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Magdeburg - Wikipedia

Magdeburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Magdeburg
Magdeburg
Deutschlandkarte, Position von Magdeburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Koordinaten: Koordinaten: 52° 8′ N, 11° 37′ O52° 8′ N, 11° 37′ O
Höhe: 43 m ü. NN
Fläche: 200,95 km²
Einwohner: 229.980 (30. Nov. 2006)
Bevölkerungsdichte: 1144 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39104-39130
(alt: 3010-3090)
Vorwahl: 0391
Kfz-Kennzeichen: MD
Gemeindeschlüssel: 15 3 03 000
Stadtgliederung: 40 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Webpräsenz:
Oberbürgermeister: Lutz Trümper (SPD)

Magdeburg ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Sie ist dort nach Halle (Saale) die zweitgrößte Stadt sowie eines der drei Oberzentren. Magdeburg ist sowohl evangelischer als auch katholischer Bischofssitz und Standort zweier Hochschulen, der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Im Jahr 2005 feierte Magdeburg sein 1200-jähriges Bestehen.

Der Name der Stadt geht etymologisch auf das Wort „Machte“ zurück. Dies bedeutet „Mächtige Burg“. Daher wird im aktuellen Namen das „a“ auch kurz ausgesprochen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Klimadiagramm von Magdeburg
Klimadiagramm von Magdeburg

Die Stadt liegt an der Elbe und am Ostrand der Landschaft Magdeburger Börde (Region Elbe-Börde-Heide) an der mittleren Elbe etwa 50 Meter über Normalnull auf altem Kulturboden. Die Stadt erstreckt sich vornehmlich am westlichen Hochufer des Stroms an einer Geländestufe, die durch den Domfelsen (Sand- und Schluffsteine des Rotliegenden in Verlängerung des Flechtinger Höhenzuges) gebildet wird; sie ist eine der wenigen Städte der Norddeutschen Tiefebene, die auf Fels gegründet ist. Teilweise liegt das Stadtgebiet auf einer langgestreckten Insel zwischen der „Strom-Elbe“ und der „Alten Elbe“ sowie am flachen rechten Ufer des Flusses. Nächstgelegene größere Städte sind Wolfsburg etwa 64 km nordwestlich, die Partnerstadt Braunschweig etwa 75 km westlich, Halle (Saale) etwa 75 km südlich und Potsdam etwa 105 km östlich. Berlin liegt 130 km östlich.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden, genannt im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten, grenzen an die Stadt Magdeburg:

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Die Stadt Magdeburg ist in 40 Stadtteile eingeteilt. In einigen Stadtteilen gibt es teilweise weitere Unterteilungen, die sich im Laufe der Geschichte eingebürgert haben. Dabei handelt es sich meist um Neubausiedlungen oder Wohngebiete, deren Grenzen durchaus auch fließend sind. Diese sind in der nachfolgenden Übersicht hinter dem jeweiligen Stadtteil eingerückt genannt.

Die Stadtteile von Magdeburg
Die Stadtteile von Magdeburg

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Ur- und Frühgeschichte

Früheste Faustkeilfunde datieren aus der frühen Saaleeiszeit vor etwa 150.000 Jahren.

Nachweise für sesshafte menschliche Anwesenheit im Magdeburger Raum finden sich seit der späten Weichsel-Eiszeit (ca. 15.000 v. Chr.). Während der neolithischen Linienbandkeramik wurde um 5400 v. Chr. das Gebiet durch Stämme der Donauländischen Kultur besiedelt. Der fruchtbare Lößboden, die Nähe von Wald und Wasser boten gute Bedingungen und das westliche Elbufer Schutz vor Hochwasser.

[Bearbeiten] Mittelalter

[Bearbeiten] Karl der Große und Otto I.

Otto der Große und seine Gattin Edith landen bei Magdeburg
Otto der Große und seine Gattin Edith landen bei Magdeburg

Magdeburg wurde 805 erstmals im Diedenhofer Kapitular Karls des Großen als Magadoburg erwähnt und war Kaiserpfalz unter Kaiser Otto I.

919 befestigte Heinrich I. der Vogler Magdeburg gegen die Magyaren und Slawen. Jedoch wurde die Magdeburger Elbfurt gleichzeitig genutzt, um mit den östlich der Elbe lebenden Slawen Handel zu treiben.

[Bearbeiten] Magdeburg unter den Ottonen

929 arrangierte Heinrich I. die Hochzeit seines Sohnes Otto I. des Großen mit Edith (Editha, Eadgyth), der Tochter Edward des Älteren von England. Bei Otto und Ediths Hochzeit erhielt sie Magdeburg als Morgengabe.

937 wurde eine Reichsversammlung unter Beteiligung von zwei Erzbischöfen, acht Bischöfen und höchsten säkularen Würdenträgern abgehalten. Zur selben Zeit wurde das Mauritiuskloster (Moritzkloster) zu Ehren des St. Mauritius gestiftet.

946 starb Königin Editha und wurde in der Klosterkirche, dem späteren Magdeburger Dom, beigesetzt. Otto heiratete danach Adelheid von Italien, welche die Architektur Magdeburgs stark beeinflusste.

962 wurden Otto der Große und seine zweite Frau Adelheid mit der Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches gekrönt.

Auf der Synode von Ravenna wurde 968 Magdeburg zum Erzbistum erhoben. Adalbert von Magdeburg wurde als St. Adalbert, Apostel der Slawen, bestätigt. Zum Erzbistum gehörten die Bistümer Brandenburg, Havelberg, Meißen (bis 1399), Merseburg, Posen (bis etwa 1000), Zeitz-Naumburg und Lebus (erst ab 1420).

973 starb Kaiser Otto der Große. Er wurde neben seiner ersten Frau Editha beigesetzt.

995 schloss Otto III. Schlesien mit einem Patent dem Bistum Meißen an und unterstellte es dem Erzbistum Magdeburg.

[Bearbeiten] Messe- und Bischofsstadt

1035 wurde Magdeburg zur Messestadt erklärt, ein Patent gab der Stadt das Recht, Handelsausstellungen und Konventionen abzuhalten. Viele Besucher aus vielen Ländern trieben in Magdeburg Handel. So fand sich eine Magdeburger Silbermünze aus dem 11. Jahrhundert im Münzfund von Sandur auf den Färöern. Im Jahre 1126 wurde Norbert von Xanten, der später heilig gesprochen wurde, Erzbischof von Magdeburg. Im 12. Jahrhundert löste sich die Stadt vom Stadtherrn (Erzbistum Magdeburg), doch konnte sie nie die völlige Freiheit erlangen. Um 1430 kam es zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Erzbischof, die u.a. das Konzil von Basel zu beenden versuchte. 1500 wird das Erzstift dem Niedersächsischen Reichskreis zugeteilt. 1503 verlegte der Erzbischof seine Residenz nach Halle. Die Einführung der Reformation 1524 vertiefte die Gegensätze zwischen Stadt und Erzbistum weiter.

[Bearbeiten] Neuzeit

[Bearbeiten] Frühe Neuzeit

Magdeburg um 1640 (Merian)
Magdeburg um 1640 (Merian)

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg durch kaiserliche Truppen unter dem Feldherrn der katholischen Liga Tilly am 10. Mai/20. Mai 1631 erobert und ging anschließend in Flammen auf („Magdeburger Hochzeit“). Dieser Vorgang erlangte auch unter dem Begriff Magdeburgisieren traurige Berühmtheit. Dabei wurden bis auf wenige tausend Menschen die Einwohner durch die einrückenden Truppen sowie den Brand getötet. Die Stadt wurde weitgehend zerstört. Mit 20.000 (nach anderen Angaben bis zu 30.000) Toten gilt dies als das größte Einzelmassaker des Dreißigjährigen Krieges. 205 Flugschriften und 41 illustrierte Flugblätter berichten über die Ereignisse in und um Magdeburg. 1635 wurde die Stadt und das Erzstift im Frieden von Prag dem sächsischen Prinzen August überlassen, der bereits 1628 zum Administrator gewählt worden war. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde das Erzstift Magdeburg dem Kurfürstentum Brandenburg als Anwartschaft zugesprochen, die aber erst nach dem Tod des sächsischen Administrators eingelöst werden sollte. In jener Zeit (1646 bis 1681) war Otto von Guericke Bürgermeister von Magdeburg. Er war gleichzeitig Physiker, Erfinder der Kolbenluftpumpe und führte die berühmten Vakuumversuche mit den Magdeburger Halbkugeln aus.

1680 kam nach dem Tode Augusts das nun als Herzogtum Magdeburg säkularisierte Erzstift und damit auch die Stadt unter brandenburgische Herrschaft.

Bereits nach 1666 stationierte der Kurfürst von Brandenburg 15.000 Mann in der Stadt und ließ die im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Befestigungen wiedererrichten. Im 18. Jahrhundert wurde die Festung weiter ausgebaut. Unter Friedrich II. nahm die Festung 200 Hektar (ha) ein; das Stadtareal erreichte dagegen nur 120 ha.

[Bearbeiten] 19. Jahrhundert

Magdeburg um 1900
Magdeburg um 1900

1807 kam die Stadt vorübergehend zum Königreich Westfalen und wurde Sitz des Elbdepartements. Nach dem für Napoleon verlorengegangenen Krieg kam Magdeburg 1814 wieder an Preußen und wurde 1816 Hauptstadt der Provinz Sachsen sowie Sitz des Regierungsbezirks Magdeburg und des Landkreises Magdeburg. 1824 wurde die Magdeburger Börse gegründet. 1828 entstand der Stadtkreis Magdeburg, 1887 wurde der Landkreis Magdeburg aufgelöst. Das Magdeburger Umland gehörte danach zu den Kreisen Jerichow I (später Burg), Calbe, Wanzleben und Wolmirstedt, die bei der jüngsten Kreisreform 1993 aufgelöst beziehungsweise mit benachbarten Landkreisen zu größeren Verwaltungseinheiten zusammengeschlossen wurden.

[Bearbeiten] Zweiter Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Industrieproduktion durch Beschäftigung von Zwangsarbeitern aufrechterhalten. Die Braunkohle-Benzin-AG (Brabag) als größter Treibstofflieferant der Wehrmacht errichtete 1944 sechs KZ-Außenlager. Eines davon, das „KZ Magda“, befand sich in Magdeburg-Rothensee. Die anderen fünf befanden sich an anderen Orten in Sachsen (Lausitz) und dem heutigen Sachsen-Anhalt. Zwischen Juni 1944 bis Februar 1945 arbeiteten dort 2172 Juden, von denen etwa 65 Prozent starben.

Ein weiteres Konzentrationslager speziell für Roma, Sinti und Jenische befand sich am Holzweg. Es wurde 1943 auf Grund der Anwohnerproteste geschlossen. Die Inhaftierten wurden in das Konzentrationslager Auschwitz verbracht.

Von 1943 bis 1945 befand sich ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald bei der Firma „Polte“ in der Magdeburger Liebknechtstraße. Über 3000 Insassen - vornehmlich Juden aus den KZ Riga-Kaiserwald, Auschwitz, Stutthof und Ravensbrück sowie russische und polnische Gefangene - mussten hier schwere Arbeit verrichten und lebten in einem Barackenlager.

Ab 1943 wurde Magdeburg durch alliierte Bomberverbände angegriffen. Erste Ziele waren die Industriebetriebe, die zur Rüstungsproduktion gehörten. Die Altstadt wurde durch den Luftangriff am 16. Januar 1945 zu etwa 90 Prozent zerstört. Unter anderem wurden 15 Kirchen zerstört und auch die Gründerzeit-Viertel erlitten - wie in Berlin, Chemnitz und Dresden - ungeheuere Schäden. Die "Nordfront" Magdeburgs wurde fast völlig zerstört. Bei diesem Angriff kamen 16.000 Menschen ums Leben, weitere 190.000 wurden ausgebombt. Gemessen an der Zahl der Toten war es der fünftschwerste Angriff auf eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg.

[Bearbeiten] DDR

Innenstadt
Innenstadt

Nach dem Krieg wurden die Innenstadt und betroffene Viertel enttrümmert (siehe "Trümmerfrauen"). Aus Geldmangel wurden aber von den beschädigten Gebäuden nur die wertvollsten gerettet beziehungsweise die von Zerstörung weniger betroffenen Bauten restauriert (Magdeburger Dom, Kloster Unser Lieben Frauen, Rathaus). Auf "Ruinen" sollte eine neue Stadt entstehen.
So prägen heute anstelle der Barockhäuser des Breiten Wegs, der Gründerzeit- und Jugendstilgebäude zahlreiche Plattenbauten die Innenstadt und Neubaugebiete, ergänzt um einige Bauten der Nationalen Tradition der Nachkriegszeit, die die sowjetische Architektur der Stalinzeit zum Vorbild haben.

Von 1945 bis 1953 trugen die Magdeburger Großbetriebe als SAG-Betriebe zur Erfüllung der Deutschland auferlegten Reparationsverpflichtungen bei.

In der DDR blieb Magdeburg Standort des Schwermaschinenbaus (z.B. SKET) und wurde 1952 Bezirksstadt des Bezirks Magdeburg, der 1990 wieder aufgelöst wurde.

[Bearbeiten] Vereinigtes Deutschland

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands bildeten die Bezirke Halle und Magdeburg den Kern des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Dabei wurde Magdeburg in einer knappen Abstimmung des ersten Landtages zwischen Magdeburg und Halle zur neuen Landeshauptstadt bestimmt. 1992/94 wurde Magdeburg wieder Sitz eines römisch-katholischen Bischofs. Das Bistum Magdeburg ist Suffraganbistum des Erzbistums Paderborn.

Magdeburg hat von 1990 bis 2005 rund 60.000 Einwohner verloren und ist von knapp 290.000 auf nunmehr 228.000 Einwohner geschrumpft. Dies stellt die Stadt vor große Herausforderungen, da die zur Verfügung stehenden Wohnflächen den Bedarf weit übersteigen.

Mit dem Tunnel und der Neugestaltung am Universitätsplatz, dem Neubau des Fußballstadions, der Sanierung des Breiten Weges und Otto-von-Guericke-Straße, der Sanierung der Freien Kammerspiele (jetzt Schauspielhaus Magdeburg), der Schließung des Domplatzes, dem Neubau der Sternbrücke, der Grünen Zitadelle und vielen anderen Projekten wurde das Stadtbild in den letzten Jahren stark aufgewertet. Der Breite Weg, vor dem Zweiten Weltkrieg eine der größten (längsten) Einkaufsmeilen Europas, hat zumindest in der südlichen Hälfte wieder etwas an Charme gewinnen können. Auch in anderen Teilen der Stadt wurden alte, in der DDR dem Verfall preisgegebene Bauten aus der Gründerzeit wieder hergerichtet. Magdeburg hat die höchste Einkaufsfläche des Einzelhandels in Quadratmetern pro Bürgern in Deutschland.

2002 erhielt die Stadt die Goldmedaille, in den Jahren 2003-2005 die Silbermedaille beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf.

In den Jahren 2001-2003 wurden von Archäologen bei Forschungsgrabungen am Domplatz Reste eines Kirchenbaus aus dem 10. Jahrhundert freigelegt. Es wird vermutet, dass es sich dabei um den ersten Magdeburger Dom handelt. 2003 begann auch der Bau der Grünen Zitadelle von Magdeburg, dem letzten Entwurf von Friedensreich Hundertwasser, welche im Oktober 2005 fertig gestellt wurde.

[Bearbeiten] 1200-jähriges Stadtjubiläum

Mit zahlreichen Veranstaltungen, quer über das Jahr 2005 verteilt, wurde unter dem Motto Magdeburg 12hundert das Jubiläum der Stadt gebührend gefeiert. Zentrale Veranstaltung war der Festakt im Dom am 7. Mai 2005 mit der erstmaligen Verleihung des Kaiser-Otto-Preis der Stadt Magdeburg an Altbundespräsident Richard von Weizsäcker.

Des Weiteren fand in diesem Rahmen im Mai eine Magdeburger Himmelssinfonie unter Leitung des Lichtkünstlers Gert Hof und LuminArte - Italienische Lichtkunst mit beleuchtete Skulpturen im Elbauenpark statt. Im Juni war die amerikanische Rockband R.E.M. auf dem Domplatz zu Gast und ein internationales Figurentheaterfestival wurde gefeiert. Im Juli war Magdeburg Schauplatz des 9. Sachsen-Anhalt-Tages, bei dem bekannte Sänger, Imbissbuden und Jahrmarktattraktionen viele Menschen anlockten. Im August fand ein großer Zapfenstreich auf dem Domplatz zu ehren der Stadt statt. Im Herbst 2005 klangen die Feierlichkeiten zum Jubiläum dann mit dem Rathausfest und der Einweihung der Grünen Zitadelle am 3. Oktober aus.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Folgende Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen wurden in die Stadt Magdeburg eingegliedert:

  • 1867: Sudenburg
  • 1886: Neustadt (Stadt)
  • 1. April 1887: Buckau (Stadt) (bis 1861 Kreis Wanzleben, dann Stadtkreis Magdeburg)
  • 1. April 1908: Rothensee (Kreis Wolmirstedt)
  • 1. April 1910: Cracau und Prester (Kreis Jerichow I), Fermersleben, Lemsdorf, Salbke, Westerhüsen (alle Kreis Wanzleben)
  • 1. April 1926: Diesdorf (Kreis Wanzleben)
  • 1. Januar 1934: Teile von Biederitz und Gübs (Kreis Jerichow I; Gübs gehörte bereits von 1494 bis 1807 zu Magdeburg)
  • 1. Oktober 1942: Teile von Barleben, Wolmirstedt und Glindenberg (alle Kreis Wolmirstedt)
  • 1952: Groß Ottersleben
  • 1979: Olvenstedt
  • 1993: Pechau, Randau-Calenberge
  • 2001: Beyendorf / Sohlen

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Magdeburg

Die Einwohnerzahl der Stadt Magdeburg stieg 1840 auf über 50.000 und verdoppelte sich bis 1880 auf 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1939 erreichte die Bevölkerungszahl mit 346.600 ihren historischen Höchststand. Von 1989 bis 2005 hat die Stadt aufgrund von Abwanderung, Suburbanisierung und Geburtenrückgang rund 60.000 Einwohner verloren und ist von über 290.000 auf nunmehr 229.000 geschrumpft. Gegenwärtig ist jedoch ein leichtes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen.

[Bearbeiten] Religionen

Magdeburger Dom Turmfassade
Magdeburger Dom Turmfassade

Die Stadt Magdeburg gehörte anfangs zum Bistum Halberstadt. 936 wurde das St.-Moritz-Kloster in Magdeburg gegründet, das 962 in ein Domstift umgewandelt wurde. Damit wurde das Erzbistum Magdeburg gegründet. Eine zweite Urkunde zur Gründung des Bistums datiert von 968. Zum Erzbistum Magdeburg gehörten zunächst die Suffragane Merseburg, Zeitz-Naumburg, Meißen, Brandenburg und Havelberg, wobei Meißen im 15. Jahrhundert ausschied. 1521 wurde in Magdeburg die erste protestantische Predigt gehalten. Der Rat führte alsbald in der gesamten Stadt die Reformation ein. 1563 trat auch der Erzbischof zur lutherischen Lehre über und 1567 wurde auch im Dom die erste protestantische Predigt gehalten. Die wenigen in der Stadt noch verbliebenen Katholiken wurden vom Agnetenkloster in Neustadt versorgt. 1628 wurde das Kloster zu Unserer Lieben Frau in Magdeburg rekatholisiert. 1685 ließen sich reformierte Hugenotten in der Stadt nieder, 1689 reformierte Pfälzer, so dass alsbald auch zwei reformierte Gemeinden entstanden, die auch eigene politische Gemeinden bildeten. Nach dem Übergang an Preußen und der Vereinigung von lutherischen und reformierten Gemeinden innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche 1817 (Unierte Kirche) gehörten die protestantischen Gemeinden Magdeburgs zur "Evangelischen Kirche in Preußen" beziehungsweise deren Provinzialkirche Sachsen, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Nach Wegfall des landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen) mit einem Bischof an der Spitze. Dessen Bischofskirche ist der Magdeburger Dom. Die protestantischen Kirchengemeinden Magdeburgs gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Magdeburg innerhalb der Propstei Magdeburg-Halberstadt, deren Sitz sich ebenfalls in Magdeburg befindet.

Im 19. Jahrhundert vermehrte sich auch die Zahl der Katholiken. Sie gehörten ab 1821 zum Bistum beziehungsweise ab 1929 Erzbistum Paderborn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer schwerer, seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt, der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zum Bischöflichen Amt erhoben. Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator mit dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg zum Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn als Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Magdeburgs gehören somit heute zum Dekanat Magdeburg innerhalb des gleichnamigen Bistums.

Neben den beiden "großen Kirchen" (evangelisch: ca. 9%; römisch-katholisch: ca. 4%) gibt es in Magdeburg heute auch mehrere Freikirchen (ca. 0,7%) und sonstige religiöse Gruppierungen, darunter eine jüdische Gemeinde (ca. 0,3%). Die Gemeinde setzt sich hauptsächlich aus Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion zusammen und hat ca. 800 Mitglieder und ist somit eine der größten Gemeinden Ostdeutschlands. Die meisten Einwohner sind jedoch konfessionslos (ca. 86%). Der auch in anderen Regionen bestehende allgemeine Rückgang der Bedeutung der Kirchen wurde in Ostdeutschland durch die deutliche Trennung von Kirche und Staat in der DDR noch verschärft, durch den die Kirchen stark an gesellschaftlicher Bedeutung verloren. Hinzu kamen Repressionen unterschiedlicher Intensität durch die DDR-Staatsmacht.

[Bearbeiten] Selbstverwaltung

An der Spitze der Stadt stand in Zeiten des Erzbistums Magdeburg ein vom Erzbischof eingesetzter Schultheiß. Daneben bestand das "Burding", das Organ der Bürgergemeinde ohne besondere Befugnisse. Ab 1244 bestand ein Rat, der ab 1294 auch das Schultheißenamt erwerben konnte. In der Folgezeit konnte der Rat immer mehr Befugnisse an sich ziehen und die Stadt sich damit immer mehr vom Erzbistum lösen, ohne jemals vollständig frei zu werden. Das Bürgermeisteramt gab es erstmals 1302. Im 15. Jahrhundert gab es einen regierenden Rat, einen alten Rat und einen oberalten Rat. Nach der Belagerung der Stadt durch Tilly im Jahre 1629 wurde die Verfassung geändert. Neben dem Rat gab es 2 Bürgermeister, später 4 und ab 1683 in brandenburg-preußischer Zeit hatte der Rat 3 Bürgermeister, über denen ein Stadtpräsident stand. Dieses Amt wurde 1743 wieder eingezogen. Ab 1815 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Danach stand an der Spitze der Verwaltung ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister als Vertreter. Daneben gab es die Stadtverordneten als gewähltes Gremium (später Stadtverordnetenversammlung). 1831 wurde die Verwaltung neu organisiert. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches übernahmen zunächst die Besatzungstruppen die Ordnung in den deutschen Städten und Gemeinden. Magdeburg war zunächst sowohl von amerikanischen (im Westteil) als auch von sowjetischen Truppen (östlich der Elbe) besetzt. Die Amerikaner veranlassten im Mai 1945 die Neubildung des Magistrats und setzten den Sozialdemokraten Otto Baer als Bürgermeister ein. Obwohl die Sowjets in ihrem Teil Magdeburgs den parteilosen Trumpa als provisorischen Bürgermeister berufen hatten, bestätigten sie nach dem Abzug der Amerikaner aus Ostdeutschland Otto Baer als Bürgermeister für ganz Magdeburg. Am 8. September 1946 wurden nach einer Verordnung der Provinzialregierung Wahlen zu den Gemeindeparlamenten in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Zuvor hatten die Sowjets in ihrem Herrschaftsbereich die Kommunisten in besonderem Maße gefördert, und die Vereinigung von KPD und SPD zur kommunistisch dominierten SED war vollzogen worden. Unter diesen Vorzeichen errang die SED bei den Wahlen zum Magdeburger Stadtparlament mit 51,3 % die absoluten Mehrheit. Als neuer Bürgermeister wurde Rudolf Eberhard (SED) von den Stadtverordneten gewählt, der jedoch 1950 wegen politischer Unzuverlässigkeit wieder abgesetzt und durch Philipp Daub ersetzt wurde. Die ersten freien Wahlen für ein Magdeburger Stadtparlament nach den Jahren der Nazi- und SED-Herrschaft fanden am 6. Mai 1990 statt, die SPD wurde mit 32,98 % stärkste Fraktion im Stadtrat. Im selben Jahr wählte der Stadtrat Dr. Wilhelm Polte zum ersten Oberbürgermeister nach der Wende. Seit 1993 wird der Oberbürgermeister direkt von den Magdeburger Wahlberechtigten gewählt.

Sitzverteilung im Stadtrat seit 2004:

PDS CDU SPD GRÜNE FDP future! BfM Die Tierschutzpartei Gesamt
2004 16 15 13 4 4 2 1 1 56


[Bearbeiten] Oberbürgermeister seit 1808

Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung/des Stadtrates

  • 1933 - 1933: Gustav Grüßner
  • 1990 - 1999: Konrad Mieth (SPD)
  • 1999 - 2004: Gerhard Heinl (CDU)
  • 2004 - 2005: Falko Balzer (SPD)
  • 2005 - bis heute: Jens Ansorge (CDU)

    [Bearbeiten] Wappen

    Das Magdeburger Stadtwappen ist ein so genanntes redendes Wappen – Jungfrau (Mägdelein) und Burg weisen auf den Namen der Stadt hin. Bereits die Magdeburger Bürgerschaft führte seit Mitte des 13. Jahrhunderts in ihrem Siegel beide Komponenten. Damals stand die Frauenfigur noch mit halbhoch erhobenen Armen. Als Zeichen einer Jungfrau trug sie über den Armen Tücher und das Haar offen. Erst später gab man der Jungfrau zum Zeichen ihrer Reinheit einen Kranz in die Hand. Entsprechend den im Wappen verwendeten Farben sind auch die Stadtfarben Magdeburgs grün-rot.

    [Bearbeiten] Städtepartnerschaften

    Magdeburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:


    Bis 1996 bestanden darüber hinaus Partnerschaftsverträge mit Donezk (Ukraine, seit 1962), Kayes (Mali, seit 1966), Hradec Králové (Tschechien, seit 1972), Setúbal (Portugal, seit 1976), Lüttich (Belgien, seit 1978), Valencia (Spanien, seit 1981), Turin (Italien, seit 1983) und Nagasaki (Japan, seit 1987). Seinerzeit beschloss der Stadtrat jedoch, diese Partnerschaftsverträge zu lösen.

    [Bearbeiten] Verkehr

    Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg
    Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg
    Schiffshebewerk in Rothensee
    Schiffshebewerk in Rothensee
    Magdeburger Hauptbahnhof
    Magdeburger Hauptbahnhof
    Breiter Weg
    Breiter Weg

    Magdeburg ist mit seiner Lage an der Elbe ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, zu Wasser, zur Schiene und auf der Straße.

    [Bearbeiten] Schifffahrt

    Über die Elbe sind von Magdeburg aus gut die Seehäfen in Hamburg und die südlich gelegenen Regionen um Dresden und Tschechien erreichbar. Durch die direkte Nähe zum Magdeburger Wasserstraßenkreuz ist Magdeburg auch über den Mittellandkanal und den Elbe-Havel-Kanal in Ost-West-Richtung angebunden. Über die Kanäle kommen Schiffe schnell in die Industrieregionen im Ruhrgebiet und die Bundeshauptstadt Berlin sowie nach Polen. Der Magdeburger Elbhafen besteht aus vier einzelnen Häfen: Kanalhafen, Industriehafen, Hansehafen und Handelshafen, und er ist damit der größte Binnenhafen Mitteldeutschlands. Durch eine im Bau befindliche Hafenschleuse werden der Hansehafen und der Kanalhafen auch demnächst wasserstandsunabhängig über den Mittellandkanal erreichbar sein.

    [Bearbeiten] Eisenbahn

    Per Schiene laufen ebenfalls viele Strecken in Magdeburg zusammen. Die Stadt liegt auch an den Eisenbahnhauptstrecken Hannover-Magdeburg-Berlin, Wittenberge-Magdeburg-Halle (Saale), Magdeburg-Dessau-Leipzig und an verschiedenen Nebenstrecken (Richtung Loburg, Halberstadt, Oebisfelde und Sangerhausen) die im Hauptbahnhof zusammentreffen. Magdeburg Hbf ist ICE sowie IC-Halt. Seit 2001 trägt eine Garnitur des Hochgeschwindigkeitszuges ICE2 der Deutschen Bahn den Namen "Magdeburg". Geplant werden soll eine Verbindung im 1 std. Takt von Bremen über Hannover,Wolfsburg,Stendal nach Magdeburg und weiter über Halle a.d. Saale nach Dresden.

    [Bearbeiten] ÖPNV

    In und um Magdeburg wird durch die Deutsche Bahn eine S-Bahn betrieben, welche zusammen mit einem Straßenbahn- und Busliniennetz der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), sowie verschiedenen regionalen Busbetrieben den ÖPNV stellen. Allerdings gibt es in Magdeburg keinen Verkehrsverbund, so dass in der Regel für jeden Verkehrsbetrieb eigene Fahrscheine erworben werden müssen (Ausnahme Magdeburg-Umland-Ticket).

    [Bearbeiten] Straße

    Auch im Straßennetz stellt Magdeburg einen wichtigen Knotenpunkt dar. Durch Magdeburgs Norden verläuft die wichtige Ost-West-Magistrale A2 (Hannover-Magdeburg-Berlin). Die A2 kreuzt am Autobahnkreuz Magdeburg die A 14 (Magdeburg-Halle-Leipzig). Für die A14 ist zudem eine Verlängerung nach Schwerin geplant, welche Magdeburg auch aus Norden kommend per Autobahn erreichbar macht (Altmark-Autobahn).

    In Nord-Süd-Richtung wird Magdeburg vom Magdeburger Ring, einer Art Stadtautobahn (genauer: Autostraße), durchquert. Auf dem Magdeburger Ring laufen teilweise die Bundesstraßen 71, 81 und 189. Zudem führt in Ost-West-Richtung die Bundesstraße 1 durch Magdeburg, an welcher im Osten von Magdeburg auch die B184 beginnt.

    Zu den Straßennamen in Magdeburg und deren Entwicklung und Bedeutung siehe Magdeburger Straßen.

    [Bearbeiten] Flugverkehr

    Südlich der Stadt befindet sich der Flugplatz Magdeburg.

    [Bearbeiten] Wirtschaft

    [Bearbeiten] Medien

    In Magdeburg befindet sich das Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Als Tageszeitung erscheint die Magdeburger Volksstimme.

    In Magdeburg wird seit 1993 das Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftsspiegel“ herausgegeben.

    Außerdem gibt es den Regionalfernsehsender (ehm. Lokalsender) MDF.1 und den Offenen Kanal . Zwei private Hörfunkprogramme werden im Hansapark produziert: radio SAW, ein landesweites Radioprogramm, und Rockland Sachsen-Anhalt. Die BILD-Zeitung ist mit einer Lokalredaktion ebenfalls in Magdeburg vertreten.

    [Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

    Magdeburg ist Sitz folgender Einrichtungen, Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:

    [Bearbeiten] Internationale Organisationen

    Die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) hat ihren Sitz in Magdeburg.

    1991 wurde die Telemann-Gesellschaft e.V. (Internationale Vereinigung) in Magdeburg gegründet und hat hier ihren Sitz.

    [Bearbeiten] Bildung und Forschung

    • Otto-von-Guericke-Universität: Die nach dem Magdeburger Erfinder, Naturforscher und Bürgermeister benannte Universität wurde 1953 als Hochschule für Schwermaschinenbau gegründet und erhielt 1961 den Status einer Technischen Hochschule. 1993 erhielt sie durch die Zusammenlegung mit der pädagogischen Hochschule und der Medizinischen Akademie den Status einer Universität. Damit gehört sie zu den jüngsten Universitäten Deutschlands.
    • Hochschule Magdeburg-Stendal (FH): Die Hochschule (ehemals Fachhochschule Magdeburg) wurde 1991 gegründet und führt eine hundertjährige Tradition als Ausbildungsstätte von Ingenieuren fort.
    • Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme
    • Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF)
    • ZENIT - Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie
    • Leibniz-Institut für Neurobiologie
    • das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hat einen von sechs Standorten in Magdeburg
    • ZBBS - Zentrum für qualitative Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung
    • SIKOSA - Studieninstitut für kommunale Verwaltung Sachsen-Anhalt e.V.

    [Bearbeiten] Gesundheitswesen

    Die Stadt ist Mitglied des bundesweiten Gesunde-Städte-Netzwerkes und verfügt mit seinen Krankenhäusern aller Versorgungsstufen und einer großen Zahl an niedergelassenen Ärzten über eine hervorragende medizinische Infrastruktur.

    [Bearbeiten] Krankenhäuser

    [Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

    Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Stadtzentrum zwischen Magdeburger Rathaus, Dom, Ulrichplatz und Elbe (Schleinufer).

    [Bearbeiten] Theater

    • theatermagdeburg (Schauspiel, Oper, Philharmonie, Ballett, theater für junge zuschauer)
    • Städtisches Puppentheater Magdeburg
    • Theater an der Angel
    • Improvisationstheater Hechtsprung

    [Bearbeiten] Kabarett

    • Magdeburger Zwickmühle (politisch-satirisches Kabarett)
    • Kabarett Denkzettel (politisch-satirisches Kabarett)
    • "Die Kugelblitze"

    [Bearbeiten] Museen

    [Bearbeiten] Bauwerke

    [Bearbeiten] Große Einkaufszentren

    Magdeburg wird geprägt durch größtenteils nach der Wende entstandenen Shopping Malls. Historisch gewachsene Einzelhandelsstrukturen finden sich deutlich weniger als in anderen Städten gleicher Größenordnung.

    [Bearbeiten] Innenstadt

    • Allee-Center
    • City Carré
    • Ulrichshaus
    • Karstadt

    [Bearbeiten] Vorstädte und Stadtrand

    • Bördepark in Magdeburg Süd, nähe Flugplatz
    • Florapark erbaut 1993 auf dem Gelände ehemaliger Gewächshausanlagen
    • Pfahlberg nahe der Autobahn 2, Abfahrt Kannenstieg

    [Bearbeiten] Freizeit & Sport

    Bis auf den Elbauenpark sind alle Parks öffentlich und können kostenlos betreten werden.

    [Bearbeiten] Veranstaltungsorte

    • Bördelandhalle - größte Mehrzweckhalle Sachsen-Anhalts, eine der modernsten in Deutschland
    • AMO - Kultur- und Kongresshaus
    • Stadthalle
    • Johanniskirche
    • Seebühne im Elbauenpark
    • MESSE MAGDEBURG
    • Pauluskirche (Regelmäßiger Auftrittsort des Magdeburger Kantatenchores)
    • Projekt 7 - Das P7 ist ein Nachtklub auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität. Hier finden regelmäßig Konzerte und Discoveranstaltungen im Bereich Indie-Pop und -Rock statt. Diese werden größtenteils vom projekt7 e.v. und dem rodeo|club organisiert.
    • Factory - Im Süden der Stadt liegt diese ehemalige Fabrikhalle, in der regelmäßig bekanntere deutsche Pop, Rock, Metal, Indie (usw.)-Bands spielen.

    [Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

    • März/April: Magdeburger Telemann-Festtage (gerade Jahre), Internationaler Telemann-Wettbewerb (ungerade Jahre), Orgelfesttage im Kloster, Frühjahrsmesse
    • Mai: Magdeburger Literaturwochen, Elbauennacht
    • Pfingstwochenende: Stadtfest (größtes Volksfest der Stadt)
    • Juni: Historienspektakel
    • Juli/August: Kreuzgangserenaden im Dom, Sommer-Open-Air des theatermagdeburg auf der Seebühne
    • August: BallonMagie-Tage im Elbauenpark
    • September: Landeserntedankfest, Herbstmesse, Jazzfestival DIAGONALE, Kunstfestival Magdeburg, OMMMA (Ostmobil-Meeting Magdeburg), Radkriterium "Rund um den Magdeburger Dom"
    • Oktober: Kulturfesttage, Drachenfest und Lichterfest, Internationales Tanzturnier, Ball der Wirtschaft
    • November: Videoexposition der Studiengänge Medienbildung und Computervisualistik an der Universität Magdeburg
    • Dezember: Weihnachtsmarkt

    [Bearbeiten] Persönlichkeiten

    [Bearbeiten] Ehrenbürger

    Siehe: Liste der Ehrenbürger von Magdeburg

    [Bearbeiten] Magdeburger Originale

    Der Schlackaffe ist das wohl bekannteste Magdeburger Original. Anfang des letzten Jahrhunderts strich er durch die Magdeburger elbnahe Innenstadt und handelte mit Elbfischen. Typisch war sein speckiger Mantel mit den großen Taschen, in denen er die Fische transportierte. Dementsprechend roch er auch.

    An der Stadtmauer unterhalb der Magdalenenkapelle sind einige Originale Magdeburgs als Relief zu sehen. Neben dem Schlackaffen sind der Fliegentutenheinrich, der Affenvater, der Lusebenecke, die Blutappelsine und der Feuerkäwer die bekanntesten Magdeburger Originale.

    [Bearbeiten] Zitate mit Bezug auf Magdeburg

    Konrad Adenauer: "Wenn ich bei Magdeburg in die norddeutsche Tiefebene komme, beginnt für mich Asien."

    [Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

    Siehe Liste der Persönlichkeiten Magdeburgs.

    [Bearbeiten] Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zu Magdeburg

    Siehe Liste der Persönlichkeiten

    [Bearbeiten] Literatur

    • Michael Gunzel: Geschichte der Stadt Magdeburg. Wartberg, 2004. ISBN 3-8313-1333-4
    • Erich Keyser (Hsg.): Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte Band II Mitteldeutschland - Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, , Stuttgart, 1941
    • Matthias Puhle (Hsg.): Magdeburg 1200. Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt. Die Geschichte der Stadt von 805 bis 2005. (Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Magdeburg 8. Mai bis 4. September 2005) ISBN 3-8062-1933-8

    [Bearbeiten] siehe auch

    [Bearbeiten] Weblinks

    wikt:
    Wiktionary
    Wiktionary: Magdeburg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
    commons:Hauptseite
    Commons
    Commons: Magdeburg – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
    s:
    Wikisource
    Wikisource: Magdeburg – Quellentexte


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