)
Titularbischof
Hatte Papst Benedikt während seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongrgation einen Titularbischofssitz inne und wenn welchen? Sein Kardinalbischofsitz hat ja auch einen "normalen" Bischof. Oder war Altbischof von München-Freising. Ansonsten wär er ein Vagantenbischof (=Bischof ohne Gemeinde)???
mfg (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 217.184.104.190 (Diskussion • Beiträge) 15:35, 25. Aug 2006)
- Ratzinger war als Kardinal Titularbischof von Velletri-Segni und als Kardinaldekan Titularbischof von Ostia (Steht auch im Artikel, allerdings ohne den Begriff Titularbischof). --Rüdiger Sander 16:56, 25. Aug 2006 (CEST)
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- Diese Titel ergeben sich aus seiner Zugehörigkeit zur Klasse der Kardinalbischöfe. Diese tragen immer den Titel einer der suburbikarischen Bistümer; der Kardinaldekan erhält außerdem zusätzlich Ostia als Titelbistum. Ratzinger war aber erst ab 1992 Kardinalbischof. Welche Titulardiözese er bis dahin innehatte weiß ich auch nicht, ein episcopus vagans dürfte er eigentlich aber nicht gewesen sein, weil nach dem Kirchenrecht jedem Bischof eine Diözese verliehen werden muss.--Moguntiner 19:18, 25. Aug 2006 (CEST)
Die Lösung ist ganz einfach, er war nach seiner Zeit in München einfach emeritierter Bischof oder "Altbischof" (siehe auch [1]). Ein Bistum braucht man nur für die Weihe, ist man aber einmal Bischof gewesen, bleibt man es auch, egal ob man ein Bistum hat. --robby 19:45, 25. Aug 2006 (CEST)
- Bingo...danke für den Hinweis. Auf was für Gedanken man manchmal _nicht_ kommt :-).--Moguntiner 12:19, 27. Aug 2006 (CEST)
Im Artikel zum Thema "Kardinal" steht, dass jeder Kardinal eine Titelkirche in Rom hat, also muss er nicht nur als Kardinalbischof, sondern zuvor auch als Kardinaldiakon und als Kardinalpriester eine solche gehabt haben. --Charlie1965nrw 17:21, 16. Okt. 2006 (CEST)
- Steht bereits im Artikel. --robby 17:43, 16. Okt. 2006 (CEST)
Haltung gegenüber anderen Religionen
Der Papst hat bisher nur in katholischen Ländern "getourt". Es kam bisher noch zu keinen Treffen zwischen ihm und den geistigen Oberhäuptern der Islamischen, Jüdischen, Orthodoxen und Fern-Östlichen Kirchen. Im Gegensatz zu JPII verfolgt Ratzinger keine Politik der gegenseitigen Liebe und Akzeptanz und ignoriert lieber die Anders-oder Nichtgläubigen und lässt sich lieber vom eigenen Volke feiern. Hieraus kann man Schlussfolgern, daß er sich als alleinige "von Gott beauftragte" Leitfigur sieht. Bitte den Artikel um Ratzingers Haltung den anderen gegenüber unbedingt zu ergänzen ! 62.143.76.166 11:28, 28. Aug 2006 (CEST)
- Abneigung (oder muss man hier schon von Haß sprechen?) scheint blind zu machen. Gerade mal 4 Monate nach seiner Wahl ist Benedikt XVI. bei seinem Deutschlandbesuch anläßlich des Weltjugendtags mit Vertretern der jüdischen Gemeinde und einiger muslimischer Gemeinschaften zusammengetroffen; Fernsehen, Radio und Zeitungen waren voll davon. --Túrelio 11:46, 28. Aug 2006 (CEST)
Lustig. "Weltjugendtag" war vielmehr ein "Weltchristenjugendtag" Als Kölner Mittzwanziger wurde ich selber gefragt, ob ich einem Treffen beiwohnen wollte, mit "finanziell ersetzten Aufwendungen" , natürlich. Ich habe dankend abgelehnt. Im Gegensatz zu den wenigen, die vor den Kameras präsentiert wurden, lass ich meine Seele an einen Papst nicht verkaufen.
Wie kommt es, daß er nicht ein mal den Dalai-Lama getroffen hat ? China ist Feind vom Dalai-Lama, und die Chinesische Regierung hat dem Papst versprochen, die christliche Minderheit in China zu schützen, solang dieser nicht mit dem Dalai-Lama in Kontakt tritt. Dein Papst hat alles andere als eine weiße Weste bzw. weiße Robe. Und Fakten haben nichts mit Haß zu tun. Das ist eiskalte Kalkühl. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 62.143.76.166 (Diskussion • Beiträge) 11:18, 28. Aug 2006)
- Der Papst hat bisher nur in katholischen Ländern getourt. Deutschland. Katholikenanteil 30%. Land der Reformation. Soso. Im übrigen wird es einem Religionsführer noch erlaubt sein, die Länder zuerst zu besuchen, die ihm besonders verbunden sind. Der Papst ist alt, soviele Chance wie eta Johannes Paul II. hat er nicht. Eine Pflicht existiert ohnehin nicht.
- Treffen mit Muslimen und Vertretern des Judentums hat es bereits gegeben. Diesen Lapsus hast die lieber unkommentiert gelassen, wie?
- Deine Behauptung, Ratzinger ignoriere die Andergläubigen ist somit obsolet geworden. Deine Diktion lässt ohnehin darauf schließen, dass bloß die üblichen Animositäten befriedigt werden sollten - bar jeder Sachkenntnis.
- Treffen mit dem Dalai Lama Es ist in der Tat nicht alleinige Aufgabe der Päpste, sich mit anderen Religionsführern zu treffen, in erster Linie hat er seine eigene Religion zu führen. Daraus einen Vorwurf abzuleiten ist einfach absurd. Johannes Paul II. war mW übrigens 4 Jahre im Amt, ehe er erstmals mit dem Dalai Lama zusammentraf. Deine Andeutung mit China zeugt wiederum von wenig Sachkenntnis. Sie intendiert, dass Benedikt XVI. einen Kotau vor den Chinesen macht. Tatsächlich hat der Vatikan seit der Amtsübernahme jedoch schon einige Kämpfe mit der chin. Regierung ausgefochten und einen Kritiker zum Kardinal gemacht. Dem ersten vom chinesischen Festland. Also: In die Materie einlesen und dann wiederkommen. Am besten mal mit ein paar Belegen, anstatt mit Behauptungen à la "eiskaltes Kalkühl (sic)". Gruß Moguntiner 12:49, 28. Aug 2006 (CEST)
- Um das ganze mit ein paar Fakten anzureichern, hier nur mal die Termine von Benedikt XVI. im vergangenen Jahr:
- 25. April 2005 - Begegnung mit Vertretern verschiedener Kirchen und Kirchlicher Gemeinschaften sowie anderer religiöser Traditionen
- 9. Juni 2005 - Begegnung mit einer Delegation des Internationalen Jüdischen Kommittees für Interreligiöse Konsultationen
- 30. Juni 2005 - Begegnung mit einer Delegation des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel
- 19. August 2005 - Besuch in der Synagoge in Köln, Ökumenisches Treffen in Köln
- 20. August 2005 - - Begegnung mit Vertretern einiger muslimischer Gemeinden in Köln
- 15. September 2005 - Begegnung mit israelischen Oberrabbinern
- 7. November 2005 - Begegnung mit dem Präsidenten des Lutherischen Weltbundes
- 12. November 2005 - - Begegnung mit Teilnehmern der Sondersynode der Chaldäischen Kirche
- 9. Dezember 2005 - Begegnung mit einer Delegation des Weltrates der Methodisten
- 12. September 2006 - Ökumenische Vesper mit Orthodoxen, evangel. Christen und Juden --Túrelio 14:29, 29. Aug 2006 (CEST)
Vielen Dank für diese informativen Links (alle mit der Endung .va (für Venezuela?). Ich habe mir jeden einzelnen Text durchgelesen. Leider bleibt immer noch der Tatbestand, daß nicht er die Andersgläubigen bereist sondern diese nur zu "seinen Audienzen" bittet.
- .va für Vatikan? :-)
Viel wichtiger ist, daß er in keinem Dialog zu den vielen Anhängern des Atheismus beiwohnt. Es ist leider Tatsache, daß Atheisten Jahrtausende lang von der katholischen Kirche gejagt und sogar getötet wurden, hierzu hat sich der Papst noch nicht entschuldigt, im Gegenteil, aus seinen Reden mit den anderen Glaubensvertretern ist zu entnehmen, daß alle Gemeinsam den Kampf gegen den Atheismus aufnehmen sollen. Eine sehr aggresive Haltung - finde ich. 62.143.76.166 02:24, 1. Sep 2006 (CEST)
- Mit dem gleichen Argument könnte man den Dalai Lama ablehnen, weil er erstens nur für die Tibetaner spricht und weil er zweitens in seiner ganzen Amtszeit noch nicht den Papst besucht hat. (Am Rande: Ich bin froh, dass hier auch Leute mitdiskutieren, die den vielen dummen Vorurteilen mit Verstand und Argumenten entgegen treten.) --Sr. F 16:31, 1. Sep 2006 (CEST)
Es ist ja wohl ein Unterschied, ob zum Kampf gegen den Atheismus aufgerufen wird (was konkret heißt, die Evangelisierung durch Information über den Glauben und die freie Religionsausübung in allen Ländern zu fördern) oder zum Kampf gegen einzelne Atheisten. Davon ist nicht die Rede. Und der Papst ist weit über 80. Wenn Du in diesem Alter noch Flugreisen auf dich nehmen willst, kannst du das gern tun. Johannes Paul II. war der erste Papst, der überhaupt gereist ist. Nur weil wir uns daran gewöhnt haben, sollten wir das nicht unreflektiert von allen weiteren Päpsten verlangen. Und .va steht logischerweise für Vatikan. --Sr. F 16:28, 1. Sep 2006 (CEST)
- Zwei kleine Korrekturen: Erstens ist BXVI nicht "weit über 80", sondern m.W. "erst" 79; und zweitens war JPII nicht "der erste Papst, der überhaupt gereist ist". Paul VI. z.B. hat einige öffentlich sehr beachtete Auslandsreisen gemacht, z.B. nach Jerusalem, nach Indien... (andere Beispiele fallen mir z.Z. nicht ein).
Davon abgesehen stimme ich aber mit dem obigen Beitrag überein. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 84.188.221.168 (Diskussion • Beiträge) 22:16, 14. Sep 2006)
- Kann dir nur zustimmen. Ich bin kein Katholik, allerdings weiß ich das der Papst im Dialog mit Atheisten stand und wohl auch wieder stehen wird. Jürgen Habermas und Paolo Flores d'Arcais (sind doch beides Athisten, oder?) müssten die beiden bekanntesten sein. Über diese Gespräche gibt es auch Bücher(siehe z.B. Amazon oder weltbild).
- Zu den anderen Punkt. Dem Christentum/Judentum i.A. wird immer wieder vorgeworfen das in ihren Namen Verbrechen begangen werden. Ich Frage mich allerdings auch was mit den Verrechen durch Atheisten(z.B . deren großen Idologien Kommunismus und Nationalismus) an Juden aber auch Christen ist. Wer entschuldigt dies und kann man sich überhaupt "entschuldigen" für Verbrechen? Jeder Atheist/Christ? (btw bin derzeit Agnostiker...)Cyrus Grisham 17:58, 1. Sep 2006 (CEST)
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- Respekt für deine intellektuelle Aufrichtigkeit! (ist in WP eher selten anzutreffen) --Túrelio 20:54, 2. Sep 2006 (CEST)
Am 13. Oktober 2006 hat Benedikt XVI. den Dalai Lama in einer Privataudienz empfangen.(Dalai Lama in "private, religious" meeting with Pope, CWNews.com, October 13, 2006), (Benoît XVI reçoit le Dalaï-Lama (franz.), ZENIT.org, 13. Oktober 2006) --Túrelio 20:27, 13. Okt. 2006 (CEST)
Fehler
Folgende Aussage findet sich im Artikel:
Er diente mit fast 28 Jahren als Kardinal länger als jeder andere Papst vor ihm seit Benedikt XIII. (Wahl 1724), ebenso war er der dritte Papst in Folge, welcher von Paul VI. zum Kardinal erhoben wurde.
Diese bezieht sich ja wohl auf Johannes Paul II, und nicht auf Benedikt XVI. Konnte ich leider nicht selber editieren, da anscheinend schon die "Vandalismusschutz" Option in Kraft ist. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von Bastian-Bux (Diskussion • Beiträge) 09:04, 29. Aug 2006)
- Da liegt wohl ein Missverständnis vor. Der Satz sagt aus, dass Benedikt XVI. 28 Jahre lang Kardinal war. Das trifft auf Johannes Paul II. nicht zu (ebenso die Aussage mit dem dritten Papst, der zuvor von Paul VI. in den Kardinalsstand erhoben wurde).--Moguntiner 13:07, 29. Aug 2006 (CEST)
Ratzinger und Star Wars
Es ist bekannt, daß eine sehr große optische Ähnlichkeit zwischen dem Oberhaupt der Katholischen Kirche und dem Oberhaupt des (fiktiven) Galaktischen Imperiums besteht. Die Ähnlichkeit im Gesicht von Ratzinger und Imperator Palpatine ist so verblüffend, daß selbst Google bei der Suche in nur 0,24 Sekunden über 34,200 Treffer ausspuckt. Ich finde, die Voraussetzng zur Relevanz ist hier gegeben.
Hier der Textvorschlag: Es gibt eine sehr große, zumindest äußerliche Ähnlichkeit zwischen Benedikt XVI und Imperator Palpatine (gespielt von Ian McDiarmid) bekannt aus der Star Wars Saga.
62.143.76.166 02:16, 1. Sep 2006 (CEST)
- LOL, war mir bislang nicht aufgefallen, obwohl mir beide Gesichter präsent sind. Aber bzgl. Relevanz: Wie hieß noch der dumme Spruch? Leute esst Sch... Millionen (34200) Fliegen (Googletreffer) können nicht irren. Außerdem hat hier vor nicht allzu langer Zeit eine Mehrheit dagegen gestimmt, Anekdotisches in den Artikel zu übernehmen, siehe: Diskussion:Benedikt XVI./Archiv3#Anekdotisches: Bitte um Abstimmung. --Túrelio 08:35, 1. Sep 2006 (CEST)
Don't feed the trolls, wie der Lateiner sagt. Str1977 23:29, 3. Sep 2006 (CEST)
Jugend und Studium
"Von 1946 bis 1951 studierte ... Freiburg" - habe ich entfernt, da ich die Station nicht belegt finde. R. Biogr. des Vatikans erwähnt das Seminar nicht. -- Matt1971 ♪♫♪ 18:07, 3. Sep 2006 (CEST)
Heilig Blut
Anfang der 1950er Jahre war er ganz kurze Zeit Priester in der Pfarrei Heilig Blut in München. Das fehlt noch im Artikel. Übrigens: hat er ein einzige Trauung vollzogen. -- Matt1971 ♪♫♪ 18:07, 3. Sep 2006 (CEST)
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- ...jetzt laienhaft von mir eingebaut -- Matt1971 ♪♫♪ 20:22, 13. Sep 2006 (CEST)
- Ich habe einen solchen Hinweis bereits vor Tagen gelöscht. Ob es seine einzige Trauung war ist pure Spekulation der für den Artikel befragten Frau, die dies mit dem Wörtchen "könnte" auch deutlich macht.--Moguntiner 11:57, 14. Sep 2006 (CEST)
- Die ist ja lustig - muß doch wissen, wer sie getraut hat?! Frage jetzt einfach mal bei der Pfarrei an (Kirchenbuch). -- Matt1971 ♪♫♪ 23:04, 14. Sep 2006 (CEST)
- Natürlich weiß sie, wer sie getraut hat. Aber woher will sie wissen, wie viele Brautpaare er später getraut hat? Ich meine mich zu erinnern, daß er in Pentling eine ganze Reihe von Trauungen durchgeführt hat (wurde, glaube ich, so im Bayrischen Rundfunk gesagt)... -- Emil-Heinrich
- Die ist ja lustig - muß doch wissen, wer sie getraut hat?! Frage jetzt einfach mal bei der Pfarrei an (Kirchenbuch). -- Matt1971 ♪♫♪ 23:04, 14. Sep 2006 (CEST)
- Ich habe einen solchen Hinweis bereits vor Tagen gelöscht. Ob es seine einzige Trauung war ist pure Spekulation der für den Artikel befragten Frau, die dies mit dem Wörtchen "könnte" auch deutlich macht.--Moguntiner 11:57, 14. Sep 2006 (CEST)
- ...jetzt laienhaft von mir eingebaut -- Matt1971 ♪♫♪ 20:22, 13. Sep 2006 (CEST)
Aggiornamento
Dass ratzinger auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil den Ausdruck "Aggiornamento" geprägt haben soll, ist Unsinn. Der Ausdruck stammt von Papst Johannes XXIII., Ratzinger selbst hielt von "Aggiornamento" gar nichts, er polemisierte immer wieder dagegen, z.B. in seiner "Einfuehrung in das Christentum" auf den Seiten 18 und 29f (7. Auflage Muenchen: Kösel 1968). Auf dem Konzil gab es zwei grundlegende Stroemungen: "Aggiornamento" (Verheutigung) und "Ressourcement" (zurück zu den Quellen). Aggiornamento galt (und gilt) Ratzinger als Anpassung an den Zeitgeist, die er verurteilt. Weitere Polemik gegen den Ausdruck findet sich auch in "Salz der Erde" (Ratzinge/Seewald). (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von Norbert Reck (Diskussion • Beiträge) 15:16, 5. Sep. 2006)
- Und was hat das Prägen eines Begriffs damit zu tun, ob man das dahinterstehende Konzept gutheißt oder nicht? --AndreasPraefcke ¿! 16:26, 5. Sep 2006 (CEST)
- Stimmt, laut Aggiornamento hat Johannes XXIII. ihn geprägt, so hatte ich das auch in Erinnerung. Ratzingers Ablehnung von Veränderungen traten aber doch erst später (nach seinen Erlebnissen mit radikalisierten 68ern) in Erscheinung, hat er sie auch während des Konzils schon abgelehnt?--Harmonica 16:37, 5. Sep 2006 (CEST)
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- habe ich rausgenommen Michaelt1964 19:06, 14. Sep 2006 (CEST)
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Exorzismus
War Kardinal Ratzinger nicht einmal in einen Exorzismusskandal verwickelt, bei dem ein Mädchen zu Tode kam? Muss um 1970 rum gewesen sein! Vielleicht interessiert das ja jemanden.84.170.9.75 20:54, 7. Sep 2006 (CEST)
- Vermutlich meinst Du den Fall Anneliese Michel (gest. 01.07.1976). Ratzinger hatte damit aber nichts zu tun. Genehmigt wurde der Exorzismus vielmehr vom Würzburger Bischof Josef Stangl; später hat sich Kardinal Höffner als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz dazu geäußert. Von "Skandal" kann im Übrigen keine Rede sein, da die Beteiligung der Kirche lediglich darin bestand, dass zwei Priester für die als "besessen" angesehene Frau Michel gebetet haben.
- Ratzinger hat zum Thema Teufel und Exorzismus natürlich wiederholt allgemein als Präfekt der Glaubenskongregation Stellung genommen.--Dr. Meierhofer 21:22, 7. Sep 2006 (CEST)
Papst Benedikt XVI. und Manuel II. Palaiologos
Weltweite Aufmerksamkeit erregte am 14. September 2006 eine Vorlesung von Papst Benedikt XVI. vor Wissenschaftlern der Universität Regensburg, in der er aus einem Streitgespräch Kaiser Manuel II. Palaiologos und einem persischen Theologen im Herbst des Jahres 1391 in Ankara zitierte:
"Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten ... Gott hat kein Gefallen am Blut, und nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider."--Bene16 14:46, 15. Sep 2006 (CEST)
Aber leider haben die Christen nach dieser Devise gehandelt und den Glauben (auch) durch das Schwert verbreitet. (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 89.166.134.61 (Diskussion • Beiträge) 19:43, 15. Sep 2006)
- Leider reichen meine Fremdsprachenkenntnisse nicht aus, um lesen zu können, wie die Kontroverse um seine Regensburger Äußerungen in der türkischen (letzer Absatz) und arabischen Wikipedia dargestellt wird. Könnte hier bitte jemand helfend einspringen? Interessiert...--Lechhansl 16:08, 22. Sep 2006 (CEST)
Papst Benedikt XVI. am Jahrestag des 12. September
Am 12. September erinnert sich die katholische Kirche seit 1683 an den endgültigen Sieg der Europäer über die Türken vor Wien. An diesem Tag hielt Benedikt XVI. auch die Vorlesung in Regensburg.--Bene16 14:46, 15. Sep 2006 (CEST)
- Was heißt "erinnert sich"? Am 12. September ist das Fest "Maria Namen". Nichts weiter. Alles andere ist höchstens inoffiziell.--Moguntiner 18:18, 15. Sep 2006 (CEST)
- Ist doch ein Grund sich zu erinnern. Wären nicht in letzter Minute die Polen herangeprescht, und hätten die Türken verjagt, würden wir Europäer heute in einem vormittelalterlichen Gottesstaat mit diesem Scharia-Scheiss leben. Musik, Mozart, Beethoven, Aufklärung etc., das alles hätte es nicht gegeben. Ich finde dieser Tag sollte ein europäischer Nationalfeiertag werden.--Bene16 19:36, 15. Sep 2006 (CEST)
- Das mag ja alles sein. Dennoch gibt es mW kein offizielles Gedenken.--Moguntiner 20:10, 15. Sep 2006 (CEST)
- Ist doch ein Grund sich zu erinnern. Wären nicht in letzter Minute die Polen herangeprescht, und hätten die Türken verjagt, würden wir Europäer heute in einem vormittelalterlichen Gottesstaat mit diesem Scharia-Scheiss leben. Musik, Mozart, Beethoven, Aufklärung etc., das alles hätte es nicht gegeben. Ich finde dieser Tag sollte ein europäischer Nationalfeiertag werden.--Bene16 19:36, 15. Sep 2006 (CEST)
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- Der Präsident der EU-Kommission, Jose Manuel Barroso, hat Europas Politikern vorgeworfen, Papst Benedikt XVI. im Streit um seine Islam-Rede im Stich gelassen zu haben. Als Grund dafür sieht er auch eine übertriebene politische Korrektheit. .....Er könne jedoch nur raten, Extremisten, die die Zerstörung der westlichen Zivilisation zum Ziel erklärten, "sehr ernst zu nehmen", meinte Barroso....((zu seinen Appeasement-Politiker-Kollegen))....--Bene16 06:32, 24. Sep 2006 (CEST)
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Damit hätte Barroso das erste Mal etwas kluges gesagt und dann gleich noch etwas sehr wahres und wichtiges. Es ist schon eine Schande, wie wenig Unterstützung Papst Benedikt von europäischen Regierungschefs bekommen hat. --Common Senser 13:22, 24. Sep 2006 (CEST)
Staatsbürgerschaft
„Er besitzt sowohl die deutsche als auch die vatikanische Staatsbürgerschaft.” Richtig ist: ”Er besitzt sowohl die bundesdeutsche als auch die vatikanische Staatsbürgerschaft.” oder ”Er besitzt sowohl die Staatsbürgerschaft der Bundesrepublik Deutschland als auch die vatikanische Staatsbürgerschaft.”
- Und wo ist da bitte der Unterschied? Gugganij 22:41, 15. Sep 2006 (CEST)
- Daß die Bundesrepublik mit Deutschland gleichzusetzen ist, ist ein ganz alter Hut.
- Was ich aber nicht verstehe: warum man das im ersten Absatz erwähnt. Daß der Souverän der Vatikanstadt deren Staatsbürgerschaft besitzt, ist für mich fast ein Pleonasmus. Und daß er Deutscher ist, weiß man oder erfährt es im Artikel früh genug. Daß er aber Deutscher geblieben ist, mag interessant sein, aber es hätte weiter unten im Artikel einen besseren Platz. --84.154.89.145 22:09, 26. Sep 2006 (CEST)
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- Scheint mir wieder ein Beispiel dafür zu sein, dass aktuelle bzw. vermeintlich aktuelle Ereignisse zu übertriebener Darstellung in Wikipedia führt: nur weil Bild und Co. die Saure-Gurken-Zeit mit Schlagzeilen über die Staatsbürgerschaft des Papstes gefüllt haben, bekommt diese Nebensächlichkeit den besonderen Rang, gleich in der Einleitung des Artikels erwähnt zuwerden - dort ist es jedoch mangels Relevanz m.E. völlig fehl am Platze. Habe diesen Missstand beseitigt. --MMG 22:24, 26. Sep 2006 (CEST)
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- Ich habe es unter "Wahl" eingefügt, wer will, solls woanders einfügen, aber nicht ganz streichen.--Amberg 22:57, 26. Sep 2006 (CEST)
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- @Amberg Ist korrekt.
- @Matt1971 Doppelte Staatsbürgerschaft ist für einen Deutschen prinzipiell möglich (siehe z.B. Deutsche Staatsangehörigkeit#Staatsrechtlicher Hintergrund der multiplen Staatsbürgerschaft. Der Verlust der Staatsbürgerschaft ist genau geregelt: entweder durch direkten Verzicht oder indirekt z.B. durch Antrag auf andere Staatsbürgerschaft (dazu StAG §25(1): Ein Deutscher verliert seine Staatsangehörigkeit mit dem Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit, wenn dieser Erwerb auf seinen Antrag [...] erfolgt ), derlei Anträg lagen seitens Benedikt XVI. nicht vor, sodass ihm zu seiner weiterbestehenden deutschen Staatsbürgerschaft lediglich die vatikanische zusätzlich verliehen wurde. Entsprechend der Gesetzeslage besteht kein Handlungsbedarf deutscher Behörden, die deutsche Staatsangehörigkeit besteht problemlos weiter (obwohl auch dazu gerne diskutiert wird - Stammtischspielereien). - Grüße --MMG 00:00, 27. Sep 2006 (CEST)
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Papst weiterhin Honorarprofessor
Im Text steht, dass Benedikt XVI. bis zu seiner Papstwahl Honorarprofessor der Universität Regensburg war. Dies ist so nicht ganz korrekt, er war zwar bis zu seiner Papstwahl dort Honorarprofessor, aber er ist es auch weiterhin. Warum sollte die Uni Regensburg ihm diesen Titel entziehen? Er steht dort weiterhin im Vorlesungsverzeichnis. Es wäre also schön, wenn jemand, der es darf, das ändern könnte. Vielen Dank.
Kritik an der Vorlesung des Papstes an der Uni Regensburg
ausgelagert in Diskussion von Papstzitat von Regensburg
Küng-Alfa oder Benedikt-Fahrrad
Ich vermisse noch in dem Artikel den flotten gelben Alfa von Hans Küng und das alte SSS-Damenfahrrad , mit dem immer der spätere Papst Benedikt XVI. zu den Vorlesungen in Tübingen kamen. --Bene16 12:50, 16. Sep 2006 (CEST)
SSS steht für schwarz, solide und schwer.....--Bene16 13:51, 16. Sep 2006 (CEST)
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- Ich nahm nochmal Rücksprache mit unserem geschätzten örtlichen Pfarrer (Ratzinger Schüler!) und er bestätigte mir nochmals Küng´s Alfa (incl. flotter Beifahrerinnen!!)....Gruß--Bene16 21:05, 16. Sep 2006 (CEST)
Umfang der Einfügungen zu Kontroverse um Papstaussagen
ausgelagert in Diskussion von Papstzitat von Regensburg
In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Benedikt XVI. als konservativ
In dieser Formulierung wird sowohl durch in der öffentlichen Wahrnehmung als auch durch gilt gleich zweimal hervorgehoben, dass es sich nicht um ein ausreichend belegtes sondern nur um ein postuliertes Faktum handelt. Ich hielte es für angebracht, diesen Passus entweder ersatzlos zu streichen oder ihn durch eine handfestere Aussage zu ersetzen, etwa eine darüber, dass er von der Presse oft als konservativ dargestellt wird oder auch darüber, wie er in Umfragen eingeschätzt wird (von deren Existenz ich einmal unbesehen ausgehe). -- jupp (Diskussion) 21:58, 16. Sep 2006 (CEST)
- Ist nichtssagende Worthülse. Raus damit. --robby 23:15, 16. Sep 2006 (CEST)
Widerstand gegen Habilitation
Ich finde, wenn man schon darauf eingeht, dass Benedikt XVI.
- sich 1957 an der Universität München gegen den Widerstand des dort hoch angesehenen Dogmatikers Michael Schmaus bei Gottlieb Söhngen im Fach Fundamentaltheologie mit der Schrift Die Geschichtstheologie des Hl. Bonaventura habilitierte
sollte man schon schreiben, weshalb es diesen Widerstand gab. Es ging so weit ich informiert bin nicht um Glaubensfragen sondern darum, dass Schmaus der Meinung war, dass die Arbeit nicht den geltenden wissenschaftlichen Maßstäben genügte.
Angesichts des momentanen Theaters um das ominöse Zitat (das die heutige Tagesschau übrigens als Koranzitat bezeichnet hat) sollte dies erwähnt werden, da sonst der Eindruck entstehen könnte, dass in der WP eine Facette des Lebens von Ratzinger bewusst verschwiegen wird. -- jupp (Diskussion) 22:27, 16. Sep 2006 (CEST)
- Einer seiner Mentoren soll ihm sogar "bayerische (bairische?) Raufsucht" ;=) bescheinigt haben. Ich weiss nur nicht mehr, ob dies im Rahmen seiner Dissertation oder Habilitation geschah?--Lechhansl 16:22, 22. Sep 2006 (CEST)
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- "Rauflust", nicht Raufsucht; steht übrigens bereits im Artikel. --Túrelio 16:31, 22. Sep 2006 (CEST)
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- Ah ja. Genau, sein Doktorvater war's. Hatte ich überlesen. Danke --Lechhansl 16:38, 22. Sep 2006 (CEST)
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Überblick - langer, grammatikalisch schwieriger Satz.
Im Artikel Überblick sollte der Satz "Der Kardinal trat als Präfekt der Glaubenskongregation für die Ablehnung des Vatikans von Priesterehen, einigen Aspekten der Befreiungstheologie (ausgeprägter Konflikt mit Leonardo Boff und Gustavo Gutiérrez), gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften, künstlichen Formen der Empfängnisverhütung, und – aus der Sicht seiner Kritiker – von pluralistischen Ansätzen in der Kirche und Forderungen nach Dezentralisation der Kirche ein." umformuliert werden, da die Reihung des Genitivs mit einer Präpositionalwendung Anlass zu Missverständnissen geben kann. Aufteilung in mehrere Sätze? --KleinKlio
Passage des Artikels "Einführung in das Christentum"/Akad.Laufbahn
In seinem Werk „Einführung in das Christentum“ schrieb Ratzinger 1968 als noch junger Theologe Deutungen nieder, die als gegen die damals maßgeblichen römischen Theologen gerichtet gewertet wurden. Er stellte dar, dass es zu den moralischen Pflichten eines Papstes gehöre, vor jeder schwergewichtigen Entscheidung die Stimme der Kirche allumfassend zu hören. Er kritisierte, dass die Kirche zu "zentralistisch" und zu stark "von Rom kontrolliert" sei. Sie habe zu "straffe Zügel" und "zu viele Gesetze". Selbst den Primat des Papstes zählte Ratzinger nicht zu den primären Elementen des Kirchenbegriffs. Dieser könne nicht als eigentlicher Konstruktionspunkt des Begriffs der "Ekklesia" gelten. Er betonte, dass der Begriff "katholisch" die bischöfliche Struktur der Kirche herausstreiche.......
Das Buch Einführung in das Christentum ist eine Vorlesung über das Apostolische Glaubensbekenntnis, hervorgegangen aus einer Studium Generale Veranstaltung an der Universität Tübingen, Sommersemester 1967. Es steht dort mitnichten etwas über die moralischen Pflichten des Papstes, zentralistische Kirche, von Rom kontrolliert, eben dieser sich immer wiederholende Alt-68er-Sch.....--Bene16 08:40, 17. Sep 2006 (CEST)
Unfehlbarkeit
Jede Kritik an dem unfehlbaren Stellvertreter Gottes auf Erden verletzt die religiösen Gefühle vieler Millionen meiner Glaubensbrüder und -Schwestern. Bitte nehmen Sie diese Information in den Text mit auf, damit hier nicht einseitig über "religiöse Gefühle" berichtet wird. Danke im voraus. Kp.H.Meerbusch, 17.9.2006
- Die Unfehlbarkeit findet hier keine Anwendung, da: "Die Unfehlbarkeit bezieht sich nur auf letztgültig proklamierte Glaubens- und Morallehrentscheidungen." --Gunter Krebs Δ 11:35, 17. Sep 2006 (CEST)
- Das war wohl ohnehin nicht ganz ernst gemeint, sondern eine - wenn auch nur zu verständliche - Retourkutsche. --Túrelio 12:18, 17. Sep 2006 (CEST)
Huerriyet
Geil, jetzt muss auch noch das tuerkische Pendant zur "Bild Zeitung" zum Schutz des Papstes herhalten. Frueher wurde das Blatt nur allzuoft gerade von den ultrachristlichen Wikipedianern apls propagandistisches Hassblatt abgestempelt. Ihr macht euch laecherlich, vor allem beluegt ihr euch doch nur selbst... 62.143.76.166 18:30, 17. Sep 2006 (CEST)
Ältere Kirchenväter
"Zum Abschluss seines Studiums sah er sich bei den älteren Kirchenvätern eher zum tatkräftigen Augustinus als zu Thomas von Aquin hingezogen". Das ist wohl nicht ganz glücklich formuliert. Thomas von Aquin lebte im Mittelalter, und war wohl kein Kirchenvater. -- Thomas Dancker 17:56, 18. Sep 2006 (CEST)
- Thomas von Aquin ist Kirchenlehrer, aber kein Kirchenvater. --Túrelio 23:01, 18. Sep 2006 (CEST)
Türkei: In neunzig Jahren fast christenfrei
Vielliecht ging dem Papst auch folgende Tatsache durch den Kopf.
http://www.kath.net/detail.php?id=14697
19. September 2006, 10:46 Türkei: In neunzig Jahren fast christenfrei Interview mit dem Historiker Rudolf Grulich über den geleugneten Völkermord an den armenischen Christen und den vergessenen Holocaust an Aramäern und Assyrern....
Ein offener und ehrlicher Dialog sollte auch die Völkermorde und jahrhundertelange Christensäuberungen ansprechen und nicht nur immer die Kreuzzüge. Wer ist den heute wo? Die Christen in der Türkei oder umgekehrt? Gruß --Bene16 12:28, 19. Sep 2006 (CEST)
- Warum gründest du dann nicht gleich den christlichen Jihad, der für deine Gerechtigkeit Häuser in Istanbul in die Luft sprengt, wie es einst die Armenier um 1918 getan haben ? Gott sei dank haben chistliche Extremisten in der Türkei genauso wenig zu melden, wie islamische oder jüdische. 62.143.76.166 01:32, 3. Okt 2006 (CEST)
- Ja wirklich, die bösen Armenier, gut daß es sie nicht mehr gibt. Was? --robby 01:37, 3. Okt 2006 (CEST)
- Du irrst dich. Natürlich gibt es sie. Momentan halten sie die Region Berg Karabach besetzt, die eigentlich vor der ethnischen Säuberung den Azerbaidschanern gehörte. Aber welche UN hilft schon Moslems , tztztz ... 62.143.76.166 02:03, 3. Okt 2006 (CEST)
- Ja wirklich, die bösen Armenier, gut daß es sie nicht mehr gibt. Was? --robby 01:37, 3. Okt 2006 (CEST)
Wen würde das stören? --Hubertl 12:53, 19. Sep 2006 (CEST)
- Spekulationen etc. sind müßig und haben hier keinen Platz.--Moguntiner 12:54, 19. Sep 2006 (CEST)
Kategorie: Literatur (Latein)
Welche Berechtigung hat dieser Eintrag? Der Heilige Vater ist kein Philologe, verfasst seine Werke auf deutsch und hat allenfalls in seiner Studienzeit hier und da ein wenig übersetzt. Das hat aber jeder Landpfarrer seines Jahrganges. Ein Blick in die Kategorie zeigt den Heiligen Vater auch in sehr illustrer = isolierter Gesellschaft. Ich wäre für löschen! --polyvox
Bitte um kleine Änderungen
Da ich als Neuangemeldeter hier noch nicht änderungsberechtigt bin, möchte ich die Berechtigten um folgende Änderungen bitten:
- 1. In der Einleitung sollte im Satz "Benedikt XVI. war zuvor Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre" Benedikt XVI. durch Ratzinger ersetzt werden, da er, als er diese Ämter ausübte ja noch nicht den Papstnamen trug.
- 2. In der Kapitelüberschrift "Papst der katholischen Kirche" sollte römisch-katholischen stehen, da es ja auch andere sich katholisch nennende Kirchen gibt.
Ergänzungsvorschläge zum Thema "Regensburger Rede" werde ich an der betr. Stelle dieser Seite anbringen. --Amberg 21:21, 25. Sep 2006 (CEST)
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- ad 1.:Das ist schon richtig so. Der Satz beschreibt ja aus heutiger Perspektive, was der Papst früher gewesen ist.--Moguntiner 09:47, 26. Sep 2006 (CEST)
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- Nein, es ist sinnvoller hier Joseph Ratzinger zu setzen, denn diesen Namen trug er damals und trägt er ja neben dem Papstnamen auch heute noch als bürgerlichen Namen. Was er früher gewesen ist, ist er eben nicht als Papst gewesen, auch nicht aus heutiger Perspektive. --Amberg 19:55, 26. Sep 2006 (CEST)
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- Ich habe es jetzt geändert in: Vor seinem Pontifikat als Papst Benedikt XVI. war Joseph Ratzinger.... Ich denke das ist inhaltlich wie vor allem sprachlogisch am sinnvollsten und unmissverständlich. --Amberg 20:58, 26. Sep 2006 (CEST)
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- Sorry, aber das finde ich nicht. Das ist doch eine unnötig komplizierte Formulierung.--Moguntiner 13:46, 27. Sep 2006 (CEST)
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- Ich habe es ja erst mit der einfacheren Formulierung Joseph Ratzinger versucht, aber die ist gleich wieder rausediert worden, deshalb der Kompromiss. Benedikt XVI. war zuvor... geht jedenfalls nicht, weil man nichts gewesen sein kann, bevor man exisistierte. Ein Papst Benedikt XVI. existiert seit dem 19. 4. 2005, zuvor gab es ihn nicht, also kann er auch zuvor nichts gewesen sein. --Amberg 18:16, 29. Sep 2006 (CEST)
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- Doch, das ist sprachlich in Ordnung. Vielleicht ein Beispiel, an dem es sich leichter erkennen lässt, man kann auch schreiben: "Präsident Bush war zuvor Gouverneur von Texas." Natürlich war er damals noch nicht Präsident. Oder "Meine Mutter lernte meinen Vater beim Wandern kennen." Damals war die gute Frau auch vermutlich noch nicht Mutter des Ich-Erzählers. Und so weiter. Im Artikel wird auch ein gutes Stück ausschließlich "Ratzinger" benutzt (ab "Kindheit"). Benedikt und Ratzinger sind beides akzeptable Bezeichnungen, nur sollte das nicht innerhalb eines Abschnitts wechseln (stilistisch unschön). Deswegen bin ich gegen Ratzinger im Einleitungsabschnitt, der naturgemäß (siehe Lemmatitel) mit Benedikt anfängt.--Harmonica 20:39, 29. Sep 2006 (CEST)
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- Antwort siehe Benutzer_Diskussion:Harmonica. --Amberg 20:42, 2. Okt 2006 (CEST)
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zu: "In der Kapitelüberschrift "Papst der katholischen Kirche" sollte römisch-katholischen stehen, da es ja auch andere sich katholisch nennende Kirchen gibt."
M. E. kann es nur "Papst" oder "Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche" heißen, denn der Begriff "Papst" sagt doch genau das aus. Oder haben andere katholische Kirchen auch Päpste? Also m. E. ist "Papst der römisch-katholischen Kirche" ein Pleonasmus und "Papst der katholischen Kirche" schlicht falsch, weil es die Assoziation weckt, das auch andere katholische Kirchen Päpste haben. --Charlie1965nrw 17:32, 16. Okt. 2006 (CEST)
- Ist schon geändert worden in "Pontifikat", allerdings mit dem Ergebnis, dass jetzt Kapitel 5 und Unterkapitel 5.2 die gleiche Überschrift haben. Auch keine ideale Lösung. Wie wäre es einfach mit "Papst" als Überschrift des Gesamtkapitels? --Amberg 16:20, 19. Okt. 2006 (CEST)
- Unter "Papst" stellt man sich heute zwar gemeinhin immer den Bischof von Rom vor, aber Päpste gibt es dennoch mehrere: Papst (Begriffsklärung). Das kommt daher, dass dieser Titel früher von mehreren Würdenträgern getragen wurde, ehe er im Laufe der Geschichte allein dem Papst vorbehalten wurden (per Dekret). Auch laufen ja immer noch ein paar dutzend (?) Gegenpäpste in der Weltgeschichte herum.--Moguntiner 16:37, 19. Okt. 2006 (CEST)
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- Ändert aber nichts an dem m. E. unbefriedigenden Gleichlaut der beiden Überschriften. --Amberg 16:51, 19. Okt. 2006 (CEST)
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- Aus diesem Grunde habe ich die Überschrift des Unterkapitels jetzt in Verlauf des Pontifikats geändert. Wer einen besseren Vorschlag hat, soll den machen, aber zwei gleichlautende Überschriften sind m. E. keine gute Lösung.--Amberg 18:21, 2. Nov. 2006 (CET)
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Ratzinger und die Modernisierung
Ratzingers ist ja eher einer der sich gegen eine öffnung und moderinisierung der r.k. Kirche ausspricht .. das fehlt mir im Text !! (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 193.186.185.102 (Diskussion • Beiträge) 06:44, 13. Okt. 2006)
- Das ist eine Sclussfolgerung, die man aus dem Text ziehen kann oder auch nicht, denn letztendlich ist es eine Meinung, und kein feststellbares Faktum. Eine Enzyklopädie stellt im Idealfall die Fakten dar, die Meinung dazu muss man sich selber bilden. In deinem Fall könnte man das beispielsweise aus diesem Abschnitt tun: Der Kardinal trat als Präfekt der Glaubenskongregation für die Ablehnung des Vatikans von Priesterehen, einigen Aspekten der Befreiungstheologie (ausgeprägter Konflikt mit Leonardo Boff und Gustavo Gutiérrez), gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften, künstlichen Formen der Empfängnisverhütung, und – aus der Sicht seiner Kritiker – von pluralistischen Ansätzen in der Kirche und Forderungen nach Dezentralisation der Kirche ein. Sein zentrales Anliegen ist, die Botschaft der katholischen Kirche unverändert zu verkündigen sowie ihre Tradition zu festigen und an keiner Stelle aufgeweicht der nachfolgenden Generation zu vererben.
- Die Wikipedia muss dem Leser ja nicht noch vorkauen, was er von all den Fakten zu halten hat. Das bleibt jedem selber überlassen.--Moguntiner 09:28, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- Eine "Modernisierung" kann es sowieso nicht geben, eine Öffnung aber schon. Und da hat der Benedikt in seinem bisher kurzen Pontifikat schon viel geleistet. Seine Kunst des Weglassens und die Konzentration auf das Wesentliche, der Verzicht auf Moralpredigten usw. sind in ihrer künftigen Bedeutung heute noch gar nicht abzuschätzen. Auch nicht die Tatsache, daß sein heutiges Handeln im Licht seiner früheren Bücher zu lesen ist, in denen Potential steckt, das er als Papst, der ja immer über das schon Bekannte sprechen muß, so gar nicht mehr verwenden kann. Es reicht aber, daß er nicht dementiert, was er früher gesagt hat. --robby 09:50, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- Letztere Bemerkungen scheinen mir ebenfalls sehr subjektive Wertungen, die ein wenig an Kaffeesatzleserei erinnern. Mir ist jedenfalls nicht plausibel, wieso das, was der Papst nicht gesagt und nicht dementiert hat, bereits eine Öffnung darstellen soll. Und wieso muss der Papst "immer über das schon Bekannte" sprechen? Allerdings bin ich auch der Meinung, dass die in großen Teilen der Öffentlichkeit bestehende Sicht mit dem Satz in der Einleitung "In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Benedikt XVI. als konservativ" bereits ausreichend benannt ist. Anstelle weiterer allgemeiner Einschätzungen sollte lieber auf konkrete Maßnahmen und Äußerungen verwiesen werden, sofern diese vorliegen. --Amberg 10:41, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- Ich denke, daß viele sich Illusionen über den Handlungsspielraum eines Papstes machen, indem sie in ihm den Generaldirektor eines Unternehmens sehen. Das stimmt auch kirchenrechtlich. Lehrmäßig/dogmatisch funktoniert der Papst aber wie ein Klassensprecher und hat das wiederzugeben, was alle immer schon glauben. Änderungen haben immer derart stattgefunden, daß bestimmte Lehrmeinungen zunächst nicht mehr verbreitet und stillschweigend aufgegebenen wurden (z.B. über Moderne Exegese, Menschenrechte, Kopernikus usw. usw.). Es spielt also schon eine große Rolle, zwischen den Zeilen lesen zu können und darauf zu achten, auf welche Äußerungen sich Benedikt nicht mehr festnageln läßt, wenn er gezielt gefragt wird oder welche Formulierungen er bevorzugt gebraucht. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger spricht er z.B. von sich selber nahezu ausschließlich nicht von "Papst", sondern von "Bischof von Rom" oder "Nachfolger Petri", ein Zeichen dafür, daß er offenbar sein Amt anders wahrnimmt... --robby 11:10, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- Meines Erachtens ist dieser Satz ("In der öffentlichen Wahrnehmung...") eine reine Phrase, deren Zweck sich mir nicht erschließt. Was würde wohl passieren, wenn ich in einen Artikel über ein Automobil schreiben würde: "In der öffentlichen Wahrnehmung gelten Besitzer dieses Modells als Proleten/ Spießer/ Hippies etc.". Oder so eine Stilblüte: "In der öffentlichen Wahrnehmung wird Adolf Hitler überwiegend negativ beurteilt."--Moguntiner 10:54, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- @Moguntiner: Letzteres war bei den Zeitgenossen Hitlers leider nicht durchgehend der Fall. --Amberg 15:12, 13. Okt. 2006 (CEST)
- @robby: Die Beobachtung, dass er von sich "nahezu ausschließlich nicht von Papst, sondern von Bischof von Rom oder Nachfolger Petri" spricht, ist, wenn sie zutrifft, in der Tat bemerkenswert, und sollte, falls sie sich im Laufe des Pontifikats verfestigt, vielleicht in den Artikel aufgenommen werden. Ob daraus tatsächlich eine Öffnung folgt, bleibt abzuwarten. Völlig unklar ist mir hingegen, "was alle immer schon glauben". Dann könnte ein Papst überhaupt nie irgendwas äußern, denn etwas, was alle immer schon glauben, gibt es nicht. --Amberg 14:56, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- Der nichtssagende Satz("In der öffentlichen Wahrnehmung...") sollte in meinen Augen gestrichen werden. 1.Was heisst oeffentliche Wahrnehmung (Meinung des Autors oder dessen Freundeskreis?) und 2. in welcher oeffentlichen Wahrnehmung (Deutschland, Europa, Asien...)? 3. Wie wird diese gemessen und ist das ueberhaupt moeglich und was heisst ueberhaupt konservativ? Zum Thema "Oeffnung und Moderinisierung". Was heisst das ueberhaupt konkret? Da hat jeder andere Vorstellungen. Hoehrt sich immer gut an, sind aber erstmal leere Phrasen die immer gut ankommen, da erstmal dem erstmal jeder zustimmen kann... mfg Cyrus Grisham 16:30, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- Der nun auf einmal beanstandete Satz steht seit Ewigkeiten in diesem Artikel, auch schon längst, als er für "lesenswert" erklärt wurde. Ich halte die Formulierung auch nicht für extrem glücklich, was aber nicht zur Streichung, sondern allenfalls zur Verbesserung (im Sinne der Präzision) Anlass geben sollte. Die "öffentliche Wahrnehmung" lässt sich heutzutage vor allem in den Medien festmachen. Mit Fragen wie "was heißt überhaupt konservativ?" kann man letztlich die Verwendung jeden Begriffs problematisieren. In der üblichen Verwendung heißt "konservativ" in etwa: auf Wahrung des Bestehenden gerichtet, an traditionellen Werten orientiert, grundsätzlichen und einschneidenden Neuerungen gegenüber eher ablehnend. In Bezug auf Ratzinger, spätestens seit er zur Kurie gehört, scheint mir weniger diese Einschätzung, als vielmehr deren Bewertung (auch regional) zu variieren. "Konservativ" sagt ja noch nichts darüber, ob man das gut oder schlecht findet.--Amberg 17:54, 13. Okt. 2006 (CEST)
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- Ich glaube auch, dass der Satz eh nach ein paar Tagen wieder drin wäre. Die öffentliche Kategorisierung des Kirchenpersonals ist ja ein Standard. Bei jeder Bischofsernennung kommt als erstes die Frage: Ist das ein Konservativer? Also wird jeder hübsch einsortiert. Der Satz im Artikel mag späteren Erforschern unserer Epoche als Anschauungsobjekt dienen :-D--Moguntiner 18:34, 13. Okt. 2006 (CEST)
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Zoelibat
Ich nehm dies erst mal raus: Trotz zahlreicher Zwischenfälle der letzten Jahre in Bezug auf das Zölibat der römisch-katholischen Priester – Beispiel Emmanuel Milingo – bekräftigte der Papst am 17. November 2006 dieses, nachdem er sich mit der Kurie beraten hat. „Der Wert der Entscheidung für das priesterliche Zölibat, wie es der katholischen Tradition entspricht, ist bekräftigt, und die Notwendigkeit einer soliden menschlichen und christlichen Bildung sowohl für Seminaristen als auch für bereits geweihte Priester ist bestätigt worden.“ wurde in einer Presseerklärung des Vatikans herausgegeben. Eine Schätzung besagt, dass in den vergangenen 40 Jahren weltweit etwa 100.000 PriesterQuelle? ihren Beruf aufgeben mussten, da sie nicht zölibatär leben konnten.
Ich denke das kann mann viel kuerzer und knapper fassen. Ausserdem gab es schon immer Zwischenfaelle im Bezug auf das Zoelibat. Also nichts neues.... Ausserdem gehoert dies m.E. unter Positionen, da Razi seine Position (zumindest oeffentlich) nie geandert hat.. Alles andere gehoert in den Artikel Zoelibat. Daher nehm ich den Text erstmal raus. mfg Cyrus Grisham 21:59, 17. Nov. 2006 (CET)
- Dem kann ich nur zustimmen. --Túrelio 23:55, 17. Nov. 2006 (CET)
- Ich denke auch, dass das nur Erwähnung verdienen würde, wenn sich tatsächlich etwas geändert hätte. Aber eine "Kabinetts"-sitzung mit anschließender Meldung, dass sich nichts ändert? Da ist die Relevanz echt fraglich, zumal die Haltung des Papstes in dieser Frage ja bereits erwähnt wird.--Moguntiner 01:16, 18. Nov. 2006 (CET)